Mit einem Ei 21 Tage unterwegs - Tag und Nacht

Der Frosch steht für Wandlung, die Engel als Helfershelfer für alle Notlagen und das Ei für Fruchtbarkeit ...
Der Frosch steht für Wandlung, die Engel als Helfershelfer für alle Notlagen und das Ei für Fruchtbarkeit ...

Nein, es ist noch nicht OSTERN! - 

Seit gestern liegt ein Ei in meiner linken Hand. Ja, auch in der Nacht! Und als ich einmal erwachte und bemerkte, dass es nicht mehr in meiner Hand war, tastete ich auf der Matratze im Dunkeln danach und fand es, nahm es wieder in meine Hand und schlief weiter. Das kannte ich ja schon aus der Zeit als meine Kinder noch Babys waren und mit mir in meinem Bett schliefen. Dann tastete ich manchmal nachts nach ihnen – sie waren ein wenig zur Seite gerollt, aber noch da, bei mir, in Sicherheit! …
Später dann träumte ich von dem Ei. Es wechselte auf einmal seine Form. Durch meiner Hände Druck schien es sich verformt zu haben und dann war es auf einmal weiß und nicht mehr braun und dann – zu meinem Schrecken!! Entstand da ein Loch im Ei und wurde größer und größer!!! Es sollte doch ganz bleiben die 21 Tage lang! Ich schaute es an und wünschte sehnlichst, es möge sich wieder schließen, das Loch. Irgendwann konzentrierte ich mich so sehr darauf, dass es sich schließen möge. Und dann schloss sich tatsächlich ganz langsam. Aufatmen!!!
Am Morgen lag es unversehrt und von gleicher Form und Farbe wie gestern, in meiner linken Hand. Und nun, während ich hier schreibe, ist es in meiner Linken. Ich darf mich nun erinnern, was so alles einhändig möglich ist und dass beim Schreiben und Halten eines Eies, mir immer noch einige Finger der linken Hand tippbereit zur Verfügung stehen. Genauer gesagt: 2 Finger. Zeige- und Mittelfinger. Sehr genial!!!

Und doch schleicht sich zwischendurch der Impuls ein, das Ei endlich einmal abzulegen. Doch das Ei abzulegen, ist so nur vorgesehen, wenn es einmal unumgänglich ist, weil ich sonst mir oder anderen Schaden zufügen würde, wenn ich etwas einhändig täte, zum Beispiel Fahrrad – oder Autofahren. Heilung scheint nicht immer bequem zu sein, resümiere ich, ABER: es ist heilsam und lehrreich. Wie werde ich auf mich schauen und mich wahrnehmen, wenn ich das Ei endgültig aus der Hand lege und der Erde zurück gebe? … Ich bin gespannt auf diesen Prozess. Heute bin ich glücklich, weil sich mir durch das Ei eine Lösung für meine innere  Zerrissenheit mit MEINEM THEMA der Positionierung als Coach ergeben hat. Da war ich lange uneins und sehr unzufrieden mit mir. Es schien und schien nie wirklich zu passen - egal, was ich auch umsetzte. nie blieb ich lange dabei. Kaum schien so etwas wie ein Erfolg am Himmel, änderte ich die Richtung - scheinbar. Das Ei hat mir gezeigt, was vor allem anderen, mich wirklich auszeichnet und womit ich mich thematisch voll umfänglich wieder finde, womit ich mich voll und ganz identifizieren kann: Ich bin eine Wandlerin - das war das Zeichen, was mir der Traum schenkte, DAS zu erkennen! Und das fühlt sich einmal sehr, sehr gut an und stimmig!Denn als ich alles aufgelistet hatte, was ich einmal gemacht hatte, da sah ich den Roten Faden darin: in allem ging es immer um Wandlung und Transformation. 

Nicht, dass ich DAS nicht gewusst hätte, doch nun habe ich es klar aufsteigen lassen können. Dem Ei sei DANK! Der Wandelkraft ist zu vertrauen. Sie ist das Beständige, das einzig Beständige, sagt man. 

 

 

Vielleicht hast Du ja auch so Dein Thema mit dem VERTRAUEN. Mit dem Vertrauen in Dich selbst vielleicht oder in Gott und dass alles gut ausgeht oder mit Deinem Vertrauen in Männer oder Frauen, in das Leben, oder wenn etwas Fremdes auf Dich zukommt usw.
Schreib mir gern einmal, wie es Dir mit dem VERTRAUEN-können so geht. Vielleicht taucht eine Frage bei Dir auf. What ever: ab in den Kommentar damit!
Ich freue mich.

APROPOS WANDEL ... Malen hat eine extrem hohe WandelKraft. Vielleicht magst Du einmal dazu kommen. ONLINE, versteht sich - vorerst noch jedenfalls!

 


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Heute verlasse ich meine KomfortZone

ACHTUNG ACHTUNG: Ich verlasse soeben meine KOMFORT-ZONE!!! - wobei das Wort 'Komfortzone' echt irreführend ist ... Denn in der Zone gibt es definitiv keinen Komfort - dafür jede Menge ANGST!!! Ich gehe mal eben Heilfasten, so mein KurzerhandEntschluss heute Vormittag beim Doktor. Ich hätte es auch ohne ihn tun können. NATÜRLICH!! Aber – diese komfortable AngstZone - Du verstehst, die hätte auf den Komfort von gewohnter Angst vorm Verhungern und Drückebergerei nicht gerne auf das göttliche Essen verzichtet. Okay, das Bauchweh heute Morgen war jetzt echt nicht so schick und komfortabel, doch es hat geholfen. Ich bin da mal hin in die Praxis. Und wie, um mich zu besänftigen, haben sie mir vier hübsche kleine Kinder ins Wartezimmer gepackt. Da war ich ja schon wieder halb gesund!! Als die weg waren und ich am Ende mutterseelenallein im Wartezimmer saß, schaut mich aus dem Bücherregal ein Bildband an von Andy Goldsworthy an. HAMMER. Ich blättere ihn durch und berausche mit an seiner NaturKunst. 3/4 meiner Gesundheit sind bereits wieder hergestellt, als ich dann schließlich als Letzte aufgerufen werde! Doch weit gefehlt, ich komme noch lange nicht dran! ... Der Herr Doktor lässt auf sich warten. Nebenan - im zweiten Behandlungszimmer - die vierköpfige Familie braucht Ewigkeiten zur Behandlung.
‚Was könnte ich jetzt alles mit der Zeit anfangen!!!‘ – schießt es mir durch meinen Kopf. ‚Hätte ich nicht lieber doch - trotz Schmerzen - zum Unternehmerinnentreffen fahren sollen??? Jetzt sind sie ja weg, die Schmerzen. Mein Spezialtee hat wohl Wunder bewirkt. Ich bin drauf und dran, jetzt eine weitere meiner angstbesetzten KomfortZonen zu verlassen, die, wo die brave Susanne wohnt und regiert!

Ich fordere sie heraus: ‚Los, lass uns mal was machen, was wir sonst nicht tun.‘ - Was denn?‘ – ‚Gehen!‘ – Sie zuckt regelrecht zusammen! –‚Die Schmerzen sind doch weg!‘ schmeichle ich. Doch sie zickt nur rum. ‚Was, wenn es was ist, worum wir uns mal kümmern sollten?‘ – Mir ist DAS peinlich! - ‚Wir haben doch nüscht mehr, was wir dem Doktor sagen können. Alle Schmerzen in Luft aufgelöst!‘ – ‚Aber es kommt bestimmt wieder. Und dann, dann ist es vielleicht zu spät!!! – ‚Gleich heult sie los. Wenn ich jetzt nicht aufpasse, schießt es mir durch den Kopf, heult sie hier noch rum!!!!‘ – Doch sie macht weiter: ‚Der Arzt wird dann Feierabend haben. Es ist mitten in der Nacht und der Enrico ist auch nicht da, die Lea arbeitet und dann, dann sterben wir einsam und verlassen, weil es doch was Schlimmes war und wir keine Hilfe mehr holen können.‘ vollendet sie das Dramaspektakel. Ich bleibe bei ihr. Was soll ich machen??!!! – Da kommt er auch schon und fragt, was wir haben, also ich. Er bemerkt ja nur die Eine von uns. Wir erzählen es ihm, also ich erkläre sachlich was war heute Morgen und wie es sich bis eben entwickelt hat. Da grätscht die brave Susanne doch dazwischen und verdrückt tatsächlich ein paar Tränchen. „Vielleicht war ja doch alles zu viel in der letzten Zeit.“ - meint sie … und ich finde plötzlich: SIE HAT RECHT. Und nicht erst in der letzten Zeit, Du weißt schon, die Zeit mit Tante Corinna …

 

Was soll ich Dir sagen: das mit der Heilfastenkur zur Reinigung und Entgiftung ist schon eine wundervolle Idee. Wir gehen das an. Ohne mich, mal so im Vertrauen, schafft es das Sensibelchen ja nicht, die Kleene, die brave Susanne, verstehste? Klar, dass ich sie unterstütze.

Ja, und nun stehe ich hier und will Dir was nochmal verklickern?
Es geschieht immer das RICHTIGE! Hinterfrage es nicht. Wenn Du auf der Rutsche sitzt und rutscht, dann rutsche weiter. Die Erdanziehung macht dabei ihren guten JOB und bringt Dich wieder runter auf die ERDE! Alles gut! Falsche Entscheidung?
– NEVER!!!

Ich habe mir dann mal erlaubt, ganz nüchtern zu schauen, was so los war ‚in letzter ZEIT‘. Seit Januar 2017 bin ich bis letzten Montag – nonstop - in 3 großen Coachings unterwegs gewesen und habe an meinem Unternehmen gebastelt und mehr noch an mir selber. Oder besser gesagt: habe FRIEDEN in mein Leben gebracht. Nebenher mit meinen 3 Geschwistern den Umzug unserer Mutter in 550 km Entfernung über die Bühne gebracht, den Umzug meines behinderten Sohnes ins Betreute Wohnen organisiert und gemanagt. Meine Tochter vorzeitig aus der Schule genommen, „verarztet“ und sie dabei unterstützt, dass sie wieder in ihre Lebensfreude findet. Dann die letzten 3 ½ Monate meinen Sohn wieder bei uns aufgenommen. Gut, dass ich damit nicht allein war, denn ‚nebenher‘ musste nun mein Einkommen das meines Mannes mit ersetzen, denn in seiner Branche ist seit 4 Monaten Totenstille!  

Ich fand, dafür waren die paar Tränchen doch gerechtfertigt! Der Entschluss, zur Heilfastenkur ist nun ein wirklich guter. Und was soll ich Dir sagen??? - Ich kann wieder und endlich FB-TEXTE schreiben, an denen ich FREUDE habe!

Danke, lieber Körper für die geniale Schmerzunterstützung. Wir verlassen dann mal die KOMFORT-ZONE mit zu wenig Komfort. JETZT ist ENTSPANNUNG angesagt!!! Netterweise haben gestern meine Donnerstag-Klienten komplett und allesamt ihre Termine mal eben verschoben. Universum funktioniert!

 

UND DU jetzte, wo Du hier das alles liest???? -  Schreib mir mal ein Kommentärchen und verlasse mal Deine Komfortzone und melde Dich mal bei mir! – Ich freue mich glatt, DEINE GESCHICHTE zu hören. <3 

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5. TAG im ADVENT - ORDNUNG

ORDNUNG IST.

Ich kann sie weder erhalten, noch haben, noch erlangen.

ORDNUNG ist in jedem AUGENBLICK meines SEINS.

Der PLATZ, den ich einnehme im LEBEN ist in der ORDNUNG und ich auch.

Ich bin 1 wesentlicher Teil
der Ordnung, die ALLES verändert.  
#sagtNanaMara


TIPP:
Lass das BILD einmal
auf Dich wirken.

Nimm Dir dafür gern 2-5 Minuten ZEIT.

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2. ADVENT - STILLE

STILLE ist weder die Abwesenheit
noch das Gegenteil von LÄRM.
Sie ist Dein natürlicher SEINSZUSTAND.
STILLE ist immer und überall.
Sie ist überall, wo auch Du bist.
Sie ist DU und Du bist sie.
Dein WESEN ist STILLE und deshalb ist sie überall.
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Mein Herz ruft - Bilder, die Leben retten

Malend öffnet sich mein Herz

 

Seit ewigen Zeiten male ich. Und ich male gern - mit Freude und mit Hingabe.
Ich träumte einst davon, eine berühmte Künstlerin zu sein. Doch irgendwie verschloss sich mir dieses Feld. Ich malte und Allen, denen ich meine Bilder zeigte, waren begeistert. Doch in Galerien war das nicht so ... Von Kopfschütteln bis: "Das hatten wir schon." - "So malen Viele." - "Das ist nicht unser Stil." war alles dabei und am Ende überzeugten mich diese Absagen der Galeristen, dass meine Kunst, mein Malen da wirklich nicht hinein passten.  Doch ich wollte und konnte weder aufhören mit dem Malen noch verdrossen mich diese Absagen wirklich. Ich musste einfach weiter malen. Ich konnte nicht anders. Schon immer verschenkte ich auch meine wundervollen Bilder.  Irgendwann begann ich sogar einige zu verkaufen. Doch so abrupt wie der Verkauf begann, so abrupt endete er auch wieder. Da half auch eine Ausstellung nicht. Es schien wie verhext - ?! ...


Was sollte dieses Bildermalen, dass mir so am Herzen lag, dass mich so beseelte, wenn niemand die Bilder kaufen wollte? - Ich verstand das nicht. Doch was ich im Laufe meines Lebens kapierte war: Wenn das Malen nicht gewesen wäre, lebte ich vielleicht nicht mehr. Immer wieder hatte ich depressive Verstimmungen und fühlte in mir eine tiefe Sinnlosigkeit und so abgrundtiefe Leere, dass ich oft nicht mehr leben wollte. Und da waren aber noch meine Kinder, die mich brauchten und um die ich mich kümmern musste und wollte. Nichts erschien mir schlimmer, als dass Kinder, meine Kinder !!! ohne Mutter aufwuchsen. Dieser Gedanke war für mich viel schlimmer als meine innere Leere und Perspektivlosigkeit, schlimmer als dieses immer wiederkehrende Niedergedrücktsein. Doch wenn ich dann anfing zu malen, holte es mich da immer wieder raus.

 

Durch das Malen tankte ich immer wieder neue Kraft und spürte neue Perspektiven in mein Leben wachsen. Die Bilder, an denen ich oft ewig saß und malte, waren im Grunde gezeichnete Aquarelle, die sich aus mich faszinierenden Mustern zusammensetzten. Muster durchdrangen alle meine Bilder und eine ungeahnt breite Palette an Farbigkeit ergoss sich auf ihnen. Ich wusste beim Malen nie, was entstehen würde unter meinen Händen. Ich ließ  mich von meinen Händen beim Malen führen. Sie drückten aus, wie mein Herz fühlte, was meine  Seele wusste. So kehrte das Leben über diese entäußerten inneren SeelenBilder zu mir zurück. Jedesmal schien mit einem neuen Bild eine in mir wohnende Kraft meiner Seele ins Leben hervorzukommen, ein von mir nicht gesehenes,  nicht gelebtes Potenzial. So entdeckte ich es eines Tages für mich. Diese Explosionen aus Farben und Mustern kamen  - fast wie von Zauberhand - aus mir hervor  und wurden bildhaft und dieses Bildhafte, wenn ich es an meiner Wand aufhängte, nährte mich von da aus.

Dieses sich bildhaft Entäußerte in mir wohnende, nicht gelebte Potenzial mit seiner nährenden, lebendigen Schwingung, die war es in meinen Bildern, die die Menschen, die sich davon berühren ließen, erlebten und sahen. Da entstand keine Kunst wie wir sie heute verstehen, da entstand etwas viel Größeres unter meinen Händen, etwas, was direkt aus meinem Herzen floss. Jedesmal faszinierten mich meine eigenen Bilder. Es war nichts, was ich mir hätte ausdenken können. Etwas viel Größeres als ich selbst schien diese Bilder durch mich entstehen zu lassen. Es ist, als kämen alle diese Bilder aus der einer Quelle, die uns miteinander verbindet. Sie kommen durch mich, wie meine Kinder durch mich gekommen sind: sie sind nicht von mir, wie auch meine Kinder nicht von mir sind.  Als ich das verstand, war ich ausgesöhnt mit meiner "unKunst". 

Jetzt weiß ich: meine Bilder berühren das Herz. Sie sprechen mit Deiner Seele, mit dem Kern in Dir, der leben will. Und jedesmal, wenn jemand von meinen Bildern berührt ist, berührt es mein Herz, meine Seele ganz tief. Dann weiß ich: ich habe nie umsonst gemalt. Ich habe nie umsonst diese Schwere und Bedrängnis erlebt und durchlebt und überleben dürfen ...
Meine  Gabe zu malen war in Wahrheit meine Gabe, mich selbst zu heilen und mich auszusöhnen mit all dem, was das Leben so mit sich bringen kann.

Heute ist Malen  etwas Erquickendes und Vitalisierendes für mich.
Diese Herz beseelende Begeisterung zu malen, die mag ich weiter geben an all jene Menschen, die mit ihrem Schicksal und in ihren Beziehungen hadern. Und ich mag sie weitergeben an all jene Menschen, die schlicht & ergreifend die pure Freude am Malen erleben wollen. 

 

nächster Wörkshop: Samstag, 9. November in 68782 Brühl, 10 - 19 Uhr

Malend öffnet sich mein HERZ
#sagtNanaMara

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Im Herzen Sein - Leben jenseits aller Mauern

aus dem Zyklus: Ankommen im Selbst - 101 Inspirationen zum Fühlen
aus dem Zyklus: Ankommen im Selbst - 101 Inspirationen zum Fühlen

Manche Menschen bauen sich Häuser aus den Steinen ihrer Lebensgeschichte, andere bauen sich Gefängnismauern daraus.
Ich weiß nicht, welche Wahl Du getroffen hast? - Manchmal merkt man auch nicht, dass es ein Gefängnis ist, einfach, weil keine Gitter vor den Fenstern sind ...  . Doch das Leben wird eng darin, unangenehm eng darin. Obwohl scheinbar alles da ist, ist da Mangel. Ein Loch hat sich ins Herz gefressen und Du bist wie ausgeblutet. Leere. Da, wo früher Freude war ... nichts oder Verzweifelung, Zorn auf Jeden, Alle oder auch Nichts ... Unzufriedenheit macht sich breit und füllt die Enge unangenehm aus.

Eine Mauer aus Misstrauen, Resignation und Unglauben hat sich ums Herz gelegt ... Trauer, Sinnlosigkeit gemischt mit Sehnsucht nach etwas, was sich niemals zu erfüllen scheint.
MidlifeCrisis und Wechseljahre sind in Wahrheit ein Dreh- und Angelpunkt, an dem Du Dein Leben neu orientieren kannst. Die alten Begrenzungen aus Kindheit, Jugend und frühester Zeit
des Ankommens und Landens auf der Erde, all die unerlösten Befindlichkeiten, die Dir noch
in Blut und Knochen stecken, die melden sich nun.   

 

Doch wie das erkennen? Oder gar: Wie dem entkommen? - - - Immer wieder habe ich solche Momente erlebt, immer wieder wollte ich da weg. Doch es gab nie ein Ziel, dass magisch, anziehend genug gewesen wäre ... und die innere Mauer durchdrungen oder übersprungen hätte. Die Mauer selbst schien das Magische, das Anziehende zu sein. Sie wirkte wegsperrend, ausgrenzend ... mich vom Leben weg haltend ... mich zurückziehend. Die Macht, einer solchen Mauer auszuspielen, ist groß und dabei die Verantwortung für ihre Existenz abzugeben und
dafür lieber die innerlich empfundene Ohnmacht in den Vordergrund zu rücken und
ES auf andere zu projizieren und sie für schuldig zu befinden. Ein vertracktes Spiel, das Du selbst spielst und spiegelverkehrt wahrnimmst. Ein wenig geht es Dir wie Alice im Wunderland im Spiegelsaal. Du kommst Dir überall entgegen und siehst aber die böse Königin. Das Dilemma erlebter Gewalt in der Kindheit erzeugt in denen, die diese erlebt haben, eine verdrehte Welt. Diese verdrehte Welt macht sich im Leben wie ein Sprung in einer Schallplatte bemerkbar, die immer an der gleichen Stelle "hängen" bleibt. Ein Teil Deiner Lebensmelodie gerät an der immer gleichen Stelle in Disharmonie. Du wunderst Dich, dass die Schallplatte bei anderen an dieser Stelle harmonisch weiter läuft, doch Du kommst einfach nicht auf die Idee, diese alte Schallplatte wegzuschmeißen. Du hängst an ihr, wegen all der Melodien, die noch harmonisch sind auf ihr.
Es ist an der Zeit, Dir eine neue Lebensmelodie zu kreieren, eine neue Schallplatte zu kaufen und Dich an dieser zu erfreuen. Und so in den Spiegel zu schauen und wahrhaft DICH zu sehen, die die unversehrt geblieben ist von alledem, die ihr Herz durch die Augen strahlen lässt und die Schönheit der Welt zu sich hinein lässt, statt sie abzuwehren. Die alten Mauern, die zerkratzen Schallplatten. Es ist Mai. Lass ihn zu Deinem Wonnemonat werden. Lass ihn zum kreativen Urgrund Deines frischen, neuen , lebendigen Lebens werden. Wann, wenn nicht JETZT?
Sei einmal ganz da, denn Du bist bereits ganz da. - Sei magisch Du selbst.

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erWARTUNGen

Sicherlich ist es dir schon einmal aufgefallen, dass im Wort ERWARTUNGEN das 'Warten' steckt ... und da soll nix gewartet werden - Anlagen oder so -  da wird gewartet.
Vorrangig Frauen  warten und auf wen warten sie? Zunächst auf DEN Mann und dann infolge, wenn er erschienen ist, auf IHREN Mann. 
Du kennst sicherlich auch das Bild von FRAUEN, dass sie zu hohe Erwartungen an ihren Ehepartner hätten und vielleicht gilt das ja auch umgekehrt. Ich mag dir nun erzählen, was ich heraus gefunden habe zum Warten und zu den Erwartungen und ein wenig lasse ich dich Anteil haben an meiner eigenen Geschichte des ewigen Wartens und meiner immer viel (zu) hohen Erwartungen an Andere und wie ich dieses Thema schließlich für mich "geknackt" und schlicht und ergreifend einmal "umgedeutet" habe.
Für dich und für mich!

Mit dem Warten habe ich es schon sehr lange.
Das erste Mal als ich mit knapp 6 Jahren für 3 Wochen (eine gefühlte Ewigkeit!!!) in einem Kinderwochenheim von meiner Familie getrennt war. Doch bald sollte ich wieder zu Hause sein dürfen, versprach man mir. Woraufhin ich wartete, dass es 'bald' sein würde und ich wieder nach Hause könnte. Einmal kam mein Vater, um mich zu besuchen. Ich dachte, jetzt wäre das 'bald' vorüber und er nähme mich mit, aber er nahm mich nicht mit. Enttäuscht blieb ich zurück. Das Feuer der Freude, dass er da war und die unglaubliche Hoffnung, dass ES jetzt zu Ende wäre, der ewige Zustand meines mich fremd und einsam Fühlens ... währten nur kurz und erloschen so schnell wie sie aufgeflammt war. Dieser Gefühlszustand sollte lange Zeit meine Beziehungen bestimmen. Ich wartete, hatte hohe Erwartungen und immer wurden sie ent-täuscht. Ich wartete so fast ein halbes Leben lang, dass sich erfüllte, wonach ich mich sehnte und ich wartete, dass ER kommen würde und ES, was ich in mir spürte, sich damit erfüllen würde. Gemeinsam. Denn ich allein würde es nicht schaffen und wenn ich es alleine schaffen würde, dann käme wieder ein Umstand, der das Ergebnis vereiteln würde. Auch das hatte ich erlebt, als es mir in dieser Zeit einmal gelang, allein nach Hause zu flüchten. Ich willigte ein - gegen eine angemessene Belohnung - mich der Feuertaufe für 2 Tage noch einmal zu stellen mit dem Versprechen, danach wieder nach Hause kommen zu dürfen. Die nächste große Enttäuschung ließ nicht lange auf sich warten: Meine Belohnung wurde unter allen Kindern in meiner Gruppe aufgeteilt. Was lernte ich daraus? Es lohnte der Lohn nicht, den es für große Anstrengungen gibt. Das als Vorgeschichte für dich, um zu verstehen.

Seit einigen Jahren "hake" ich an dieser Geschichte
und befreie mich mit Hilfe von Coaches, meiner Kreativität und meinem Einfallsreichtum, dieser Geschichte Stück für Stück zu entkommen, um mich morgens nicht mehr vom ewig grüßenden Murmeltier wecken zu lassen.
Jede Enttäuschung bringt dich ein Stück weiter zu dir selbst und weg vom ewigen Warten. Denn was haben wir Frauen zusätzlich gelernt? Richtig: Warte auf den richtigen Mann. Frau! Vergiss die Emanzipation.Nichts hat uns Frauen weiter von uns weg gebracht und uns noch fleißiger und braver gemacht und angepasster und noch verstrickter an den Herd gefesselt und an Familie UND Beruf als die Emanzipation. Die letzte Rache des Teufels, die uns glauben machen sollte, dass wir uns durch sie befreien könnten. Wir warten immer noch auf gerechten Lohn, gerechte Arbeitszeiten ... gerechtes Gerechtsein durch den Staat, irgendeinen Mann, der sich unserer erbarmt ... Was ist mit Selbstgerechtigkeit? Können wir uns mit diesem, uns selbst auferlegten, emanzipierten Wahnsinns-Perfektions-Konzept wirklich  selbst gerecht werden? - Ich mache die Erfahrung, dass das nicht mein Weg ist. Zu viele Jahre habe ich persönlich mit Warten verbracht und damit, hohe Erwartungen zu haben an mich selbst, an mein Leben UND an meinen Mann.

Doch woher kam es, dass meine Erwartungen scheinbar immer wieder viel zu hoch waren und ich über die eigenen Messlatte den Sprung nicht schaffte, geschweige denn die Menschen um mich herum? - Ganz einfach, ich wartete, dass jemand an meiner Seite mit mir ginge. In wahrheit gab ich mir nie die Erlaubnis, aus dem Bannkreis meiner Kindergartenzeit auszubrechen. Ich wartete im Grunde, dass mein Papa kommt und mich ins "Gelobte Land" mitnimmt. Ich wartete, dass man mir meinen wohlverdienten Lohn gab, doch das alles tat niemand. Niemand hatte mir beigebracht, dass ich das selbst bestimmen und tun dürfte. Ich wartete all die Jahre und sah, was ich sehen wollte. Eines Tages würde der gerechte Lohn kommen und der Zeitpunkt, wo ich im rechten Licht erstrahlen würde, wenn ...

... und täglich grüßte mein Murmeltier mit "Scheiße!"
Ich hatte im Grunde genommen nicht Erwartungen wie mir alle Welt weis machen wollte,  ich stellte unerfüllbare Bedingungen an mich selbst und fantasierte weiter WIE mein Leben danach sein würde, wenn sich all diese Bedingungen erfüllt hätten. Diesen Köder hatte ich in meiner Kindheit geschluckt und nie wieder ausgespuckt! Doch die Zukunft kam nicht und jeden Morgen begrüßte mich mein Murmeltier mit einem: "Scheiße!" Das war über einen langen Zeitraum mein erster Gedanke am Morgen und ich fand, dass das kein guter Gedanke war, um morgens aufzuwachen und den Tag zu beginnen. Ich hätte am Morgen gern etwas Erfreulicheres als Erstes gedacht, doch der erste Gedanke war schneller als mein Bewusstsein sich einschalten konnte. Die Wende läutete ich in dem Moment ein, als ich beschloss, mich um mehr Klienten, ein stabiles Business und damit um stabile Einnahmen zu kümmern. So konnte es nicht weiter gehen! Ich kaufte mich in ein für mich horrend teures Jahrescoaching ein und damit begann, dass sich alles das änderte, was ich verändern wollte. Zuerst - das dauerte fast 1/2 Jahr - dass dieser erste morgendliche Gedanke verschwand und an seine Stelle eine unbändige Freude auf den Tag eintrat! WOW! 


Doch auch meine Beziehungen blieben von diesen Prozessen nicht unberührt.
Ich hatte etwas Wesentliches in meinem Leben los getreten und je mehr ich mich dem näherte, was ich haben wollte und mich durch nichts und niemanden mehr - auch nicht durch wohlmeinende Ratschläge von Freundinnen - aufhalten ließ, geschahen Dinge, die ich nicht mit ins Kalkül gezogen hatte. Doch allesamt waren sie sehr heilsam für mich. Ich wachte aus meinem persönlichen Dornröschenschlaf auf. Was ich immer schon irgendwie bemerkte, war nun unübersehbar geworden: ich wartete wie verrückt auf ein "gemeinsames Ding" mit meinem Mann. Doch er hatte anderes vor. ... Irgendwann hatten wir unsere Vision mit einer Riesenenttäuschung hinter uns gelassen und ihn nie wieder wirklich gemeinsam ins Visier genommen, den Traum vom Leben inmitten der Natur und dem dort gemeinsamen Arbeiten ... Seite an Seite ... Das heißt, ich hatte diese Vision nie aufgegeben, doch ich wartete, dass mein Mann mit mir gemeinsam wieder an dieser Vision anknüpfen würde, weil sie ihm ja so viel bedeutet hatte und ich durch ihn erst einmal bemerkt hatte, WIE wichtig mir das Leben inmitten der Natur war!  ... Es blieb über Jahre bei einem starken und doch vagen "irgendwann" von seiner Seite ...

Hohe Erwartungen und was sie in Wahrheit für dein Leben bedeuten
Zwischendurch gab es den Satz einer Therapeutin, dass ich zu hohe Erwartungen hätte an meinem Mann und das traf mich tief und in mir regte sich Widerstand. Ich fand meine Erwartungen angemessen. - Heute, nach  über 10 Jahren, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Meine Erwartungen waren das Warten auf die Erlaubnis von außen, mich auf die Suche nach dem 'Heiligen Gral'  begeben zu dürfen, meinen inneren Schatz zu entdecken und in die Welt zu geben. Ich hatte eine große Vision und hoffte immer, diese mit meinem Mann umsetzen zu können. Doch nun erkannte ich, dass ich all die Jahre an einer Illusion fest gehalten hatte. Meine Erwartungen, die viel zu hohen, hatten ihre Ursache in der großen Vision, die ich in meinem Herzen trug und der Fehlannahme, diese MIT jemandem, vorzugsweise mit meinem Mann,  umzusetzen. Ich saß auf einem großen Schatz, einer großen Vision, wurde mir bewusst und wartete auf DEN Augenblick, da mein Mann JA zum Start dieser Vision sagen würde. Es war nichts falsch an meinen Erwartungen, doch sie zielten in die falsche Richtung - zu meinem Mann. - Das war, was ich zu hoch angesetzt hatte. Ich musste MIR erlauben, JA zu meiner Vision und ihrem Start zu sagen. Ich musste allein losziehen, den Heiligen Gral zu erringen. Ich war der Ritter von König Artus Tafelrunde und ich musste die Sicherheit, die mir die Beziehung zu meinem Mann schenkte, verlassen. ALLEIN.

Die Lösung (m)eines Paradoxes
Der 'Horrortrip' aus meiner Kindheit - allein unter Fremden zu sein - der entpuppte sich nun als 'Horrortrip', wenn ich weiterhin wartete, dass jemand mit mir mitkäme, ich nicht allein unterwegs in der Fremde sein müsste. Das Paradox lässt sich nun nur lösen, indem ich es ALLEIN wage, denn nichts und niemand kann mir meine innere Vision abnehmen und sie für mich erfüllen. Niemand. Nur ICH. Nun der Täuschung nicht mehr zu unterliegen, ist ein Geschenk, ist DER ultimative Befreiungsschlag für mich selbst. 

 

Wenn du auch hohe Erwartungen an Andere hast - inklusive an dich selbst -
Dann sind hier ein paar FRAGEN für DICH:

1. Ertappst du dich auch immer wieder  dabei, dass du auf jemanden wartest? 
Wisse:  du wartest auf dich!

2. Wartest du immer wieder, dass irgendwer dir die Erlaubnis für was auch immer erteilt,
Wisse: du musst sie dir selbst geben. - Nur du kannst das. 

 

3. Erinnert dich auch hin und wieder jemand daran, dass deine Erwartungen zu hoch seien,
Frage dich: Trage ich vielleicht eine Vision in meinem Herzen? Spürt sie sich groß an, so groß, dass sie mir beinahe Angst macht?  -
Wisse: Erwartungen haben ihre Ursache in dir selbst. Du trägst in dir einen Schatz, der geborgen werden möchte und geboren werden will in diese Welt.
Wisse ebenso: Wenn du wartest, dann kann dieser Schatz niemals ans Licht der Welt kommen und er wird dich mit seiner Schwere nach unten ziehen in die Depression, in den Schmerz, in die Krankheit ... 

Erlaube dir
deshalb: das Wagnis einzugehen, dich zu irren, den falschen Weg einzuschlagen, dich zu verirren, mit Drachen zu kämpfen.
Wisse: All das ist besser als mit deinen inneren Dämonen schlafen zu gehen und dich von ihnen auffressen zu lassen. Die inneren Dämonen kommen nur, wenn du es dir nicht erlaubst, deinen Schatz ans Licht zu tragen, aus Angst, er könnte dir genommen werden.
Wisse: In Wahrheit ist dieser innere Schatz so gewaltig und so groß, dass er nicht weg genommen werden kann. Egal wie viel du davon in die Welt gibst, er ist so unermesslich groß, dass er nie zu Ende geht. Das ist das Geheimnis und die Magie des Heiligen Grals, das ist die wahre Kostbarkeit dieses Schatzes: er kann nicht verloren gehen, es sei denn, du lässt ihn in der Tiefe deines Seins, unentdeckt und verschüttet im Dunkel des unbewussten Daseins.  
Wisse: nur du kannst ihn ent-decken, bergen und in die Welt bringen. 
Im Dunkel bleibt er für immer wertlos. 

Erlaube dir, dir selbst gerecht zu werden. 

Deine
Susanne von 'Nana Mara'

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Heute: mein DATE mit meiner Depression

aus dem ZYKLUS: Ankommen im Selbst - 101 Inspirationen zum Fühlen.
aus dem ZYKLUS: Ankommen im Selbst - 101 Inspirationen zum Fühlen.

Heute ist Sonntag. Es könnte ein schöner Tag sein. Die Sonne lacht mich am Morgen aus dem Bett. Doch da ist sie zeitgleich mit mir aufgestanden, meine depressive Verstimmung. Ich spüre sie. Allerdings längst nicht mehr so stark und so schlimm wie noch vor einem Jahr. Sie ist da. Zu meinem Glück kommt heute eine Klientin zu mir.
Noch bin ich mir nicht sicher, ob das Gefühl
ein "Vorprogramm" des bevorstehenden Coachings ist oder ob sich hier mein eigener Prozess findet.
Egal, denke ich - wir sind ja eh alle miteinander verbunden. Ich nehme an, was ist und spüre, wo die Verbindung hingeht.

Ich gebe mir einen Schubs und mache mich an die Arbeit, die seit gestern schon auf mich wartet. Wäsche in die Waschmaschine. Ja, ich spüre Dich und ich weiß, dass Du da bist. Ich dusche mich. Dann gebe ich mir noch eine Massage mit meiner Bürste. Das tut gut. Ich liebe die Schönheit meiner Füße und doch beuge ich mich viel zu selten pflegend zu ihnen hinab, die mich täglich überall hinbringen. Ich ziehe mich an, nehme noch Wäsche von der Leine, lege sie zusammen, räume ein wenig auf in unserem Schlafzimmer. Gehe auf den Balkon. Die Luft tut gut. Im Garten gelben die Osterglocken, bei der Nachbarin bimmeln schneeweiß die Schneeglöckchen im Garten - so viele, dass es mich ganz neidisch macht. Ich gehe wieder hinein und wasche die Töpfe ab. Dann doch noch den Küchenfußboden von den ärgsten Flecken befreien. Ich atme auf. Die Ordnung und die Sauberkeit tun mir gut. Es ist gut, etwas zu tun um  gegen die Düsternis in mir anzukommen, die sich in mir ausgebreitet hat. Sie kommt, wann sie will und meistens, wenn ich mich durch etwas Anstehendes unter Druck gesetzt fühle, selbst, wenn ich mir selbst diesen Termine gesetzt habe. Wenn ein Termin ansteht, macht mir das Druck, vor allem, wenn es an mir liegt, zu seinem Besten beitragen zu müssen. Ich verstehe plötzlich meine Tochter, die nicht zur Schule gehen will, der jede Art von Aufgabe, die von außen auf sie zu kommt, Druck macht. Während ich dies schreibe, wird mir heiß und kalt. 

Die Erinnerungen ploppen ungefragt hoch: Die Überwältigung meines kleinen Körpers und die Bemächtigung über meinen Körper, dem ich nichts entgegen setzen konnte. Jetzt spüre ich das Verdrängte, sich des Körpers über Jahre Bemächtigende. Ich fühle, was da gefühlt sein muss, wenn die Depression gehen soll. Kein Widerstand mehr. Das Depressive, mich Niederdrückende verschwindet. Es ist durchfühlt, was damals geschah. Da ist die Frage mit Blick auf all die Menschen und wie das überleben konnten, wenn sie solcher Gewalt täglich ausgesetzt waren, über Jahre hinweg.  Meine tief ins Unterbewusstsein verdrängte Erfahrung von körperlicher Gewalt, die überraschend für mich in einer Coachingsitzung ans Tageslicht kam, war eine einmalige Erfahrung, danach war ich in Sicherheit, wieder zu Hause. Und obwohl sie wie ausgelöscht war, hatte diese Erfahrung meine Welt gravierend verändert. Die Welt jenseits von zu Hause war zu einem gefährlichen Ort geworden. Nur das MUSS, die Pflicht konnte mich von zu Hause weg bekommen oder wenn ich mit Menschen, denen ich vertraute, unterwegs war. Alles andere ging nicht. Allein in den Wald, spazieren gehen? Fehlanzeige! Allein verreisen? Fehlanzeige! ... allein in die böse Welt der Arbeit? Freiwillig? Fehlanzeige! Ich blieb zu Hause und sah zu, dass ich möglichst nicht aus dieser sicheren Ecke heraus musste. Sobald es draußen gefährlich wurde, sich jemand mit all seinem Zorn und seiner inneren Wut über mich herfallen wollte, ich war weg, wenn es ging. Plötzlich ergibt alles einen Sinn. Weshalb ich mich immer in mir selbst verkroch.

Vorhin habe ich mich mit meiner Depression getroffen. Sie gibt sich ja alle Mühe und spricht auf diese drückende Weis mit mir. Jetzt saß ich in meinem Sessel in meinem Seminarraum und fühlte. Weinen übermannte mich. Da war sie - meine Freundin, die Depression. Wie ein dunkler Mantel hatte sie sich schützend über mich geworfen, mich abgeschnitten zu fühlen, was zu schlimm war als dass ich es hätte fühlen wollen. Zu schlimm, um es zu überleben. Und nun da ich erwachsen war, kam sie wieder zu mir und deckte mich zu, damit ich nichts spüren musste, die große weite Welt, in meinem Inneren war sie böse geblieben. Ich ging nicht einfach zu fremden Menschen, die ich nicht kannte und doch kam ich wieder und wieder nicht darum herum. Ich hatte sie zu meiner engsten Vertrauten gemacht, die Depression, zu meinem Schutz und meinem Machtareal. Hier kam  niemand durch zu mir. Sie ist diejenige, bei der ich in Ruhe sein kann, die mich schützten kann, damit ich da nicht mehr hinaus muss. Doch das Leben fordert seinen Tribut und will gelebt sein und und da ich erwachsen bin, da ist sie nicht mehr meine hilfreiche Freundin, sondern hält mich auch ab von allem Lebendigen, von meiner Arbeit, nach der mein Herz sich verzehrt und nach all dem vielen was es da noch gibt, um von mir entdeckt zu werden. Sie ist da und ich halte sie fest, sie war die Einzige, die da war und mich geschützt hat, als ich schutzlos ausgeliefert war. Liebe Freundin Depression, es ist Zeit Abschied zu nehmen von Dir und es ist als müsste ich mich selbst aufgeben, so vertraut bist Du mir geworden ... Liebste Freundin, Lebensretterin. Ich kann Dich nicht mehr bei mir behalten, denn nun kehrt sich Deine Kraft gegen mich und gegen mein lebendiges Leben, so wie Deine Kraft sich damals gegen das Verletzende und scheinbar Todbringende im Außen versuchte, von mir abzuwenden. Es macht heute keinen Sinn mehr und so lasse ich Dich ziehen, denn ich bin nun groß und achte auf mich selbst.
Adieu liebste Freundin Depression.

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Die Quelle rein halten und Frieden mit sich selbst schließen

Früher war es ein gezielter Angriff auf das Leben, auf die Zukunft von Menschen, Brunnen zu vergiften. Es gehörte zum Kriegsalltag.

Als ich heute Morgen meinen Fussboden wischte, so ganz am Boden der Realität angekommen, mit seinen Staubflusen und Flecken, die Zahncreme und kalkhaltiges Wasser hinterlassen, da wurde mir gewahr, wie wesentlich es ist, aufzuräumen und sauber zu machen, innen wie außen. Ich dachte über meine Mutter nach und meine Beziehung zu ihr und wie schwer es mir fällt, ihr Respekt zu erweisen und wie scheinbar leicht das für meine Kinder mir gegenüber ist ... und dann ist da mein Wissen um die Beziehungen wie sie sind und wirken: Meine Mutter, die mich geboren hat, der ich mein Leben verdanke und

allein "nur" dafür dankbar sein müsste. ... Reicht das nicht? Ist das nicht ausreichend, frage ich mich?!

 

Unser übertriebener Anspruch an uns selbst und ein Ursprung unsere Unversöhnlichkeit

Wo kommt dieser immense Anspruch her an ein Leben in Perfektion, alles richtig zu machen mit den eigenen Kindern, damit sie weder Beulen noch blaue Flecken davon tragen? Sind wir zu Überwachern des Schicksals unserer Kinder geworden? Supermans and Supermoms? Wie viel Macht glauben wir denn zu haben? Erliegen wir einem Superheldenwahn? ...
Ich erinnere auch, dass dieses Dilemma eines ist, das viele meiner Klientinnen mit sich herum tragen, diese Unversöhnlichkeit mit der eigenen Mutter. Im Grunde, so resümiere ich, eine Unversöhnlichkeit mit dem eigenen Schicksal. Was haben wir gemeinsam, wir Frauen, die wir so unversöhnlich mit unseren Müttern sind? ...
Wir alle waren einmal in Not geraten und schutzlos ausgeliefert. Wir alle haben uns in dieser Not von der Quelle entkoppelt, um zu überleben und nach unserem Überleben konnten wir den Zugang zu ihr nie wieder herstellen. Der Zorn, der sich in uns einpflanzte als wir schutzlos waren, den versuchen wir heute loszuwerden. Wir versuchen unseren Müttern, wenn wir mit ihnen streiten, zu sagen: 'Weil du nicht da warst und auf mich aufgepasst hast! Du hättest es wissen müssen, dass mir Böses geschah. Du, die du immer um mich wusstest und wusstest wie es mir geht. Doch DAS Ungeheuerliche, was mir widerfahren ist, das hast du nicht bemerkt und ich ... ich hatte keine Worte dafür. Ich schäme mich und fühle mich schuldig und ich hatte Angst, du würdest mich beschimpfen. Und nun beschimpfe ich stattdessen dich und mache dir Vorwürfe. Denn nun bin ich groß und kann mich wehren. Doch wieder hörst du nur meine Worte und nicht, was mein Herz spricht. Und ich selber glaube meinen Worten und meinen Vorwürfen, denn das was ich eigentlich sagen will, das habe ich aus meinen Erinnerungen gelöscht. Ich habe es weggeschlossen. Niemand darf es wissen! Niemals! Auch du nicht!' -

 

Aus Treue zum Unsagbaren die eigene Quelle beschmutzen

Doch diesem Schwur bleiben wir treu und tun stattdessen das Unsägliche: wir beschmutzen die Quelle, die uns speist. Denn durch unsere Mütter (Väter) und deren Mütter (Väter) und deren Mütter (Väter) und so weiter kommen wir her, direkt aus der EINEN QUELLE, dem Ursprung allen Seins. Und indem wir mit unserm Schicksal hadern und indem wir unsere Mütter (Väter) verachten, respektlos behandeln, verschmutzen wir die eigene Quelle. Wir können nicht gegen unsere Eltern kämpfen, ohne uns selbst dabei zu verletzen, denn wir sind unsere Eltern, ob wir das wollen oder nicht. Es kann uns erst wieder gut gehen, wenn es uns gelingt, unser Schicksal anzunehmen wie es ist. Alles andere ist der Versuch, die Vergangenheit zu korrigieren, um heute ein anderes Leben zu haben. Es ist uns nicht möglich. --- Während ich meine Gedanken schweifen lasse, erkenne ich plötzlich, dass ich im Grunde meine Mutter kopiere, denn so wie meine Mutter versucht, sich einen anderen Vater zu wünschen und dass das ihrem Leben einen anderen Verlauf gegeben hätte, so versuche ich, meine Mutter zu verändern, damit ich in Frieden sein kann. Doch ich kann den Krieg, den meine Mutter gegen ihren Vater kämpft, nicht in Frieden verwandeln, indem ich meine Mutter und ihr Sosein bekämpfe. Und nun wissend, dass ich im Grunde einen Kampf mit ihr weiter führe, den ich damals durchlitten und überlebt habe, ohne sie und ihr das im Grunde übel nehme und ihre damalige Abwesenheit in eine Anwesenheit korrigieren möchte, ... worum soll ich da heute noch mit ihr kämpfen?  Es funktioniert nicht. Jede Anstrengung in diese Richtung beschwört noch mehr Unheil herauf als bereits entstanden ist. Unheil, das auf meinem Leben lastet und es unmöglich macht, dass ich wahrhaft und in der Tiefe glücklich bin.

 

Der Krieg unserer Ahnen damals und unser emotional-geistiger Selbstmord heute
Es macht im Angesicht dessen, dass Krieg über so viele Jahrhunderte als eine Möglichkeit der Konfliktbewältigung ergriffen wurde, Sinn, dass ich es ebenso tue, weil ich das so gelernt habe. Doch nun, da die Menschheit sich im Bewusstsein schult, dass Gewalt als Konfliktlösungsmethode alles andere als Sinn greifend ist, stehe auch ich noch oft da und kenne eigentlich keinen neuen Weg in (m)eine friedliche Zukunft. Ich bin mir zwar darüber im klaren, dass ich aufgegeben habe, andere zu bekämpfen, jedoch ganz am Anfang stehe, mich selbst auch aus der Schusslinie zu nehmen oder noch besser: nicht mehr auf mich selbst zu schießen!

Der emotional-geistige Selbstmord rückt langsam aber sicher in mein Visier, denn mein Körper spricht bereits Bände in seinem angegriffenen Zustand, in dem er sich befindet! Mittlerweile verstehe ich Krankheit als  ein Ausdruck WIE ich mit mir selbst umgehe. Deshalb ergreife ich nun mein Kranksein und meine Schmerzen als eine Möglichkeit, etwas Wesentliches über mich selbst zu erfahren und dahin umzukehren, wo ich eigentlich hin will. Wohin umkehren? Gute Frage: zu mir selbst natürlich und damit zu meiner Quelle.

Warum? - Weil die Quelle mich speist, weil sie meinen Lebensdurst stillt, weil sie allein meinen Hunger nach Leben stillen kann. Weil es nicht gesund ist gegen meinen Ursprung
zu kämpfen und auch nicht gegen die "Kanäle", die mich mit ihm verbinden. Ein Kanal ist meine Mutter, sind meine Urmütter durch die ich ins Leben getragen worden bin. Solange ich nicht begreife, dass keine Macht der Welt mich in dieses Leben ziehen konnte ohne meinen eigenen Impuls, dass kein Leben, auch nicht deines, ein Zufall ist, der mich hierher auf die Erde geschleudert hat, werde ich keinen Frieden finden mit meinem Leben, mit meinem Schicksal und so mit mir selbst.

 

Mein Entschluss und (m)ein Herzensanliegen

Ich gehe jetzt ins Bad zurück und werde den Boden zu Ende wischen in Respekt für die Quelle aus der ich geboren wurde, in Respekt für meine Mutter, die  ihr Leben für mich aufs Spiel gesetzt hat als sie mit mir schwanger ging und mich geboren hat, die mich stillte und mir alle Liebe gab, derer sie habhaft werden konnte. In Respekt für ihr Schicksal und ihre Art, ihm zu begegnen. Sie mag Frieden schließen mit ihrem Vater und ihrem Schicksal oder nicht, doch es darf mich nicht davon abhalten, mit mir selbst in Frieden zu kommen. Was gibt es für ein größeres Glück für eine Mutter als dieses eine, ihr Kind glücklich zu sehen? Das weiß ich, seit ich eigene Kinder habe. Nachdem meine Mutter mit ihrem Wunsch, endlich von der Erde gehen zu können bei ihrer letzten OP, wieder nicht bedacht wurde, warum sollte ich ihr nicht die Freude machen, dass sie mich endlich vollkommen glücklich erlebt ?!  Vielleicht ist mein Ziel, das ich mir nach dem Tod meines Vaters steckte, in Frieden mit meiner Mutter zu sein bevor sie stirbt, ein für mich nicht zu erreichendes, weil es bedeutete, dass auch meine Mutter in Frieden sein müsste. Sollte es gar einfacher sein, einfach nur mit mir selbst und meinem Leben und meinem Schicksal in Frieden zu sein? ...
(M)ein neues und ein gutes Anliegen. Ein echtes Herzensanliegen - wie ich finde!

 

Einen gesegneten Sonntag wünsche ich dir.

Mögest du dein Herzensanliegen finden.

Susanne von 'Nana Mara'

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Nana Mara Haath


Heute wollte ich einmal 'Nana Mara' googeln und kam ... na? ... bei einem Kinderlied aus Indien an ... unter anderem ... dann erst auf meiner Webseite ...
 Das Lied heißt: "Nana Mara Haath" - "Meine kleinen Hände," - und weiter geht es: "die klatschen lustig Takt um Takt ..."

 

Das war einmal ein schöner Fund. Wenn du auf den Link klickst, landest du beim Lied auf Youtube. Viel FREUDE, NanaMara - meine kleinen! 

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10. Ein gut gelebtes Leben leben

Für den Oktober habe ich 6 Seiten geschrieben. Das wollte ich uns beiden nicht zumuten ... also habe ich den Text gesprochen. Hör gerne rein, wohin der Oktober dich bittet, deine Aufmerksamkeit einmal hinzulenken. Vielleicht ist es ja sogar dein Hauptthema für dieses Jahr und du magst es näher für dich beleuchten.
Ich wünsche dir gute Gedanken und ein Ende aller selbst ersonnenen Dramen.

Und schreib mir gerne, ob und wie du dabei bist, ... ?

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OktoberGedanken aus der Rauhnacht.m4a
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9. Aus dem Bannkreis der Angst heraus treten

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Wem der Text zu lang ist,
einfach hier rein hören!
Viel Freude dir.
september 2018 aus der Rauhnacht.m4a
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8. Deinen August gut düngen


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Der Juli braucht deine Gelassenheit

Die Zeit der Rauhnächte hat es wirklich in sich. Ich beobachte jedes Jahr, dass ich und die, die mit mir sind, viel sensibler in dieser Zeit agieren. Da kann schon Mal das Eine oder Andere "hochkochen" ... . Dass sich so viele Familienstreitigkeiten in dieser Heiligen Zeit zeigen, liegt im Grunde daran, dass es tatsächlich eine heilige Zeit ist. Doch leider verstehen wir dieses "heilige Sein" nicht mehr. Es ist wahrhaft eine sehr kraft- und machtvolle Zeit, eben weil wir so fein wahrnehmen ... doch leider nehmen wir uns nicht die Zeit, dem nachzuspüren und so einen guten Zugang zu unseren Bedürfnissen zu erschaffen. ... Es braucht von unserer Seite wahrhaft die Gelassenheit, uns und dem was geschieht, zu vertrauen, sodass uns der Geist dieser heiligen Zeit wirklich ganz zu uns selbst und unseren innersten Bedürfnissen, zu unserem Wollen führen kann.
Als ich das begriffen hatte, konnte ich anders mit den manchmal wirklich heftigen Emotionen umgehen, sowohl mit meinen als auch mit denen der Anderen. Aus diesen hoch kochenden Gefühlen können wir wirklich etwas Konstruktives, etwas was uns weiter bringt, erschaffen. Nicht weil das Jahr zu Ende geht, beschäftigen wir uns immer und immer wieder mit dem, was wir abschließen wollen und dem was wir neu angehen wollen, sondern weil die Zeit einfach reif ist, uns dem zu widmen.

Zur Ruhe kommen.
Bei sich selbst landen.

Feiner zu spüren.
Sich neu erfinden.
Einfach zu sein. 
Das ist es was uns die Zeit der Rauhnächte ermöglicht.

 

Heiße das was da gehört und gesehen sein will, willkommen.
Lass dich davon berühren und inspirieren.

In diesem Sinne: genieße das Neue was da auf dich zugeht.
Lauf ihm entgegen oder bleib sitzen.
Auf jeden Fall wird Gelassenheit dich unterstützen.

Susanne von 'NanaMara'


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6. Rauhnacht zum Juni


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5. Nacht der Räue - Mai


In der Nacht der Räue. Wenn du das Wort liest, klingt es phonetisch wie Reue.

Die Rauhnächte sind jene, die in etwa übrig bleiben (13 Tage) zwischen dem Mondjahr (12 x 29,3) 351,6 Tage und dem Sonnenjahr mit 365 Tagen (aller vier Jahre dann mit 366 Tagen). 

Diese Tage rauen nun vom 24. Dezember bis zum 6. Januar und der Himmel 'öffnet in dieser Zeit seine Pforten' für das WUNDERbare, so sagt man. Bei uns ist es die Weihnachtszeit. Tatsächlich ist der Antrieb zu tun, in jenen Tagen, sehr gedämpft. Rückzug wäre so das optimale. Bilanz ziehen und nach vorn schauen. Visionen und Träume spielen hier einen große Rolle und wir sind besonders empfänglich dafür. 

Also nutzen viele diese Zeit gerne genau dafür, um später nicht bereuen zu müssen. ;-)
Klick hier: http://bit.ly/2lfGlOc für dein kostenfreies StrategieGespräch - jenseits von Reue -
für mehr Klarheit darüber, was du wirklich willst und was deine nächsten Schritte sind. 

In der Maienzeit ist Zeit und Platz und Raum,
dich deiner Bedürfnisse zu erinnern und sie zu nähren. ...
Kann sein, dass sich Zorn und Wut in der Zeit verstärkt zeigen ...
(Es ist ja Frühling im Mai und das ist bekanntlich die gefährlichste Jahreszeit überhaupt, scherzten wir als Kinder. WEIL:  'Da schießt das Kraut in die Höhe und die Bäume schlagen aus!' Unter deinem Zorn, deiner Wut auf etwas oder jemanden liegt im Grunde deine gestaute Kraft/Energie, deine Sehnsucht nach deinem Wachsen und Gedeihen. Oft halten wir uns selbst vom Guten ab und lenken unsere Kräfte zu den Falschen oder in eine falsche Richtung. Falsch meint immer, dass uns dann etwas nicht gut tut, also schlecht bekommt.  ... obwohl wir doch das Gute, das Nützliche anstreben.

Es ist gut, wenn deine Emotionen, von guten Gedanken über dich selbst und dein Leben genährt werden. Doch das ist nicht immer so leicht.

Wenn du merkst, dass du in dir solche gebundenen und quer schießenden Kräfte  trägst und sie gerne "drehen" möchtest, sodass sie dir dienen und für dich nützlich sind und das Gute in dein Leben hinein bewegen, dann: 

Klick hier: http://bit.ly/2lfGlOc   für dein kostenfreies StrategieGespräch
für mehr Klarheit darüber, was du wirklich willst und was deine nächsten Schritte sind. 

Susanne von 'NanaMara'

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4. Raue Nacht für den April

Bedürfnisse. Ein ganzes, weites, sehr weites und sehr verschüttetes Thema für sich.

Bedürfnisse. Da sind wir sehr auf die der Anderen geprägt worden. Die vermuteten und vermeintlichen Bedürfnisse der Anderen. Von denen unsere Eltern, unsere Lehrer und Erzieher dachten, dass die anderen sie hätten. Ein Recht auf sie hätten, ungefragt. Der Höflichkeit wegen ... aus Rücksicht ...

Sich zu erlauben, Bedürfnisse nach Ausruhen, nach Entspannen, nach einfachem: einfach mal Sein, gelassen sein, haben zu dürfen ...

Der April wird dich darin herausfordern.

Werde da immer wieder still und spüre nach dir und dem,

  • was in dir will, 
  • gesehen sein will,
  • gehört sein will,
  • erlebt sein will.

Sei dein WOLLEN. Gib dich dem hin.

Das erklärt auch schon, weshalb die Ankündigung des April, jetzt, 1 Tag später zu dir kommt.

Macht nix. Noch ist Dezember! 

'Gut Ding will Lange Weile haben!' - und du? -Auch?

MerkBlatt für April
MerkBlatt für April
die APRIL-Malerei von meinem Flipchart mit meinen heiß geliebten Ölkreiden.  Die Bedürfnisse deines einzigARTigen Keimlings nähren.
die APRIL-Malerei von meinem Flipchart mit meinen heiß geliebten Ölkreiden. Die Bedürfnisse deines einzigARTigen Keimlings nähren.

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3. RauNacht in den Maerz 2018

HEUTE weht es uns in den März.
Du kannst den ganzen Tag nutzen, dich auf den kommenden März einzuschwingen.
Du kannst Beobachtungen niederschreiben.

  1. zum Beispiel das Wetter - wie es sich heute anfühlt und wandelt.
  2. Notiere dir über den Tag entlang deine Stimmungen und die des Tages.
    Ist es eher leicht oder schwer?
    Machen sich Blockaden bemerkbar oder geht dir dein Tage-Werk leicht von der HAND?
  3. Betrachte es bitte als ein Spiel. 

Als ich ein Kind war, erzählte mir meine Mutter (obwohl sie christlich gläubig war) von der Bedeutung der Raunächte für das kommende Jahr und ich beobachte seither meine Träume in
diesen Nächten vom 24.12. - 06.01. und notiere sie mir am darauf folgenden Morgen.*
Sehr spannend, diese dann mit den  Ereignissen der kommenden Monate zu vergleichen!  

Und das bringe ich dir aus der Nacht und den frühen Morgenstunden mit für den März 2018:

MÄRZ - Erwachse in dein einzigartiges Leben.
MÄRZ - Erwachse in dein einzigartiges Leben.

* Meine Großmutter, die Mutter meiner Mutter, war hellsichtig und sah auch ihren eigenen Tod vorher. Meiner Mutter hatte sie davon jedoch nichts erzählt. Das las meine Mutter erst nach dem Tod meiner Großmutter in ihrem Notizbüchlein. Dort beschrieb meine Großmutter den Traum, der sie darauf hinwies, dass der Tod im November zu ihr kommt. Für den Dezember war dann kein Traum mehr verzeichnet. Das hatte meine Mutter damals tief beeindruckt. Es berührte sie zudem sehr, zu erkennen, dass sich ihre Mutter dann daran machte, ihr irdisches Leben zu ordnen und abzuschließen, indem sie u. a. dafür sorgte, dass sich meine Mutter finanziell erst einmal keine Sorgen machen musste.  Sie war damals 23 Jahre und lebte allein mit ihr. Ihr 13 Jahre älterer Bruder lebte im Westen Deutschlands mit seiner Familie. 

So kam es, dass meine Mutter uns dieses Wissen um die Raunächte weiter gab. 

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2. RauNacht für den Februar 2018

Auf Herzempfang spürst du die Unterschiedlichkeiten und kannst sie sein lassen. Du erkennst die Einzigartigkeiten an. Du bist mit dir aus deinem Herzen heraus. Empfange, damit du (dich hin)geben kannst.
Auf Herzempfang spürst du die Unterschiedlichkeiten und kannst sie sein lassen. Du erkennst die Einzigartigkeiten an. Du bist mit dir aus deinem Herzen heraus. Empfange, damit du (dich hin)geben kannst.

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1. RauhNacht - Januar 2018

Gib deiner Kreativität dabei einen großen und weiten SpielRaum. denn Kreativität ist der SpielPlatz deiner Seele.
Gib deiner Kreativität dabei einen großen und weiten SpielRaum. denn Kreativität ist der SpielPlatz deiner Seele.

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