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Die Mutter am Beginn

Das M Dir zum Beginn.
Je weniger Licht wir im Außen erfahren, umso mehr brauchst Du Licht in Deinem HERZEN.
Das ist in diesem Advent mein Sinnen und Streben, Dein Herz mit dem Licht meines Erkennens zu füllen ...

M wie Mutter/Mama. Das erste Wort und bevor Du es sprichst, ist sie der erste Mensch, die erste PERSON, der Du so nah kommst, wie niemandem jemals danach wieder. Der erste Mensch, die erste Person, von der Du vollkommen abhängig bist und auf diese Weise wirst Du es niemals mehr sein.
Sie ist am Beginn Deines Lebens Dein EIN & ALLES.
Du und Deine Mutter ihr seid EINS. Dein Leben hängt von ihrem ab und von dem, was wir Schicksal nennen, das göttliche Prinzip, das sowohl über Dir als auch über Deiner Mutter wacht und regiert. Stirbt sie, stirbst auch Du. Dieses tiefe Wissen tragen wir bereits in uns und das mag der Grund sein, weshalb uns der Tod der Mutter - wenn wir im Frieden mit uns selbst und dadurch mit ihr sind - stärker als der Tod anderer Menschen berührt. In ihrem Leib entwickelt sich Dein Leib. In ihm und durch den Körper Deiner Mutter machst Du Deine ersten irdischen Erfahrungen. Du lebst und erlebst durch sie. Wenn Du neun Monate nach der Zeugung auf die Erde kommst, bist Du bereits ein "beschriebenes" Blatt. Ein, von Deiner Mutter und durch ihr Erleben, geprägtes Wesen.


In allen Kulturen war es - in den indigenen Kulturen ist es noch heute so! - daher ein Tabu, eine schwangere Mutter mit was auch immer zu belästigen oder zu belasten. Die Obhut und Fürsorge, das Wohlergehen einer schwangeren Mutter waren unantastbar. Es gab ein Bewusstsein für diese Abhängigkeit und der sich daraus ergebenden, grundlegenden Lebensbedingungen für das neue Lebewesen.  Der sich in der Mutter entwickelnde Mensch brauchte eine freudige, von den Kümmernissen des Lebens freie Mutter. Seine ersten Prägungen sollte emotional so "faltenfrei" wie möglich verlaufen. Das kommende Kind sollte sich geliebt, gesegnet und willkommen fühlen. Je mehr es an Freude und Frohmut, an Herzlichkeit und Liebe erfährt im Leib der Mutter und durch ihr emotionales Erleben in dieser Zeit, desto unkomplizierter würde sein Leben verlaufen. Wie fundamental wichtig diese Basis für sein Leben und für das zukünftige Zusammenleben mit ihm sein würde, dessen war man sich bewusst.

In unserer sehr materiell ausgeprägten Kultur ist dieses Bewusstsein immer weiter zurück gedrängt worden.


Das Materielle wurde über das Geistige gestellt,
das Erschaffene wurde wichtiger und bekam zunehmend mehr Bedeutung als der Erschaffende - der Mensch -  selbst. Aber auch die Ehrfurcht vor dem Göttlichen wich zunehmend mit der Ehrfurcht vor dem Produkt. So entwerte der Mensch sich zusehends selbst und setzte seine Wertigkeit in Beziehung des von ihm Erschaffenen, dem Produkt seines Geistes und/oder seiner Hände Werk. Dies sollte ausschlaggebend werden für eine Kultur des Größenwahns, die sich mit Gott gleich setzte und ihm zeitgleich hofierte, indem er Gott zum König seiner Dienstboten machte. Ich wünsche und Du lieferst. Und damit das nicht so auffiel, benannte man Gott kurzerhand um in Universum. Dann erforschte man die universellen Gesetze und sagte: Wenn Du die umsetzt, dann liefert Dir das Universum (ehemals Gott) alles, was Du Dir wünschst. Daraus entwickelte sich eine Art spiritueller Kapitalismus oder kapitalistische Spiritualität? - Wer weiß?! 

 

Die mütterlichen Seiten: Hingabe, Demut und Ehrfurcht, Mitgefühl, Herzlichkeit und Fürsorglichkeit wurden in dieser Zeit immer bedeutungsloser, bzw. waren nichts wert. Wer diese Seiten lebte, wurde nun bestraft, indem man ihn und sie kurzerhand vom natürlichen Zufluss materieller Fülle ausschloss.

MAMA - bei ihr lernen wir zu vertrauen. Sie ist unsere Anbindung für das Vertrauen ins Leben. Diese empfindsame Bindung zwischen Mutter und Kind bedarf genau aus diesem Grunde des besonderen Schutzes der Gemeinschaft. Erfährt die Mutter diese, so kann der Keim für ein starkes Vertrauen in ihr Kind gelegt werden und es erstarkt ins Leben erwachsen lassen. So ist es vorgesehen. Du weißt, dass es anders passiert, tagtäglich.

Jetzt bist du erwachsen und kannst die Zeit nicht zurückdrehen und 'den Keimling von damals' stärken.
Jetzt bist du erwachsen und verantwortlich für das was du fühlst, tust, denkst und erlebst und hast zwei Möglichkeiten von Deiner Quelle aus, von Deinem Herzen -


1. MÖGLICHKEIT.
Du nimmst Deine Erfahrungen und lässt aus dem Schlimmen, was Du erfährst, Dir einen Panzer wachsen, der Dich einerseits erst einmal schützen wird, andererseits jedoch auch vereinsamen lässt und zusätzlich - und das lässt Leiden entstehen - das Gute von Dir abhalten wird. 

 

2. MÖGLICHKEIT.
Du erlaubst Dir weiter, zu vertrauen und aus Deinen Erfahrungen, das Gute (den Rahm!) abzuschöpfen und zu verinnerlichen und kannst so weiter in Deinem Herzen erstarken. 

Für welchen Weg Du Dich entscheidest, das beginnt mit einem Entschluss Deines Herzens
und endet genau da, in Deinem Herzen.
1. entweder: mit einem Krieg gegen Dich selbst (Weg 1)
oder

2. mit Frieden in Dir selbst (Weg 2), der darin einkehrt.

 

Die meisten von uns erleben eine Mischung aus beidem. 

An den zweiten Weg erinnert uns jedes Jahr die Weihnacht.

Du findest das magisch, Frieden im Herzen zu spüren? 

- - - dann schreibe das gern in den Kommentar. 

Du willst mehr Freude in Deinem Herzen wachsen lassen, dann komm doch und sein bei meinen Freude:Mal.Zeiten mit dabei - dort gibt es jedes Mal nach dem Malen eine GLÜCKsDUSCHE.
Anmeldung - siehe unten!

 

Für heute wünsche ich Dir einen freudvollen und lichten TAG.

Susanne von Nana Mara

 

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