
Sein Leben zu verspielen. Diese Aussage kennt sicherlich jeder im deutschsprachigen Raum. Es meinte im Grunde, an SpielTischen zu sitzen und sein Geld = Leben zu verspielen. Oder auch: seine Zeit "totzuschlagen" und sie mit unnoetigem Spiel zu vergeuden.
Spielen hat keinen guten Beigeschmack im Deutschen - es sein denn, man macht ein Geschaeft daraus! Hier ist eher die Heimat von fleissigen Handwerkern und Denkern und Tuefftlern. Wobei sich dieses Bild langsam verabschiedet im grossen Weltgeschehen, in weches wir immer staerker eingebunden werden. Doch das ALT Gedachte "sitzt" uns noch in den Genen. Arbeit geht vor Spielen; schliesslich bringt Arbeit Geld ein und Spielen ist eher Zeitvertreib, im besten Falle, ein geselliger Zeitvertreib.
Wir sind jedoch mittlerweile in der Welt des Fuehlens angekommen, das sich oft fuer immer mehr Menschen - vor allem in den juengeren Generationen ( 1990 +)- vor alles
konstruktiv schoepferische Handeln setzt.
Fuehlbar werden, einander nah sein oder auch nahe kommen, steht nun bei vielen Menschen im Mittelpunkt, in einer sich noch unvertraut und fremd anfuehlenden und sich uns doch immer rascher
naehernden Neuen Welt. Und so nimmt es nicht Wunder, dass sich schliesslich alle in ihrer durch Trauma gestoerten Welt des unVermoegens wiederfinden, statt - wie erhofft - in einer durch
sich selbst erschaffenen Welt, die die eigenen Traeume wirklich und wirksam widerspiegelt.
Die Welt veraendern, wer will das nicht?! Lieber ist uns noch eine veraenderte Welt, ohne unser ZuTun. Muehsam ist es eh schon und anstrengend, das ganz normale Leben. Doch sich selbst veraendern, das faellt den meisten von uns schwer - es scheint Arbeit zu sein. Es wird auch gern Arbeit genannt, die Arbeit an sich selbst. PUH!!!
Ich mag Dir einen Satz an dieser Stelle mitgeben, der in 2018 durch mich floss beim Betrachten meines Bildes, das zur ARBEIT entstanden war:
- ARBEiT -
WENN DAS SPiELERiSCHE EiN ZiEL BEKOMMT,
DANN IST ES ARBEiT -
OHNE DAS SPiELERiSCHE ELEMENT
IST ES SKLAVEREi & DiESE
ENTSEELT AUS UNSEREM TUN
DAS SCHOEPFERiSCHE.
Doch in den meisten Faellen bleiben Spiel und Arbeit immer noch getrennt, werden vor allem an Schulen getrennt gehalten - Zeit zu arbeiten und Zeit zu spielen - fein saeuberlich und zeitlich getrennt. Da duerfen keine Verwechselungen aufkommen und die Rhythmen bestimmen andere, nicht das Kind.
Da komme ich nun daher und mahne Dich: Verpiele Dich mit Deiner Lebendigkeit!
Deine Lebendigkeit entsteht aus Deinen Rhythmen, Dein Puls gibt im Grunde Deinen LebensTakt vor. Doch wie schaut das im echten Leben aus? Weckerklingeln holt die meisten von uns aus dem Bett und damit aus dem eigenen Schlaftakt. Die Uhr treibt weiter ins Bad, in die Kueche und schliesslich an Deinen ArbeitsPlatz. Dort triffst Du auf Menschen, die ebenso ausserhalb ihres Taktes getaktet sind. So ist das Leben. Ohne Arbeit - kein Geld - ohne Geld - keine Nahrung - ohne Nahrung - kein Leben. Das nennen wir Leben. So oder aehnlich: haben wir es kennen gelernt. Leben es. Manche lieben es, andere finden es so lala, andere hassen es, wissen aber nicht, wie dann?
Kennen wir wirklich unser Leben, uns selbst?
Was, wenn Arbeit ein Spiel waere und Du beginnst, es zu spielen?
Fuer viele ist allein schon der Gedanke verwirrend oder auch absurd oder wird als zeitraubend empfunden, ihn weiter zu verfolgen.
Zumal wir mittlerweile in einer digitalen Welt der bunten und illustren Ablenkungen vom alltaeglich fremd getakteten Leben gelandet sind. Die Einen erfreuen sich, die digitalen Social Media
Kanaele mit ihren Inhalten zu beSpielen, andere wiederum lassen sich durch sie in diese Welten mit hineinziehen. Unsere Gehirne scheinen auf diese Weise allmaehlich zu Computern,
die nur noch Informations.Daten verarbeiten, zu werden.
So werden wir vermutlich zu von uns selbst Entfremdeten, vom eigenen im.PULS abgetrennten und dadurch oft impulsiv Handelnden - weil vollgestopft mit fremden imPulsen, die nach einem Ausweg,
einem Ausdruck wieder aus uns heraus verlangen und suchen.
Gehoeren wir ueberhaupt noch uns selbst? - Diese Frage darf hier aufgeworfen werden.
Zunaechst muessen wir vielleicht "Zurueck auf Anfang" gehen und uns fragen: Wann erleben wir eigentlich freies Spiel in unserem Leben? Wann ist die intensivste Phase von spielerischem, unbeabsichtigtem Spiel? Und warum geht sie uns im Leben scheinbar oder mit grosser Sicherheit wieder verloren?
Das erste Spielen geht vom Arm der Mutter aus. Es ist der Blickkontakt, den wir mit all jenen wechseln, die uns noch voellig fremd und unvertraut sind - mit all jenen, die nicht unsere Mutter sind. Spaeter kommt ein Greifen nach anderen Menschen und nach Dingen hinzu. Am Beginn moeglichst vom vertrauten Arm der Mutter aus. Die Mutter bedeutet fuer uns Alles: sie ist Sicherheit, sie ist Vertrautheit, sie bedeutet Nahrung, sie bedeutet im Austausch zu sein, sich zu spiegeln den Rueckhalt und die Bestaetigung, dass wir "richtig" sind. Ohne sie, kein Leben, keine Lebendigkeit. Wir sind mit ihrem Rhythmen und imPulsen vertraut, eingebunden, angebunden.
Im Idealfall nehmen wir immer weiter Abstand von unserer Mutter und erkunden die "fremde", uns noch unvertraute Welt und machen uns mit ihr vertraut. Wir erschaffen Verbindung. Doch dies geschieht spielerisch, selbst die Anstrengung, die es uns kostet, einen neuen Zugriff oder Schritt zu wagen, ist Spiel, ist Freude, ist Lust am Entdecken, ist Neugier, ist nachgespielte Nachahmung oder gern auch: nachgeahmte NachSpielung.
Diese freie Spielen erfaehrt Grenzen. Zunaechst die Grenzen, die die Mutter aufzeigt, spaeter all jene, die mit dem Kind nach und nach in Kontakt kommen. Das sind oft Grenzsetzungen, die uns schuetzen sollen und die uns ein vertraegliches Miteinander in der Gesellschaft ermoeglichen sollen.
Spaetestens ab dem 7. Lebensjahr, erfaehrt, wie ich schon schrieb, jedoch das Spielen die Abgrenzung von dem, was wir allgemeinhin: Arbeit nennen. "Willkommen im Ernst des Lebens!" sagt man scherzhafter Weise dann zu diesem grossen Schritt im Leben eines Kindes.
Aus diesem Ernst des Lebens kommen die meisten Menschen nicht wieder heil heraus. Dieser Ernst, wenn er nur ernst genug genommen wurde, nimmt das Kind.Ich von da an in seine
Haft
oder haftet ihm zumindest an. Er ist beileibe kein freudvoller Begleiter!!!
Diesem zur Seite geschobenen, spielerischen Element in Dir (Deiner Kreativitaet) und Deinem eigenem Schoepfer.Selbst - samt der dahinter wirkenden ur.Kraft - gebe und halte ich den freien Spiel.Raum in meinem Kurs.
"SPiELE DEiN LEBEN - ART.ich & WEiSE"
Deine eigene ART, Dich auszudruecken und damit Dir und Deinem Empfinden und Erfahrungen Ausdruck zu schenken, ist eine Kunst; dafuer steht ART.
Dass es einmal um dICH geht, wie Du empfindest, wahrnimmst, begreifst, erfasst, denkst, fuehlst - das darf in den MittelPunkt ruecken. Dafuer steht das "ich".
Dass auch durch Dich der weise Atmen der Schoepfung fliesst, dass darfst Du erfahren in diesem Kurs. Diesen Zugang wieder zu er.oeffnen, das habe ich mir auf die Fahnen
geschrieben. Deine Weise in diesem Leben zu sein, als etwas Weises zu erfahren, darum geht es.
Dafuer steht das WEiSE.
Und all das zusammen, darf sich ueber Dein spielerisches Herangehen im Schreiben und/oder Malen widerspiegeln. Der Fluss der Kreativitaet fliesst so zu Deinem Text zu Deinem Bild mit Deiner urspruenglich weisen Ausdrucksweise.
Damit Du einen Geschmack davon bekommen kannst, lade ich Dich ein:
am Sonntag, 15. Februar um 19 Uhr, zu einer oeffentlichen Online-Lesung mit Texten, die einmal explizit im Jahr 2025 im Kurs entstanden sind, sowie einigen Texten von mir, zu lauschen.
Hoere und lausche und sei uns willkommen!
Ueber diesen Link kannst Du Dich am Samstag, 14. Februar/ 19 Uhr dazu
schalten.
Schon neugierig auf den KURS: Hier
findest Du mehr zu meinem neuen Kurs.
Herzlich willkommen im Spiel & in Deiner Verspieltheit.
Susanne I Nana Mara

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