SelbstLiebe - und welchen Zug Du nehmen musst, um dahin zu gelangen

ICH MAG MICH vs. ICH WILL GEMOCHT SEIN

Der erlebte und gefühlte Mangel aus unseren Kindertagen, gefüttert mit Konditionierungen und einverleibt mit Erlerntem und Übernommenem sorgt dafür, dass Du in Dir eine Schiene legst, die Dich früher oder später am Bahnhof der Hoffnungslosigkeit* ankommen lässt, wo Du erwartest, gemocht zu werden.


Statt zu sein, die Du/derDU bist, tust & machst Du alles Mögliche und Unmögliche, nur, um gemocht zu werden, Und als ob das noch nicht reichte, "arbeitest" Du an dir selbst oder nimmst es Dir zumindest vor - oder????
"Ich bin noch nicht so weit!" - ist einer der der Sätze, die ich oft höre, und der mein Herz sich zusammenschnüren lässt. - WIRKLICH??? Glaubst Du das wirklich, dass Du noch nicht so weit bist?

Ich hatte das am Anfang meiner ... 
 

„spirituellen Karriere ins Erwachen“ auch oft geglaubt, dass andere schon ganz viel weiter wären, bis ich bemerkte, dass mein erlerntes und erlebtes hierarchisches Denken im Sinne von 1. bis 13. Klasse, von Note 1 bis 5 und mein Erfolgsdenken in schneller, höher, weiter hier keinen Sinn ergaben. Im hierarchischen Denken macht das mit dem „weiter sein als jemand anderer“ irgendwie Sinn.

Doch sprechen wir nicht von einem Kreislauf des Lebens und eben nicht von einer Leiter des Lebens? - Ja, es gibt sie, die Karriereleiter, die man hinaufsteigen muss und von der man aber auch herabfallen kann. Das wird zumindest so erzählt. Muss man das? UND: Willst Du das? …
Prüfe es gern einmal in Deinem Herzen, wohin es Dich zieht. Und lass dann Dein Ergebnis wertfrei als Deines stehen. Es ist richtig, weil Du es gewählt hast. PUNKT. FAKT.

Ich erzähle Dir derweil noch etwas zum Kreis: Ein Kreis hält und trägt Dich, lässt Dich spüren, dass Du mitten unter Menschen bist, auf einer Ebene, auf Augenhöhe, in Kontakt bist – angebunden und angewiesen. Du betrittst den Kreis des Lebens und Du verlässt ihn eines Tages wieder. Aber was geschieht auf der Karriere- oder Erfolgsleiter? Wo kommst Du da an ihrem Ende an und wenn Du ihr Ende erreicht hast, was ist dann? Und wenn es am Ende, kein Ende gäbe, was machte das mit Dir?
Ein Kreis ist unaufhörlich, ewig, ohne Anfang und Ende.

*Ich sage Dir noch etwas: Auf diesem Bahnhof der Hoffnungslosigkeit, von dem ich oben schrieb, triffst du unweigerlich auf die Trostlosigkeit. Denn Dein Erwarten von Etwas ist oft mit einer unbestimmten Dauer des Wartens verbunden und niemand weiß, ob das, was Du erwartest auch wirklich kommt oder so kommt, wie Du es erwartest. Magst Du dort wirklich hinfahren und da nicht nur ankommen, sondern auch noch aussteigen??? 

Die gute Nachricht ist jedoch: der Zug der Liebe hält überall! Falls Du also am Bahnhof der Hoffnungslosigkeit ausgestiegen sein solltest und dort auf die Trostlosigkeit gestoßen bist, steige in den Zug der Liebe und lass Dich einmal dorthin bringen, wohin Du wirklich hin willst. Ich weiß: Das ist manchmal nicht so einfach, heraus zu finden, wohin DU WIRKLICH & WAHRHAFTIG willst. Ein guter Anfang das heraus zu finden, ist oft damit gemacht, Dich wirklich & wahrhaftig selbst zu lieben. Zugegeben: das ist ebenfalls eine Herausforderung und leichter gesagt als getan: Denn über Jahrhunderte hinweg wurden wir Menschen dazu angehalten, die Liebe zu uns selbst zu opfern oder zu unterdrücken, anderen zu Liebe. Und ebenso sind die meisten von uns dazu angehalten worden, andere mehr wertzuschätzen und zu lieben als sich selbst. Und dabei geht man sich leider oft selbst verloren und von seinen Wünschen und Bedürfnissen bleibt nur ein sehnsuchtsvolles Ahnen. So schläft am Ende, die Liebe zu uns selbst, ein. Um Dich selbst zu lieben, musst Du erst einmal heraus finden, wer dieses liebenswerte Selbst, Du nämlich, bist und Dich wieder mit Deiner Liebenswürdigkeit vertraut machen – wie der Fuchs sich einst mit dem kleinen Prinzen vertraut gemacht hat. Das ist mein Vorschlag für Dich.

Um die Selbstliebe* geht es in meiner kostenfreien 7-Tage-Challenge (das ist eine innere Reise, auf der Dich jeden Tag eine neue Inspiration oder kleine Aufgabe erwartet, die leicht umzusetzen ist).

Diese 7-tägige Reise, zu der ich Dich herzlich einladen möchte, startet an diesem Sonntag,
21. Januar 2021.
 

MELDE DICH hier an!

 

*SelbstLiebe ist immer wieder ein Thema bei den Menschen, die mir begegnen, aber auch sehr lange mein eigenes Thema gewesen. Die SelbstLiebe ist der Same des Friedens in uns.  Hervorgegangen aus Selbstvertrauen und dem Glauben an sich selbst und diese zwei gehen Hand in Hand, sind sich ihrer selbst bewusst, und in ihren Händen halten sie den Selbstwert, ihr Erbe, dass sie weitergeben. 
Das ist meine Metapher. 

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Jesus kam, um uns zu verkünden: Die ZEIT der SÜNDENBÖCKE ist vorbei

ERWÜNSCHT - ERFÜLLT
ERFÜLLUNG erwünscht - erfüllter WUNSCH -erwünschte ERFÜLLUNG ...

 

In der Weihnachtszeit geht es jedes Jahr - jedenfalls in unserer Kultur - um die ERFÜLLUNG sehnlichster WÜNSCHE. WÜNSCHE materieller ART, die Kinderaugen und unsere erwachsenen AUGEN möglichst zum LEUCHTEN bringen sollen. 

WARUM scheint das so vielen wichtig? -
UND:
WARUM ist DIR das so wichtig?
Hast Du Dir jemals diese FRAGE gestellt?

 

Angefangen mit der Weihnacht hat es ja so.

Mit der GEBURT von JESUS , dem CHRISTUS, sollte LICHT in das DUNKEL der WELT gebracht werden, der GLAUBE über GOTT "korrigiert" werden - weil man bisher in den Tempeln von einem strafenden GOTT predigte, der, wenn man ihm und seinen GEBOTEN nicht gehorchte, BÖSES, in Form einer schmerzlichen STRAFE über einen bringen würde.
Und obwohl Jesus, der CHRISTUS, ein komplett neues BILD GOTTES mitbrachte und zu den MENSCHEN von einem friedfertigen, liebenden und gütigen GOTT sprach, von einem GOTT der VERSÖHNUNG, scheint diese BOTSCHAFT, die SAAT dieser BOTSCHAFT bis heute nicht wirklich untern der Menschheit angekommen zu sein.

Ja klar, wir sprechen mittlerweile viel von VERSÖHNUNG, von LIEBE, von FRIEDEN und GÜTE, doch was ist mit unserer BEZIEHUNG, unsere VERBINDLICHKEIT - unserer 'LEITUNG' zu GOTT? -
KEIN ANSCHLUSS unter dieser NUMMER, so scheint es mir manchmal und damit gibt es auch keine Versöhnlichkeit - schon gar nicht mit den MENSCHEN, die nicht meiner Meinung, meiner Ansicht sind, die nicht meiner Idee, meiner Kultur, meiner Religion, meinen Regeln und/oder meinen Werten folgen.
Oh ja, auch ich habe mich da wieder entdecken können! 

DIE ANGST vor dem, was mir fremd ist, überwiegt und bestimmt immer noch - mehr oder weniger - meinen und unseren ALLTAG. 

UND HEUTE, in diesen mysteriösen ZEITEN, wo das bisher geglaubte stabile Vertrauen in alles Mögliche und Unmögliche in sich zusammenzubrechen scheint, kommt uns da, der bis vor kurzem noch woanders - weit weg von uns - tobende Krieg, die fühlbare und schmerzhafte Spaltung und Trennung zwischen den Geschlechtern - von der Ausgrenzung derer, die ihr Geschlecht nicht klar definieren oder benennen können, einmal ganz zu schweigen - der Riss zwischen NATIONEN und RELIGIONEN usw. nicht auf einmal ganz bedrohlich nah und fühlbar gefährlich in unser Leben hinein? 
Wie können wir angesichts dessen glauben, dass die unterschiedlichen Meinungen über einen VIRUS erstmals die Gesellschaft spaltet, wie viele meinen? Weist er nicht im Grunde nur klar und deutlich auf einen bereits bestehenden, tiefen Spalt, den schmerzhaften RISS zwischen allen X und allen Y hin?
Der Riss entzündet sich im MOMENT nur an einem gemeinsamen THEMA - wenigstens befassen sich einmal alle kollektiv mit nur EINEM THEMA!!! - Es hätte aber auch die Zerstörung und Vergiftung von UMWELT und NATUR sein können oder die weltweiten KRIEGE, das uns EINIGENDE, eine Thema für eine weltweite Bewältigung zugrunde liegen können! Die uns Menschen Führende in der Politik haben sich nun aber weltweit entschlossen, DAS zum brennendsten und wichtigsten PROBLEM zu erwählen, für das wir rascher denn je, eine LÖSUNG brauchen. VIELE von uns hoffen noch immer, dass, wenn das PROBLEM möglichst rasch und flächendeckend "vom Tisch" ist - wir wieder zur gewohnten TAGESORDNUNG übergehen können.
Und ich frage mich: wie können wir noch ernsthaft glauben, dass wenn wir dieses EINE PROBLEM ein für alle mal und möglichst rasch vom Tisch bekommen haben, auch dieser zuvor bestehende RISS verschwindet, der bereits durch die MENSCHHEIT geht. Glauben wir das ernsthaft, dass wir dann aufatmen und zur TAGESORDUNG übergehen können und unserem immensen KONSUM weiter frönen können auf KOSTEN derer, die wir tagtäglich ausgrenzen vom WOHLSTAND und vom FRIEDEN? Glauben wir wirklich, dass wir diesem zugrunde liegenden Problemen weiterhin ausweichen können, die JETZT, in diesem MOMENT für weltweit die meisten MENSCHEN ein viel größeres PROBLEM darstellen als das, sich mit dem EINEN VIRUS

zu infizieren? 

Als sich dieser Gedanke in mir einstellte, erinnerte ich mich an eine Erfahrung, die mein früherer FREUND während des Studiums in seinem Halbjahres-Praktikum in Kamerun machte.  Er reiste dorthin, um über die Menschen und HIV/AIDS vor Ort zu forschen und seine Arbeit darüber zu schreiben. Er kam ziemlich resigniert wieder und schrieb keine Arbeit darüber. Mit den Menschen vor Ort in Kontakt, erlebte und erfuhr er, dass HIV nicht das dringlichste Problem war, was die Menschen dort bedrückte. Sie hatten mehr mit Hunger, Armut und Malaria zu kämpfen und starben eher an den Folgen dieser drei Probleme, als der HI-Virus Zeit hatte, sein tödliches Unheil anzurichten. In den 90- er Jahren starben die meisten Menschen in Kamerun mit
dem HI-Virus, aber nicht an ihm.

 

Vielleicht fragst Du Dich und ich frage mich das auch: WARUM ich so viel über doch sehr bedrückende Themen in dieser dem Licht näher rückenden Zeit schreibe und Dich nicht aufmuntere? -  EHRLICH? Ich dachte, heute würde es ein solcher BlogArtikel werden. Doch ich schrieb Dir ja bereits, dass ich am Beginn ein Thema höre in mir, über das Geschrieben sein will und dann schreibe ich los und unter meinen Fingern entwickelt sich der TEXT. AUS! ENDE! UND gleichzeitig bin ich fasziniert, wohin es mich führt und ich bemerke, dass ich LICHT ins DUNKEL bringen möchte. Ich habe Sehnsucht nach dem Licht, dem Leichten und der FREUDE ... und am ENDE, wenn ich das DUNKEL, was mich umgibt, durchleuchtet habe mit meinen WORTEN, dann ist da auch wieder Licht. Taghell wird es! VERSPROCHEN! 

 

WAS wünschst Du Dir in diesem JAHR zur WEIHNACHT? Das, was JESUS, der CHRISTUS uns vor über gut 2.000 Jahren als GESCHENK mitgebracht hat? Ist es vielleicht immer noch GENAU DAS, was wir uns seit einigen Jahrzehnten verzweifelt versuchen, unter den Weihnachtsbaum zu legen und zu schenken? Die meisten Menschen, mit denen ich im Gespräch über Weihnachten bin, wenn wir darüber reden, gefällt an Weihnachten die Stimmung, die ersehnte und manchmal tatsächlich vorhandene , die sie aus ihren Kindertagen noch in ihren Herzen, in ihren Erinnerungen tragen. So soll es wieder werden, wie damals! - also bei denen, die wirklich gute Erinnerungen an Weihnachten haben. BESINNLICHKEIT. ZEIT miteinander und für sich selbst. - Und jedes JAHR gibt es für viele den kleinen Stachel der Enttäuschung. Weil sich das schöne GEFÜHL irgendwie nicht wie erwartet, eingestellt hat.

 

WAS IST das GESCHENK, welches wir derzeit am meisten im Miteinander, im mitmenschlichen Miteinander
am dringendsten bräuchten und WIE kann ich, wie kannst Du DAS GESCHENK in die WELT geben und 
vor allem zuerst es DIR selbst schenken:

  • den erhofften FRIEDEN,
  • die ersehnte VERSÖHNUNG, 
  • das dringend gebrauchte MITGEFÜHL
  • das VERSTÄNDNIS für DICH,
  • den häuslichen FRIEDEN,
  • das geglückte MITEINANDER unter Nachbarn,
  • die LEICHTIGKEIT und die FREUDE -

WIE soll all das entstehen zwischen uns, wenn wir immer noch glauben, dass jemand anderer dafür zuständig ist, dass DU es erleben und leben kannst?

 

Der ALTE GLAUBE war verbunden mit der SCHULD und angesichts der SCHULD solltest Du SCHAM empfinden, das bedrückende Gefühl über Deine menschliche SCHULDIGHAFTIGKEIT!!! - Ein ewiger Teufelskreis, der Gewalt und Krieg und Ungerechtigkeit erschafft.. 
WIE? WIE um alles in der WELT, können wir diesen grausamen TEUFELsKREIS von Schuld und Scham endgültig durchbrechen? DIESE FRAGE treibt dich vielleicht auch manchmal um. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Jesus, der CHRISTUS uns damals die ANTWORT darauf an Weihnachten mitgebracht hat:
MITGEFÜHL und VERSÖHNLICHKEIT - denn diese BEIDEN erschaffen: 
Verständnis,

Leichtigkeit und

Freude und

diese geben die LIEBE endlich wieder frei

und mit ihr kommt der FRIEDEN direkt in unser HERZ.

 

Ein erster Schritt ist es, die Verantwortung für sein Leben wieder selbst zu übernehmen und sie mit FREUDE anzunehmen, statt sie - wie bisher - voller Frust und Ärger auf jemand anderen in FORM von SCHULD aufzuladen. 

Das jüdische VOLK hatte einen BRAUCH, sich dieser erdrückenden SCHULD zu entledigen, bevor Jesus der CHRISTUS, als JUDE auf die WELT kam und vom friedlichen und liebenden GOTT sprach. - Sie suchten sich aus ihrer Herde einen SCHAFsBOCK aus und diesem luden sie alle ihre Verfehlungen auf, ihre Sünden und dann schickten sie, diesen zum SÜNDENBOCK gemachten Schafsbock, damit in die WÜSTE. 


Als JESUS , der CHRISTUS mit seiner Frohen BOTSHAFT kam, da war klar, dass die ZEIT der SÜNDENBÖCKE vorbei sein kann
--- und ich denke, wünsche und hoffe, dass wir endlich geneigt sind, das derzeitige, wirkliche Problem unter und hinter Corona - ein für alle mal in diesem Sinne der frohen Botschaft zu lösen.
CORONA ist das SYMPTOM für das darunter liegende eigentliche PROBLEM, das wir in unserem mitmenschlichen MITEINANDER seit Jahrtausenden hegen und pflegen - die SÜNDE der TRENNUNG und SPALTUNG, die wir immer wieder vollziehen und mit ihm auch die TRENNUNG von unserem himmlischen Ursprung - von GOTT - und unserer, von der NATUR der ERDE getrennten Handlungen. 

 

Das war einmal wieder lang - Vielleicht ein Gute ABEND- Geschichte für DICH.

Erinnere Dich daran, wer Du wirklich bist und höre auf, Dich weiterhin selbst zu bestrafen in Gedanken, Worten und Taten, wenn Du auch liebevoll mit Dir sein kannst. Der Frieden und das Miteinander nehmen ihren Anfang in DIR - und dann kann da auch die Erfüllung Deiner tiefsten Wünsche geschehen. InLIEBE.

 

Susanne
alias Nana Mara

Mit dem CODEWORT: 'LIEBE' kannst Du Dich noch zum kleinen Preis anmelden und dabei sein!

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Beim NICHTS geht es immer ums GANZE

HEUTE wöllte ich am liebsten einmal NICHTS schreiben. -
Doch wie soll das ausgerechnet einer Gernschreiberin gelingen, die selbst das NICHTS noch inspiriert,1.000 Worte zu erfinden, 1.000 Möglichkeiten, das NICHTS zu um- und zu beschreiben, Eine, die aus dem NICHTS ALLES herausschreiben mag, was ihr nur Menschenmöglich ist?

Es wird gesagt, bevor die SCHÖPFUNG ins Leben kam oder besser: lebendig wurde,
war da NICHTS, ein großes NICHTS von ALLEM, aus dem die gesamte Schöpfung - und die ist wahrlich nicht klein, angesichts der 10 Finger, die der Mensch besitzt, um zählen zu können -hervorgegangen ist! Musste der Mensch, um all das zählen zu können, nicht nach einem Ausweg suchen, um der schier ausweglosen Situation, sich von dem VIELEN nicht überfordert zu fühlen, begegnen zu können???? Gab es schlicht und ergreifend nur diesen EINEN WEG, sich seines GEISTES bewusst zu werden und sich seiner zu bemächtigen, um die Schöpfung nur irgendwie erfassen zu können?


Diese RiesenSchöpfung ist doch einfach nur unglaublich, oder?! -


Nun ja, ehe ich zur ERDE kam, wo war ich da? Da ich mir schon als Kind ganz sicher war und es heute immer noch bin, dass ich niemals und zu keiner ZEIT nicht existent war, bin ich doch schon immer da, also existent? Dass mit dem "da", nicht die Station ERDE allein gemeint ist, setze ich einmal voraus. Diese eine Frage nach meiner und damit nach der Existenz von ALLEM was zur Schöpfung gehört, beschäftigte mich - wie bereits geschrieben - noch ehe ich zur Schule kam. Niemand konnte sie mir beantworten, jedenfalls nicht ernsthaft.
Ich war ja noch ein Kind!!! Heute vermute ich, dass mir diese Frage einfach niemand beantworten konnte, weil niemand eine Antwort darauf hatte. Ich vermute zudem, dass meine Neigung zum Philosophieren in dieser Zeit seinen Anfang nahm. Wobei ich vermute, dass wir nur zu diesem einen Zwecke hier sind, das GEHEIMNIS, das wir selbst sind, zu ergründen, zu erfassen und zu lösen. So viel einmal zum NICHTS!

 

Mein Philosophieren hat nun auch einen KANAL gefunden, der direkt ins OHR geht.
Es ist mein PODCAST: DAS PHILOSOFA

HIER spreche ich über alles, was ich so in der Tiefe der Sofaritzen finde, was sich dort im Dunkel versteckt hat. Das ziehe ich hervor und betrachte es einmal in einem anderen LICHTE.

Du kannst Dich gern zu mir aufs Philosofa setzen und zuhören, indem Du meinen PodcastKanal abonnierst.

 

Hab einen wunderprächtigen TAG, die DU aus dem NICHTS gekommen bist und dorthin wieder zurückkehren wirst - eines schönen TAGES - um eine der vielunendlichen Möglichkeiten zu sein und die neu zu werden, die es da noch so gibt, um erschaffen zu sein. Der Geist des NICHTS ist das UNGLAUBLICHSTE, was es gibt und um sich ihm zu nähern, meditieren die Meisten heutzutage. Ich habe mich entschieden, meine Finger die Schöpfung empfangen zu lassen. Sie sind geführt und führen aus. so kann ich Schreiben aus den Tiefen des NICHTS und eine neue Möglichkeit, eine neue Betrachtungsweise, kreiert sich unter meine Fingern aus diesem unendlichen NICHTS. Dann bin ich mit der STILLE, dem tiefen FRIEDEN, der alles umgibt und in allem ist.

Die WAHRHEIT ist: Du kannst nichts erschaffen, Du kannst Dich dem Strom der unendlichen Möglichkeiten, die sich aus dem großen NICHTS ergießen, nur hingeben und ergreifen, was sich von Dir ergreifen lässt und das ist dann jedes MAL ein wirkliches Schöpfungswunder. Du schöpfst, was schon da ist und wenn Du großes GLÜCK hast, ist es etwas, was noch nie von einem Menschen erfasst wurde.
GOTT jedoch, da mach Dir nichts vor, hat ALL dies schon erfasst. Es ist ein Teil seiner EXISTENZ -
der ALLES ist, was ist. 

 

Herzlich

diene SUSANNE
alias Nana Mara

PS: Ja, ich habe es bemerkt: das steht 'diene' und nicht 'DEINE' - manchmal passt der FEHLER :D

ACHSO: PODCAST abonnieren 

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Vom Forschen, Freude haben und dem Frausein

Forsch sein, heißt für mich so viel wie: das Vorangehen nicht zu scheuen, sich dem Neuen, noch Unbekanntem, mutig zu widmen, ohne es zu kennen oder auch, ohne so recht zu wissen, was man finden wird und wie es sich gestaltet. Genau das tut Forschung oder ist der Sinn der Forschung:  forsch voran zu gehen und das was da ist, sich zu nähern und es wagen, tiefer zu betrachten.

 

Insofern oder insonah betrachte und erlebe und erfahre ich mich als eine forsche Frau, die forsch voran geht und forscht, untersucht in der Tiefe und in der Breite. Kurz:  Ich wollte ES schon immer wissen, hinter die Dinge und hinter die Kulissen des Lebens der Menschen im Miteinander, in ihren vielfältigen Beziehungen schauen.
Ja, dabei kommt man allerdings selten selbst auf die Bühne, wenn einen das DAHINTER noch mehr interessiert und neugierig macht als das Leben auf der Bühne selbst.

Auf der Bühne des Lebens wiederum kann es auch schnell passieren, dass Du eine Rolle übernimmst und somit nicht mehr ganz Du selbst bist, sozusagen in Teilzeit gehst mit Deinem Sosein, Deiner ganzen Wesenheit. Dass Du am Ende nur einen Teil von Dir lebst und herzeigst. Aber auch das kann eine tiefgreifende Erfahrung sein, weil Du einen (Wesens)Teil von Dir vertiefst, der vielleicht in Deinem alltäglichen Leben nie an eine solche Tiefe heran käme. - Auf der Bühne zu sein, verbinden wir sofort damit, eine Rolle zu spielen. Da taucht das Spiel auf. Auf der Bühne ist es uns recht, dass da eine Rolle gespielt und eingenommen wird. Wenn jemand in seinem Leben eine Rolle spielt, unterteilen wir das in: eine große Rolle zu spielen - das finden wir gut und hat unsere Anerkennung, meistens jedenfalls. Aber da steckt auch das falsche Spiel mit darin. Das mögen wir so gar nicht.  Zum Spiel, so ist meine Erfahrung, haben wir ein recht zwiespältiges Verhältnis. Warum eigentlich?  -

 

UND: Sollte das Erforschen nicht auch ganz dicht mit dem Spielen verbunden sein? Wer Forschung denkt oder sagt, verbindet dies in erster Linie eher mit Arbeit und Mühe und - naja, so richtig Freude kommt da erst einmal nicht auf. Warum eigentlich? Ich vermute einmal, dass Forscher sein durchaus auch Freude braucht, sonst wird es anstrengend, oder? Doch was geschieht, wenn tatsächlich die Freude das Forschen verlässt, wenn Angst hinzu kommt und diese Angst Druck erzeugt? Erfahren wir dann wirklich, was wir zuvor in Erwägung zogen oder erfahren wir dann lediglich, was die Angst und der damit verbundene Druck hervorbringen? 

Es ist eine Überlegung wert. Gerade, wenn man fieberhaft nach einer Lösung für ein Problem sucht, halte ich das Fieberhafte nicht für sinngreifend, weil dann vielleicht eine fieberhafte und/oder wahnsinnige Lösung entwickelt wird, die mehr Schaden anrichtet als sie Freude bringt. 

 

Schau einmal, wohin mich heute die Spielerei mit den Worten hinbringt. Während ich im Schreiben bin und mich Themen widme, die mich persönlich sehr beflügeln, lasse ich mich von meinen Gedankenspielen forschend fortführen. Ich beginne mit drei Begriffen: Forschen, Freude und Frausein .. einfach so, weil ich darüber schreiben will und doch habe ich noch kein Konzept. Das einzige Konzept ist meine Überschrift und dann: folge ich dem, was sich offenbart ... und siehe - es entwickelt, es zeigt sich etwas, was ich so zuvor noch nicht gedacht habe, wo ich so noch nicht hin gedacht habe. Das ist forschen. Nicht zu wissen, was sich als nächstes zeigen wird und doch etwas dabei ent-decken. Zu erleben, wie sich Eins zum Anderen fügt und ineinander passt, zusammen passt und irgendwie auch Sinn ergibt, einfach so ...

 

Für mich hat dieser Prozess ganz viel mit Frausein zu tun. Sich dem Prozess hinzugeben, zu erwarten und hinzuspüren, was da kommt und wie es kommt. Es zu empfangen und anzunehmen, so wie es ist, so, wie es nun einmal daher kommt. Sich überraschen lassen. Das Wunder des sich Entwickelns erleben. Das gehört zum Frausein dazu. Darauf bist Du als Frau vorbereitet und dafür auch - wenn man es so ausdrücken will: ausgestattet. Das Fruchtbarsein, das Schwangersein und Gebärenkönnen unterliegt solchen Prozessen. Und obwohl das klar ist, spielen wir in unserer Vorstellung und in unserem Denken die Domäne des erForschens immer noch hauptsächlich dem Männlichen zu und verbinden das Forschen mit Männern. Dabei ist das Urweibliche, das was erschafft. Das Schöpferische, das Erschaffende ist zutiefst ein Forschen, ein Lauschen, ein Hinhören und Erhören. Das was auch uns Frauen eigen ist, wenn sich ein Kind in unser Leben begibt. Denn dann werden wir zu Forschenden - wir erhören, was uns bisher fremd war und machen es uns zu eigen. Wir verstehen und daraus erschließt sich uns die Sinnhaftigkeit des Lebens. 

 

Hab Freude heute an Deinem forschenden Wesen - ob Du nun Männlein oder Weiblein bist.

Vielleicht magst Du Dich ja mit dem Weiblichen in Dir heute einmal besonders verbinden:

Mit dem Lauschen, Hinhören und der Hingabe, die es Dir ermöglicht, Dir etwas zu eigen zu machen.

 

Freudvoll forschend, grüße ich DICH

Susanne
alias Nana Mara

PS: Hinterlasse mir gern einmal 1 KOMMENTAR

 

 

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Vom Flüchten, Faulenzen und Fahrlässig sein

Der Selbstbetrug - von dem ich gestern schrieb - der geht einem Flüchten vor scheinbaren Gefahren voraus. Flüchten würden wir normalerweise nur, wenn unser leibliches Leben in Gefahr ist. Doch der Alltag zeigt, es gibt jede Menge IDEEN und KOPFGEBURTEN, die uns so Fürchten machen, dass sie uns zu innerer oder äußerer Flucht bewegen. 

Das ist nicht immer die Flucht von etwas weg, was uns im Außen bedrohlich erscheint, nein - schlimmer oft: Es ist der Versuch, vor uns  selbst zu fliehen oder vor den befürchteten Konsequenzen, die unserem Tun folgen. Es ist mitunter eine Flucht vor beengenden, oder uns einengenden Situationen. Oft kannst Du sie nicht einmal benennen. Du erlebst Dich komplett überfordert. Der Stress in Deinem Leben nimmt zu und scheinbar nie ab. Du merkst nicht, wie Du Dich mit Aktivitäten überhäufst, weil Du den Retter zu spielen gewohnt bist oder denkst: Eine/r muss es ja tun und da Du A gesagt hast, musst Du logischerweise auch B sagen. 

WARUM aber lebst Du dieses Konzept?
Weil Du es gewohnt bist fahrlässiger Weise, die Verantwortung für Andere zu übernehmen. Weil Dir dieses Konzept einmal gefühlt das Leben gerettet hat. Damals war es Not-wendig und über die Jahre ist es aber fahrlässig geworden. Das Konzept schützt Dich nicht mehr, Im Gegenteil, es gefährdet Dich hochgradig. Es wäre Zeit für Dich, das zu beenden. Doch wenn es Dir nicht bewusst ist, muss das Leben es Dir bewusst machen. So kommt dann irgendwann der Zeitpunkt, zu dem das Dich überfordernde Pflichtbewusstsein, das auf einer falschen Wahrheit beruht, das schlicht und ergreifend Selbstbetrug ist, sich aus dem Staub macht.
Du hörst auf zu funktionieren, ohne zu bemerken, dass es eine Flucht vor dem Funktionieren ist. Du findest keine Worte dafür, dass es ist wie es ist. Vielleicht schämst Du Dich dafür und kannst es aber nicht ändern, beim besten Willen nicht! Wisse, dass an diesem Punkt, das Leben Dir gerade beibringt, diese Strategie fallen zu lassen und aus dem, was Dich überfordert, endlich auszusteigen. Konsequent auszusteigen. Die Angelegenheit, der Du Dich immer noch verpflichtet fühlst, obwohl Dein Inneres es nicht mehr will, sie ist zu einem toten Pferd für Dich geworden. Und Du? - Du versuchst es immer noch zu reiten!

Da, wo Du früher die Zuverlässigkeit in Person warst, da wirst Du plötzlich unzuverlässig. Und für Viele ist das kein Anlass, Dich zu fragen, was passiert ist und ob man Dir helfen kann. Es interessiert niemanden, weil Du Dich mit Menschen zusammengetan hast, die darauf spezialisiert sind, anderen die Arbeit aufzuladen. Sie tun das nicht böswillig. Sie sonnen sich in Deiner Begeisterung, sie wollen von Dir profitieren und partizipieren. Sie  lieben es, mit dir zusammen zu sein. Es macht ihnen ein gutes Gefühl! Sie sind Deine Fans. Doch wenn es darauf ankommt, lassen sie Dich im Regen stehen und Du fühlst Dich schuldig, weil Du Deinen einst gegeben Verpflichtungen nicht mehr folgen kannst, sie nicht mehr erfüllst. Du beginnst vielleicht Süchte zu entwickeln, um das nicht spüren zu müssen, dass Du auf der Grundlage der Überforderung, die auf unerkanntem Selbstbetrug basiert, die Flucht in die Sucht ergreifst. Oder Du fällst in depressive Verstimmungen, gehst in den totalen Rückzug und Isolieren Dich, sprichst mit niemandem und lässt es still um Dich herum werden. Dieses sich Zurückziehen wird Dir als Faulenzen, Pflichtverletzung oder gar als stiller Vorwurf gedeutet. Doch das eigentliche Dilemma, das dahinter steckt, ist die mangelnde Anerkennung, der mangelnde Respekt und eine erlebte Übergriffigkeit auf Dich Selbst. Zusätzlich erntest Du Kritik von denen, die Dich "im Regen stehen lassen" und mit der Arbeit allein.

Als wenn das alles nicht schon schlimm genug wäre, gibst Du Dir selbst die Schuld, kritisierst Dich selbst,
lehnst Dich ab für Deine Pflichtverletzung, Dein Faulenzen und Dich den Süchten hingeben, das Dich in Dich selbst verkriechen und damit, der anstehenden Arbeit auszuweichen.

Eine solche Strategie und Überlebenstaktik kann auch fahrlässig enden, denn in diesem sich die Schuld geben und in sich zurückziehen und der damit einhergehenden Handlungsunfähigkeit folgt, wenn es schief läuft, durchaus auch, dass Rechnungen nicht rechtzeitig beglichen werden, Mahnungen, Verzugszinsen usw, dazu kommen. Aus der empfundenen Schuld entwickelt sich dann, ein sich verschulden.

 

Was wäre, wenn Du das Gefängnis dahinter verstehen würdest, dass ein Weltbild, in dem Schuld als ein Lebensaspekt eine wesentliche Rolle spielt, immer 'in-sich-selbst-Gefangene' hervorbringt. Die Annahme,
dass man schuldig werden kann und Schuld auf sich laden kann, kann nur da existieren, wo Menschen
sich als Gefangene begreifen und nicht als Freie. 

Ein solches Weltbild ist an sich, ist schon grob fahrlässig.

 

Die Entscheidung, ob Du frei sein willst oder gefangen sein, die triffst Du in dem Moment, wo Du in die volle Verantwortung für Dein gesamtes Leben gehst. Deine Verantwortung zu Dir zu nehmen, schließt ein schuldig werden für immer aus. Und da, wo Schuld keinen Raum hat, da ist auch FREIHEIT.

 

In diesem Sinne, fühle Dich frei, Dich für DEIN selbst bestimmtes Leben zu entscheiden.
Herzlich Susanne
alias Nana Mara

 

Du hast Dich hier wieder erkannt? Du denkst, Du solltest mal mit mir sprechen?

Sende mir gern ein E-Mail und wir sprechen uns.

 

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Blöffen in der Öffentlichkeit

Eigentlich schreibt es sich ja: Bluffen , mein BLÖFFEN.
Etwas verblüfft mich, ist dabei die positive Liga des Bluffens.
Bluffen - wer es noch nicht kennt - kommt ursprünglich aus dem Englischen und wird als Begriff beim Pokern benutzt. Wenn jemand trickst, nur so tut als ob, andere narrt, etwas fingiert, etwas nach etwas anderem aussehen lässt, als es in Wahrheit ist. Ein Schelm, wer hier sofort an die Finanzkrise der 2008er Jahre denkt!!!

Blöffen - das meint: Bluffen in der ÖFFENTLICHKEIT und die ÖFFENTLICHKEIT zu bluffen - bedeutet, die Öffentlichkeit gezielt und wissentlich mit falschen Fakten zu versorgen, zu schwindeln, zu lügen und die Wahrheit zu verdrehen, um seine Verantwortung auf andere abzuwälzen und so ihr Vertrauen missbrauchen und sie so zu manipulieren, dass einem der Bluff abgenommen wird. - Darüber wollte ich ursprünglich schreiben und wie es gang und gäbe geworden ist - überall und jedermann nicht mehr zu verblüffen im positiven Sinne von freudig überraschen, sondern vom öffentlichen Hintergehen der Öffentlichkeit - vom Lügen und Betrügen in großem Stil mit der stillen Zustimmung der Öffentlichkeit, die nicht wagt, aufzubegehren und unerhört bleibt, was zum Blöffen dazu gehört.  

Das Gute ist - und daran sollte uns der Advent jährlich erinnern - es kommt immer wieder Licht ins Dunkel. Jedes Jahr feiern wir die Geburt des Lichtes, die Geburt des Lichtbringers - von Jesus, dem Christus. 

 

Viele Menschen und ich zähle mich auch dazu, wagen es immer noch nicht, sich als die zu zeigen, die sie in Wahrheit sind oder mit all ihren Anteilen und Begabungen zu zeigen, die in ihnen stecken und sie ausmachen. Du weißt schon, der berühmte Scheffel auf dem ganzen Licht. Der darf runter! Doch das macht uns auch erbärmlich Angst und das Schlimmste: oft wissen wir gar nicht einmal, was uns daran solch immense Angst macht! Und deshalb, um diese Angst nicht spüren zu müssen, haben wir angefangen, uns selbst zu blöffen. Dieses Blöffen vor uns selbst, lernen wir bereits in unseren Familien, wo wir nicht wagen, zu sagen, was uns wirklich auf der Seele brennt - wonach wir uns sehnen, was wir gern erleben wollen, was uns leiden lässt und was uns wirklich freuen ließe. Von dem Selbstbetrug, den Du im Alltäglichen Dir selbst gegenüber begehst, hui - von dem würde ich am liebsten gar nicht schreiben. Es ist bitter und schmerzt, sich seinen Selbstbetrug einzugestehen. Und doch ist es das größte und köstlichste Geschenk, das Du Dir jemals machen kannst im Leben, denn es ist auch der größte Selbstbefreiungsschlag aus Deiner Eigenversklavung heraus.
Den Selbstbetrug aufzudecken und zu beenden setzt eine der größten Kräfte in Dir wach: Deine Entscheidungsmacht, die entscheidend dazu beiträgt, was Du im Außen lebst und wie Du das Außen erlebst. Der Selbstbetrug scheint mir der verdeckteste aller Blöffs zu sein, der am schwersten aufzudecken ist und der, wenn er weiter am Leben erhalten wird, am Ende die schlimmsten Folgen für Dein Leben hat.

Denn in Wahrheit bist Du es, die/der direkt am mächtigsten aller Hebel der Welt sitzt - dem Hebel Deiner Entscheidungsmacht.

 

Und das genau ist der Grund, weshalb ich jetzt von Dir und den Familien und nicht mehr über "den Staat", die Banken und alle, die da "oben" sind und die mit viel Geld etwas scheinbar Machtvolles bewegen, schreiben werde. Denn das, was Dich betrifft und was Familie betrifft, hat wirklich Einfluss und kann wirklich etwas zum Guten hin bewegen. Die Gedanken sind frei und Du kannst Deine GEDANKEN formen lernen. Du kannst damit aufhören, Deine wahren Gedanken vor Dir selbst zu verbergen und das zu denken, was scheinbar alle denken oder diejenigen, die scheinbar schlauer sind als DU. Du bist ein Teil der großen Öffentlichkeit. UND: Du bist frei und Du warst das auch immer! FREI!!! Deine Gedanken dürfen frei sein und sich frei dahin bewegen, wo sie Dir gut tun und wo sie Dich erheben und erhellen und Dich segnen und Dich das erleben lassen, was ganz ursächlich Du auch erleben willst. Deine MACHT ist größer als Dich alle wissen lassen, die täglich von der bösen Macht des Fremden reden, schreiben, fabulieren, Dich irritieren, verblöffen, austricksen. Lass Dir nicht mehr GedankenKopien ins Hirn pflanzen! -

FÜHLE, SPÜRE, NIMM WAHR, was bei Dir JETZT wahr ist ... DICH SELBST.

Du bist eine Wahrheit und Du hast noch ein machtvolles Werkzeug: Deine GEDANKEN. Die kannst Du führen und an die Zügel nehmen, statt Dich fremd bestimmen zu lassen und von anderen Menschen, 'den Umständen' und Deinem derzeitigen Geldvermögen in Besitz nehmen zu lassen und damit Gefangene*r oder Sklave Deiner derzeitigen Lebensumstände zu sein.

FRAGE DICH immer: WOHIN will ich mich denken? Denn im DENKEN erzeugst Du genau die TRÄUME,
die sich in Dein Leben hinein manifestieren, hinein pflanzen werden.
So bin ich - weil es mit gerade einfällt - zu meinem ersten Mann 'gekommen'. Ein Jahr lang habe ich ihn - damals 17-jährig - ins Visier genommen, mich zu ihm hin geliebt und hingeträumt, nebenher sein weibliches Umfeld abgecheckt und alles getan, den Raum für mich in seinem Leben zu weiten, wohl wissend, was meine Großmutter zu meiner Mutter sagte: "Eine Frau kann im Leben jeden Mann haben, den sie nur will!" -
Obwohl ich sie nie kennen gelernt habe, sie lediglich aus den vielen Erzählungen meiner Mutter erhört habe, war dieser Satz am Ende die Grundlage für mein beharrliches Dranbleiben an meiner Ausrichtung. Nach einem Jahr waren wir - zu meiner großen Verblüffung, denn ein Teil in mir hatte es nicht wirklich glauben können -
ein Paar und das 13 lange Jahre lang! Meine darauffolgenden, langjährigen Beziehungen haben nicht annähernd so viel Zeit gebraucht, um geschlossen zu werden.
UND: ich glaubte nun komplett an ihr Entstehen. Keine Zweifel mehr! Ein Familiensatz war die Basis und auf ihm habe ich eine Stärke aufsatteln können, die ich mir durch ein Kindheitstrauma zugeeignet hatte; zu warten und zu hoffen, dass ich endlich wieder nach Hause komme, in mein Paradies, in meine Familie. Meine Sehnsucht fand Erfüllung, mein langes Durchharren ohne Familie (meiner Sehnsucht) hatte ich durchlebt. Ich konnte lange Durststrecken ausharren, immer das eine Ziel im Fokus haltend.

 

Das, was sich Dir und Deinen neuen Gedanken zuerst in den Weg setzen wird, sind Gedankengefühle - das sind Gedanken, die von Deinen 'unerlösten' Emotionen gesteuert werden. Diese sind am stärksten, weil sie vom Unterbewusstsein gesteuert werden, das bekanntermaßen auf Bequemlichkeit und den geringsten Energieaufwand betreibend, ausgerichtet ist. Hier wird gegeizt mit der für eine Handlung oder für einen  Gedanken benötigten Energie. Gelingt es Dir, diese unerlöste emotionale Energie wieder zu entkoppeln von alten Erfahrungen und Erlebnissen und sie positiv zu kanalisieren, dann steht der Leichtigkeit neuer Gedanken nichts mehr im Weg.

 

Du weißt jetzt, dass im Außen niemals etwas geschehen kann, was nicht schon im Inneren auch vorhanden ist. Das, was Du erlebst, ist ein Spiegel Deiner inneren Art und Weise, wahrzunehmen und was und wie Du denkst, was Deine Gedanken und Gefühle erschaffen. Wenn Du Dich belügst, lügst Du auch im Außen, und Du erlebst, von der Öffentlichkeit und 'denen da oben' belogen und betrogen zu werden. Als Kind erlebst Du selbstredend das, was in Deiner Familie vorherrschendes Gedankengut ist und Du wirst eingeführt in den Geist und das Bewusstsein Deiner Familie. Sie ist das Urprägendste in Deiner ErlebensWelt. 

 

Es ist mehr als an der ZEIT, sich mit seiner WAHRHEIT zu verbinden und seine WAHRHEIT, sein LICHT ins Leben zu bringen. Und eine Möglichkeit, sich in eine neue Zukunft hineinzuträumen, bieten DIR die Raunächte.
In der Zeit vom 24. Dezember bis zum 6. Januar gibt es alljährlich eine HighLevelEnergie - die es Dir ermöglicht - Deine WAHRHEIT zu erkennen und zu bemerken. Es ist die ZEIT im JAHR, wo es Dir möglich ist, in Deinen nächtlichen Träumen ein Stück weit in das kommende Jahr hinein zu blicken. Auch die Energie der Tage lohnt es, sie tiefer auf sich wirken zu lassen, in sie hinein zu spüren und zu fühlen und so einen VorGeschmack auf Deine nächsten 12 Monate malend zu erfassen.

Wie Dir das gelingt, dabei und beim Erschaffen Deiner KalenderBilder, stehe ich Dir begleitend zur Seite.

Mehr dazu findest Du hier: Malen in den RauNächten

ACHTUNG: Entscheidest Du Dich HEUTE, dabei zu sein, kannst Du noch den NikolausBonus bis zum 9.12. in Anspruch nehmen!

 

Ich freue mich, dass Du bis hierher gelesen hast.
Herzlich Susanne
alias Nana Mara


Willkommen beim Malen in den Raunächten

Vor ca. 6 Jahren habe ich diese Energien erstmalig auch in Bilder umgesetzt und sie mir dann Monat für Monat sichtbar aufgehängt. Diese Bilder haben sich mir als große unterstützende Kraftquelle für das kommende Jahr erwiesen. Seit letztem Jahr auch für die Menschen, die im letzten Jahr - erstmalig - ihren Kalender mit mir gestaltet haben.

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ADVENT - Die Geburt in die Dankbarkeit und Freude

 

 

Ich mag das D.
Es gibt so schöne Worte mit D und D-Worte mit guten Erinnerungen, die mich zu Hause fühlen lassen, wo ein Gefühl da ist, dass es mir vertraut ist ...

Zunächst zu den schönen Worten, die einfach wundervoll klingen: wunDervoll das mag ich und auch: Durchlaucht, dekadent, Demokratie, Dadaismus, ADvent und ADvokat, durchaus, Demipliée, Dukaten, denknur, Desinteresse, DU und duda oder auch: Derjenige ...


UND ein WORT ist mir HEIMAT: DDR - da ist Vertrautheit und ein: ich kenne mich aus und auch KINDHEIT. Da komme ich vor, doch da ist auch Prägung und immer wieder Grenze, das ist das Ungute in meinem Leben: das Begrenzende. Ich mag keine Grenzen und ich stoße mich durchaus immer wieder an ihnen. Ich erwarte WUNDER und zeitgleich spüre ich, dass die Grenze, die Wunder verunmöglicht. Und auch hier ahne ich, dass es Dankbarkeit braucht, um das WunDer einzuladen. Darf ich mir selbst gegenüber dankbar sein? - kommt in mir die Frage auf und ich spüre auch, dass diese Dankbarkeit meinem Leben gelten müsste! Kann ich überhaupt dankbar sein für das WunDer, das ich bin? Und schreckhaft fügt sich zuvor an, dass ich meiner Mutter gegenüber Dankbarkeit verspüren müsste. Beides scheint schier unmöglich. Eine unsichtbare Grenze liegt da zwischen ihr und mir und auch zur Dankbarkeit für mein Leben. Gestern spürte sich diese undurchdringbare Grenze, wie eine dünne milchige Haut, die durchbrochen werden wollte von mir. Sie war dehnbar und zäh. Sie war spürbar für mich als undurchdringbar. Sie hüllte mich ein und hielt mich gefangen und geschützt zugleich. ich spürte, dass ich durch sie hindurch müsste und doch wagte ich nicht, meine ganze Kraft einzusetzen, sie zu durchdringen. eine dünnwandige, durchaus durchsichtige Grenze, wie die Milchglasscheiben meiner Kindheit. undurchschaubar das, was mich dahinter erwartete. Sie erinnerte mich an eine Fruchtblase. Das Leben innerhalb der Fruchtblase erschien mir mehr Weite und Raum zu gewähren als das Leben außerhalb der Fruchtblase. Doch wenn es für das Wachstum des Körpers zu eng wird und er in Lebensgefahr geriete, dann ist natürlicherweise der Zeitpunkt gekommen, die Enge zu verlassen, die vermeintliche Grenze zu durchstoßen und auch die Grenze ist zu diesem Zeitpunkt natürlicherweise schon brüchig und wackelig. Sie fällt faktisch von allein zusammen, bzw. bricht in sich selbst zusammen und die Fruchtblase, die uns Schutz gab bisher und uns einhüllte derzeit, sie platzt auf. Sie hat ihr Limit erreicht. Es ist also nicht nötig , sie selbst zu durchbrechen. Es ist wie mit der Dornröschenhecke: wenn der Zeitpunkt gekommen ist, wenn die Zeit um ist, dann scheidet sie sich von allein, dann ist das Schwert da und sie braucht nur mit der Schwertspitze berührt sein, die einst undurchdringliche Hecke scheidet sich selbst, weicht zurück und gibt den Weg frei zu dem, was wir ersehnten. Die Fruchtblase platzt, der Weg in die Welt gibt sich selbst frei, der mütterliche Schutz wird auf diese Weise nicht mehr gebraucht. Wenn wir am Beginn unseres Lebens stehen, sind wir vollkommen Fühlende. unser ganzes Wesen ist so offen - wie niemals wieder danach. Die Ereignisse unseres Lebens, wenn sie uns ängstigen und niemand uns wirksam beisteht, machen, dass wir uns nach und nach verschließen werden, die wir frei zur Welt kamen und doch zugleich von ihr gefangen genommen werden. Als hätten wir eine Ahnung, was danach kommen wird und wie wir gleich empfangen werden, so kommt es mir manchmal vor, wenn ich mir erlaube, die erste Zeit meines Erdendaseins zu erfühlen - es ist ja noch alles da, wie ich einst erlebte. Auch wenn ich mit meinen Klienten in die Zeiten zurück gehe und sie spüren lasse, denjenigen, die depressive Phasen erleben, bzw. unter depressiven* Verstimmungen leiden, dann erkennen wir die Ursachen für das Depressive und können es dort ablösen und der vergessenen oder abgegebenen Freude wieder Einlass schenken in das Leben von heute.  Depression ist eine der meisten Begleiterscheinungen der Generation der 60er/70-er Jahre. scheinbar grundlos. Man findet oft nichts in der Kindheit - außer, wenn man sich die Mühe gäbe, es zu bemerken, eine gewisse Gefühlskälte oder Gefühlsarmut im familiären Umfeld. Die Freude fehlt. FreuDe - ein schön platziertes D in einem wundervollen Wort. Wunder und Freude - ich meinte, sie wären Geschwister. FreudeWunder! Vermutlich WortZwillinge. 

Viele dieser depressiven, Freude und Leichtigkeit verbreitenden Menschen fallen nicht auf, weil sie gelernt haben, Freude zu verbreiten, weil so wenig Freude da ist oder weil ihre Sehnsucht nach Freude so groß ist. Wenn sie Glück haben in ihrem depressiven Unglück, dann entsteht durch sie Freude in den Räumen, die sie betreten, in den Sälen, die sie füllen, in den Familien und in den Freundeskreisen, die sie haben und die sie scheinbar grundlos mit Freude füllen. Einige erinnern sich an die Klassenkasper? Sie hatte nicht viel zu lachen, weil Spaß und Freude nicht in den Schulalltag gehörten und bis heute, dort nur wenig auf Zustimmung treffen. Lernen ist mit Ernsthaftigkeit verbunden und sie hat nichts mit der Freude gemein. Wie gemein!!!!

Es ist das Dilemma dieser freudeversprühenden Geister, dass, wenn sie leiden, sie einsam und alleine leiden. Oft nimmt man sie nicht ernst, wenn sie darüber sprechen, was sie bedrückt oder sie haben Angst,
zu viel Raum mit ihrer Bedrücktheit zu verbreiten, den anderen das Leben damit schwer zu machen, denn sie wissen, wie sehr die Bedrücktheit der Anderen einen selbst zu schaffen machen kann und einen bedrückt! Ihr inneres Pflichtgefühl, für die Freude der Welt und der anderen zuständig zu sein, lässt sie nicht bemerken, wie gern andere ihnen helfen würden und wie gern andere, ihnen das geben würden, wonach sie sich zutiefst sehnen. Doch diesen Hahn benutzen sie nicht. Sie haben mehr Furcht vor dem eigenen Glück als vor dem eigenen Unglück!   Oft machen sie - vorsichtshalber - nur mit flüsternder Stimme, versteckten Andeutungen auf sich und ihre innere Not aufmerksam. Ihr Umfeld will und kann es dann oft nicht wahrhaben, dass ausgerechnet sie ... so leiden könnten. Und doch hegen sie - mehr als andere es sich vorstellen könne man könnte fast sagen: sie pflegen -  immer wieder den Gedanken ans Sterben. Doch auch hier gibt es eine innere Grenze der Verpflichtung, die das blockiert, eine innere Pflicht und stand-by dazu eine immense, scheinbar unsterbliche Hoffnung, dass ES sich bessern könnte. Das treibt sie immer wieder an und drängt sie, weiter zu machen und im Leben zu bleiben. Pflicht und Hoffnung - ein sehr freudloses Paar!


Und wie unter der Geburt, wo das Kind förmlich ins Licht der Welt gedrängt wird, so drängt sie das freudlose Paar immer wieder in die köstlich-süßliche Lust des Sterbenwollens. Manch einer gibt sich dem dann doch kurz entschlossen hin, zur überraschenden Bestürzung seines Umfeldes. Sie sind Menschen, die alles Konflikthafte immer nur mit sich selbst ausmachen. Sehr im Gegensatz zu ihrem Umfeld, dass alles Konflikthafte mit ihnen bespricht!
Diesen Menschen gleich ist eine schreckhafte Erfahrung, die ihre kindliche Seele schon kurz nach der Zeugung oder im Mutterleib machte, der Schrecken darüber, sich auf eine Erdeninkarnation eingelassen zu haben. Mehr als anderen ist ihnen bewusst, dass das Leben auf der Erde herausfordernd ist und in diesem Sinne, alles andere als wundervoll, eher ein Kessel des Schreckens, der Ungerechtigkeit, des Leidens, der Begrenztheit und der Trennung! Sie werden sich des Wahnsinns ihre Mutes gewahr, angesichts ihrer Entscheidung! Das da draußen ist nicht wirklich gut - im paradiesischen Sinne: nicht gut - was sie da erwartet. Die Angst vor der eigenen Courage holt sie in dem Moment ein, wo sie den mütterlichen Körper 'besiedeln', den sie nun nicht mehr verlassen können. Er  erscheint ihnen wie ein Gefängnis. Macht jetzt die Mutter zudem eher schlechte Erfahrungen in der Zeit der Schwangerschaft, beklemmende, bedrückende, ängstliche Erfahrungen - dann drückt dies den Stempel einer Grunderfahrung auf und verstärkt das Gefühl des Unwillkomenseins und der Freudlosigkeit. Ein Dilemma, denn sie sind sich ihres lichtvollen Auftrages, Freude in die Welt zu geben, ebenso bewusst.

Die meisten dieser Freude verbreitenden Menschen leiden still und unerkannt.
WARUM? - Sie spüren intuitiv, woran es den Menschen in ihrem Umfeld mangelt und sie geben ihre ganze Freude für die Menschen, die sie lieben. Menschen, die oft von der eigenen Freude, von der Liebe abgeschnitten sind und die gab es Zuhauf nach dem unsäglichen letzten Krieg. Sie spüren auch, dass auf der Welt viel Leid ist und es trifft sie stärker als Andere, wenn sie dieses Leid, sehen. hören oder von ihm erfahren. Es ist oft, als geschähe es ihnen selbst. So sammeln sie unwissender Weise, dass sie es nicht tun müssen, die Dunkelheit der Welt und erfreuen andere und füllen sie sich so unbemerkt mit der Dunkelheit. Da bleibt wenig Freude für sie selbst und oft sind sie nicht mit den Freudvollsten Menschen zusammen, sondern eher mit den Leidenden der Welt. Und irgendwann treffen sie auf die, die es ihnen gleichtun ... dann geschieht es, dass sich Rollen einmal kurzfristig vertauschen. Sie verstanden werden oder sich selbst endlich verstehen in ihrer Verdrehtheit, mit der sie auf der Welt sind.

Doch was dem ganzen inneren Dilemma wirklich Heilung und Segen brächte, ist zu erkennen, dass Geben und Nehmen immer im Gleichgewicht bleiben muss in unseren Beziehungen, wollen wir wahres Glück erfahren. Eine solche Schieflage zwischen Geben und Nehmen kann dann leicht entstehen, wenn Freude verbreiten zu einer Überlebensstrategie in der Kindheit wurde und diese mit ins Leben hinaus genommen wird. Sie werden das Glück nicht treffen, denn da wo sie hintreten, kommt das Unglück zu ihnen und verschlingt sie und zehrt ihre Freude auf. Erst, wenn die Lektion gelernt und vollzogen ist, dass das Nehmen des Guten dazu gehört, wird es aus der Falle der scheinbaren Selbstlosigkeit und Hilflosigkeit ein Herauskommen geben.

UND an dieser Stelle kommt die DANKBARKEIT ins Spiel.
Die Dankbarkeit für das eigene Leben und damit die DANKBARKEIT für die Mutter, die uns das Leben geschenkt hat. 

Viele dieser Frauen und Männer haben scheinbar ein Mutterproblem. Doch diesem Problem liegt verdeckt, ein ganz anderes Dilemma zugrunde: Die Wahrheit ist, dass es ihnen nicht gelingt, ihr Leben als einen Segen zu begreifen und wahrzunehmen und zwar als einen SEGEN für sich selbst. Stattdessen haben sie eine fixe Idee  aus der Furcht und dem Erschrecken über ihre Inkarnierung entwickelt: die IDEE, dass sie zum SEGEN der anderen gereichen müssten. So gelingt es ihnen nicht, in Demut den Segen der Eltern anzunehmen und sich dadurch unter den Segen Gottes zu stellen.

In diesem Sinne, wenn Du zu den Menschen gehörst, die morgens keine Freude empfinden beim Aufwachen, die keinen Sinn darin sehen, warum sie heute aufwachen, die funktionieren und die erst so richtig wach sind und bei denen erst dann Freude aufkommt, wenn Du endlich wieder jemandem helfen konntest oder weil Du jemandem eine Freude machen konntest oder für andere etwas tun - dann ist es jetzt an der Zeit für Dich, Dir Deine Lebensfreude zurück zu holen und sie in Deinem Leben Einzug halten zu lassen.

ZEIT, DICH AUF FREUDE-EMPFANG einzustellen und das beginnt damit, DANKBAR für DEIN LEBEN zu sein!
JETZT! SOFORT! AUF DER STELLE !

 

Und ja, Du musst das nicht gleich und sofort auch fühlen können.
Fang trotzdem an ... das Licht kommt, die rechte Zeit ist da und wenn die Fruchtblase platzen will, dann wird sie es tun. Dann ist die ZEIT reif, sich DEINEM Neuen hinzugeben und Dich auf Empfang einstellst und nur das BESTE erwartest!
Denn im Grunde, mal ehrlich und Hand aufs Herz, das BESTE in DEINEM LEBEN, das bist doch Du!! -
Glaubst Du nicht?? Gleich heute mal alle Deine liebsten und engsten Freunde anrufen. Damit Dir das gelingt, wünsche zuerst einen wunderbaren ADVENT und dann sofort sagen: "Du, mir ist da heute eine komische AUFGABE ins Haus geflattert, ABER: ich mach die mal und zwar, ich soll Dich mal fragen --- und dann fragst DU! 

 

Auf die Plätze FREUDE !! LOS!!!! - Auf in Dein LEBEN voller Dankbarkeit und Freude und
mit vielen schönen D-WÖRTERN!

 

Deine Susanne alias NanaMara!
*  ein schön klingendes Wort mit einer unguten Schwingung  im übrigen. Leider! 

 

noch mehr  F R E U D E  mit  G L Ü C K  gibt es hier

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Von Normen, Nehmen und Nonchalance

Normen sind nicht so jedermanns Sache.  Jedoch sind sie im Alltag oft sehr nützlich und an entscheidenden Stellen unseres Lebens - so überhaupt gar nicht angebracht ...  Aber lies und entscheide selbst.

So wissen wir, dass bestimmte Deckel auf bestimmte Gläser passen, und das zuverlässig!!! -  Massenproduktion zum Beispiel wurde überhaupt erst möglich durch Normierung. Normen erschaffen eine gewisse Art der Verlässlichkeit, die rasch Routine aufkommen lässt. Das kann Energien sparen helfen, aber auch zu viel davon verzehren.

Was jede/r Einzelne in seinem Leben für normal hält, das steht auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.
Die Normalität, die wir als solche empfinden, basiert immer auf unserem individuellem Erleben dessen, was gerade so ist in unserem Leben, und auch das, was sich über einen längeren Zeitraum in unserem Leben immer wieder zeigte, wird als 'normal' angenommen.  Das was uns einst begegnet ist, das halten wir am Ende für normal. Jedes als von uns für 'normal' Eingestufte kann sich jedoch im Laufe eines Lebens immer wieder verändern. 
Wenn wir einmal einen ehrlichen Blick auf unser Leben würfen, stellten wir fest, dass wir beim Wechsel von einer Normalität in die nächste zwar den Wechsel bemerken, jedoch nicht, dass sich dabei unser Maß für 'normal' verändert hat, insbesondere dann nicht, wenn mit dem Wechsel etwas Belastendes aus der bisher erlebten Normalität wegfällt. Wir bemerken diese Veränderung, doch wir vermissen das Belastende darin natürlicherweise nicht. Das macht es uns oft so schwer, unser 'normal' genauer zu definieren. Es kann sein, dass wir etwas Belastendes als 'normal' bezeichnen und wenn unser Gegenüber bemerkt, dass das alles andere als 'normal' wäre, weil er gerade innerlich fühlt, dass diese Form der Normalität für ihn grauenvoll wäre, wenn er sie erlebte, dann gibt es oft ein Erstaunen bei uns, weil es für uns bisher normal war.

Das ist auch der Grund, weshalb Menschen ein erlebtes Trauma nicht als ein solches bemerken können
oder betrachten, weil das was passierte, entweder vielen Anderen zeitgleich passierte oder, weil das was er/sie erlebte in seinem(ihren  Alltag alltäglich war, also ein zu erwartendes Ereignis aus der Tagesordnung. Er oder sie richtete sich auf diese belastenden Umstände so gut ein, dass er/sie diese integrieren konnte, ohne vorerst an den Umständen zu zerbrechen.
Wenn hingegen etwas Allen oder doch zumindest einer extrem großen Mehrheit passiert, ist es eher so, dass man dann zwar bemerkt, dass etwas nicht mit dem inneren Erwarten übereinstimmt von dem, was da gerade im Außen geschieht, und wenn man dann zeitgleich erlebt, dass alle Anderen nicht dagegen aufbegehren, sondern sich den erlebten und aufoktroyierten Umständen anpassen oder evtl. noch beruhigende Argumente zur Fürsprache des Geschehenen machen, dann ist man oft bereit, die eigene innere Stimme und Wahrnehmung zur Seite zu schieben - nach dem Motto:  So viele Menschen können nicht irren!*
Oder es ergibt sich jene Schlussfolgerung: Die Menschen**, die das anordnen, können ja nicht irren, weil sie kompetent sind.

Diese Form der Normierung und der aus ihr resultierenden Normen im Denken, Verhalten und Handeln haben leider*** keinen Bogen um die Geburtskunde gemacht. Diese hat sich im letzten Jahrhundert in der westlichen Welt durch den Einzug von Technik besonders stark verändert, obwohl es immer noch um das gleiche natürliche Ereignis geht, der gleiche körperliche Prozess der Menschwerdung stattfindet wie schon seit tausenden von Jahren. 
Diese Normierung hat in seiner Konsequenz eine ebenso starke Zunahme an traumatisierenden Geburten erschaffen. So erleben werdende Mütter zunehmend im Laufe ihrer Schwangerschaft und unter der Geburt ihres Kindes eine verbale Traumatisierung durch Angst erzeugende Botschaften und herzlose Mitteilungen von Fakten. Die Folgen, die aus der Normierung eines natürlichen und sehr intimen Vorgangs erstehen, tragen an erster Stelle die Betroffenen - der neugeborene Mensch und seine Mutter - oft ein Leben lang leidvoll mit sich herum. 
Da jedes Neugeborene ein einzigartiges 'Samenkorn' unserer gemeinsamen menschlichen Zukunft ist und in deren Folge der Zukunft der Erde, brauchen wir hier dringend den Einzug dessen, was man Ehrfurcht vor der Schöpfung nennt, auch und gerade in der Geburtskunde. Denn hier begegnen wir einem der sensibelsten Punkte der Menschwerdung und unserem Umgang mit der größten aller urGewalten - der Schöpferkraft.  
Das jedoch verlangt unseren absoluten Respekt und unsere Würdigung für die natürlich gegebene Normalität von Schwangerschaft und Geburt. Damit einhergehend verlangt es von all jenen Personen, die die schwangere Mutter und ihr ungeborenes Kind begleiten, eine respektvolle und würdigende Anerkennung der intuitiven, angeborenen Kompetenz von Mutter und Kind beim Ankommen über den mütterlichen Leib auf der Erde.
Die Menschwerdung eines neuen Menschen ist in erster Linie eine sehr intime Angelegenheit zwischen Mutter und Kind, die seinem Umfeld eine Ehrfurcht gebietende und würdigende Haltung des Respektes abverlangt. Mutter und werdendes Kind dürfen hier voll und ganz Nehmende sein, denen gegeben wird und zwar das, dessen sie wirklich bedürfen: ein freudvoll erwartendes Umfeld, das alles Belastende von ihnen ab- und fernhält und sie umsorgt mit Freude, Liebe und Zärtlichkeit und echter Fürsorge - das mütterlich Weibliche und standby: das beschützende, versorgende männlich Väterliche. 

Es geht um nichts Geringeres als um unsere menschliche, freudvolle und Frieden stiftende ZUKUNFT im gemeinsamen Miteinander.

Ach ja, und  N O N C H A L A N C E  geht und gilt immer!

 

Einen wundervollen Tag Dir in Nonchalance, so viel Du brauchen kannst!
wünscht Susanne alias Nana Mara

 

ERLÄUTERUNGEN zum besseren fair-ständnis für DICH:

NONCHALANCE - 
Substantiv, feminin – [liebenswürdige] Lässigkeit, Ungezwungenheit, Unbekümmertheit

*   Dies ist übrigens auch eine der Schattenseiten in einer Demokratie, die ein permanentes Erleben mit 
     fatalen Folgen erschafft, weil einer Mehrheit gefolgt wird - unabhängig davon, ob diese irrt oder nicht!!   

**   meistens Autoritäten mit einer gewissen Vormacht oder Vormundschaft

***  ich beziehe mich auf die Normierung in der betreuenden Medizin und nicht auf lebensrettende Medizin-
      Technik, wenn es ernsthaft um Leben und Tod geht!

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ERWARTUNGEN, die Dich ERFÜLLUNG ERFAHREN lassen

 

ERWARTUNGEN ... keiner mag sie, jeder hat sie. 

Erwartungen machen es uns oft schwer, Erfüllung in unserem Leben zu erfahren. Die Erwartung hat die Eigenschaft, erwartet zu werden. Und wehe, Du bist nicht da und nimmst sie in Empfang. Dann macht sich Unzufriedenheit breit.

Wir alle kennen die Erwartungen, die unsere Eltern an uns hatten. Erwartungen machen Druck und verschließen am Ende das Tor zum Eigenen. Denn, seien wir einmal ehrlich, wir selbst sind doch bereits die Erwartung, die schon empfangen wurde. Wir sind doch schon da, wir, die wir - wenn es gut ging - freudig erwartet wurden? ODER?

Doch an den Erwartungen an uns hängt leider oft noch viel mehr dran. Statt, zu erkennen, dass das Meisterwerk bereits da ist, dass es bereits Form angenommen hat und da ist ... glauben Eltern und Erwachsene, dass das bereits geformte Wesen auch noch im Geiste zu formen wäre, damit es den Erwartungen endgültig entspricht. Wobei hier zweierlei zweifelhafter Erwartungen mit uns verknüpft werden, die, die die Eltern an uns haben und die, von denen die Eltern glauben, dass das Umfeld, die Gesellschaft, der Staat von uns erwarten würde.  

Zu bemerken, dass man selbst allein - so wie man nun einmal ist und sich fühlt - nicht genügt, nicht ausreichend ist - also ungenügend - das schmerzt zuriefst. Und schon kommen Empfindungen hinzu, die dem was wir selbst erwarteten, nämlich, dass das was wir bereits sind, sich nun in die Welt hinein entfalten könne,  auf die bereits bestehende Erwartung trifft, etwas bestimmtes werden zu müssen. Dabei liegt die Bestimmung doch bereits in uns und wir fühlen das. Und mit diesen Empfindungen erfahren wir auch, dass mit unserem Fühlen scheinbar etwas nicht stimmt, denn in den Großen, unseren Eltern erleben wir, dass sie etwas anderes für uns vorherbestimmt haben, dass sie uns anders sehen, anders wahrnehmen und zu guter Letzt auch anders haben wollen. Sie fühlen jedoch umgekehrt, dass mit uns etwas nicht stimmt, weil wir anderes sind als von ihnen erwartet und wir anderes wollen als sie für uns wollten. Unser bisher gesunder Geist und unser gesundes Empfinden erleben sich im Zwiespalt zu den erwünschten Erwartungen. In diesem Zwiespalt beginnen wir uns anzupassen, anzugleichen an etwas, was wir so nicht fühlen und empfinden können. Also folgen wir dem von uns Erwartetem, so gut wir eben können. Doch oft ist das nicht gut genug, nicht ausreichend genug und wir entwachsen uns selbst und wachsen dabei in eine Enge der Angst hinein, in ein Lebenskorsett, dass man uns umschnürt, damit wird die werden, die man erwartet hat. Welche Enttäuschung sind wir, dass wir so anders sind, so falsch. Und irgendwann fühlen wir dieses Falsch, jedoch nicht, weil wir jemals falsch waren, sondern weil wir uns haben falsch machen lassen. Aus einer Rose kann kein Efeu werden aus dem Samen einer Sonnenblume wird keine Mohnblüte hervorgehen - da können wir erwarten was wir wollen. Ein Same ist da ganz klar indem, wohin und zu was, er erwachsen will. 

Und auch jeder einzelne Mensch weiß das instinktiv, was er ist und wohin er erwachsen will und kann. Dieser sichere Instinkt, zu wissen, wer wir sind und wohin wir erwachsen wollen, der kann uns als Menschen - im Gegensatz zu einem Samenkorn - in uns so verunsichert und verwirrt werden, dass wir ihm nicht mehr folgen und uns in uns selbst resigniert, zurückziehen. Genommen wird uns dieser Instinkt nicht und auch das Wissen um uns selbst nicht - doch es kann verschüttet werden durch die konkreten Erwartungen, die an uns gerichtet werden. 

ADVENT schenkt Dir diese unvergleichliche Möglichkeit, DICH SELBST zu erwarten und DEIN LICHT zu entzünden. - FANG SCHON MAL AN, DICH SELBST ZU ERWARTEN.
MAG sein, dass Du die ERFÜLLUNG erfährst, die Du schon so lange von Dir SELBST erwartest!

 

PS: Jesus wurde auch erwartet. 

Welche Erwartungen hast Du? Schreibe es mir in 1 Kommentar!

 

HERZLICHT Susanne alias Nana Mara

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Vom Lassen - Lösen und Lebendig sein in Liebe

 

Worüber sollte ich wohl schreiben, wenn nicht über die LIEBE?

Liebe ist der Stoff aus dem wir alle gemacht sind. Ich weiß nichts über die Liebe zwischen Deinen Eltern.
Bei meinen Eltern habe ich oft gezweifelt, ob sie sich wirklich lieben. Erst später im Leben erkannte ich, dass
sie ihre Art hatten, ihre Liebe zueinander auszudrücken, die mit der meinigen Art nicht viel gemein hatte.

Meine Eltern sind im Krieg aufgewachsen.

Meine Mutter lernte ihren Vater nicht kennen, weil der zu ihrer Geburt  - wie angekündigt: "Wenn es ein Mädchen wird, gehe ich", seine Frau, meine Großmutter und die kleine Familie verließ. Aus den Erzählungen meiner Mutter entnahm ich dennoch, dass meine Großmutter irgendwie auch froh darüber war, dass er ging, wenngleich sie die alleinige Fürsorge für meinen damals 13- jährigen Onkel und meine Mutter sicherlich sehr heraus forderte. Doch meine Großmutter besaß Geschäftssinn und hatte ein großes kreatives Potenzial. -
Mein Vater hingegen wuchs mit zwei wesentlich älteren Schwestern auf, einem Zwillingsbruder und einem Nesthäkchenbruder, meinem späteren, überaus lustigen Onkel. Mein Großvater war vom Wehrdienst befreit, weil er sein rechtes Auge bereits im Krieg zuvor verloren hatte. Für seine Familie war dieser Umstand dann ein Glück. Jedoch der ältere Bruder meines Vaters kam 17-jährig in den Bombennächten von Dresden um. -
Aus der Geschichte meiner Eltern kann man ablesen, dass man nie weiß, ob etwas Glück oder Unglück ist, denn Glück kann sich in Unglück und Unglück in Glück wandeln. 

Was meine Eltern gleichsam erlebten in ihrer Kindheit, war, dass sie durch ihre Eltern nie Schläge erfuhren.
Die Liebe drückten meine Großeltern unterschiedlich aus. In meines Vaters Familie sagte man sich liebevolle Worte, umarmte sich, gab sich Küsse, Meine Mutter hingegen erfuhr eine streichelnde Hand nur, wenn sie krank war. Doch auf ihren Geschäftswegen nahm meine Großmutter sie fest an ihrer Hand mit. Meine Mutter litt auch nie an Hunger, den ganzen Krieg hindurch nicht und auch nicht in der Zeit danach. Wie gesagt, meine Großmutter besaß einen außergewöhnlichen Sinn fürs Geschäfte machen - auf ehrliche Weise, das mag ich hinzufügen. Mein Vater erfuhr auf der Flucht, dass es sich ausgesprochen gut machte, wenn er mit seinem Zwillingsbruder an den Höfen um Essen betteln ging. Die grundlegenden Besorgungen machten in den Nachkriegstagen immer die Zwillinge. Du siehst, die Liebe kann sich sehr unterschiedlich ausdrücken und dann in den Zeiten - wenn sich die Angst zwischen die Liebe schiebt - dann können Eltern ihre Kinder nicht wirklich schützen vor Erfahrungen, die sie überfordern oder sie lässt Erfahrungen verhindern, die ihre Kinder stärken könnten.

 

Wir sind die, die wir durch unsere Biografie geworden sind und doch sind wir aus Liebe gemacht und haben unseren ganz eigenen Ausdruck von Liebe. Meine Eltern haben ihr Bestes weiter gegeben von all dem Besten, dass sie erfahren haben und doch konnten auch sie mich vor einigen Erfahrungen nicht beschützen, weil ihre Angst sich vor die Liebe schob.

 

Und so geben wir einmal weiter, was wir weiter geben wollen und wir geben ebenso weiter, was wir lieber nicht weiter gegeben hätten, wenn wir nur gekonnt hätten. Und doch haben wir  jederzeit  das Recht und die Möglichkeit, uns damit auszusöhnen und denen die Hand zur Versöhnung zu reichen, die das Feld der Angst nicht wagen, zu verlassen.

 

Sich zu lösen, was einen lange begleitet hat, es zu lassen, das ist oft sehr viel schwerer als wir gemeinhin denken und es ist auch für jeden etwas anderes schwer. Auch das Schlimme zu verlassen, schlechte Gewohnheiten zum Beispiel, das kann schwer fallen. 

Vor jedem Seinlassen und sich lösen, steht immer die Versöhnung. Die Versöhnung mit dem, was ist, mit dem was war und dass es so ist wie es nun einmal ist. Dann erst kann die Liebe sich auch da breit machen und wirken und das Leben, die Lebendigkeit kehrt dorthin zurück.

Die meisten meiner Blog-Leser/innen haben das Glück, nach diesem unsäglichen und prägenden Krieg aufgewachsen zu sein - einige Lesende, haben den Krieg jedoch noch mit erlebt.
Wir, die wir in äußerem Frieden aufgewachsen sind, uns ist es gegeben, das Feld der inneren Kriege leichter
zu verlassen. und wir müssen es tun, denn wir sind in die Folgen des von unseren Eltern erlebten Krieges emotional eingebunden (gewesen). In unserem Inneren tobt er weiter, der Krieg. Wir zerstören oft das Feld der Liebe in unserem familiären Feld, in unseren Partnerschaften, in uns selbst und erleben diese Zerstörung auch im beruflichen. Für manche ist es wie verhext, dass sich manche Lebensfelder einfach nicht auf Glücklichsein, Freude erleben und Zufriedenheit weiten lassen. 

 

Wir erleben gerade sehr deutlich wie Angst sich ausbreiteten kann, um sich greift und alles in Bann hält und wie sich in diesem Feld der Angst und des mit ihr erscheinenden Zweifels, die Lüge sich eine Schneise bricht. Wir wissen nicht mehr was und wem wir glauben und trauen können. Die Geister dieses fast über 70Jahre her seienden Krieges scheinen uns wieder einzuholen. Wir merken erstmalig, wie wenig Vertrauen wir in uns
selbst und in unsere Wahrnehmung haben, bzw. wo unsere persönliche Falle diesbezüglich liegt. Und das ist gut so! Weil wir hier und jetzt damit beginnen können, uns mit uns selbst auszusöhnen und völlig neue Entscheidungen für unser Leben treffen können und müssen, soll die Liebe den ganzen Raum unseres Lebens wieder betreten dürfen und in uns wirken.

 

Ich wünsche Dir einen friedvollen und versöhnlichen 3. Dezember:

Was in Dir sehnt sich zutiefst nach Frieden? Womit magst Du Dich gern aussöhnen?
Hinterlasse mir dazu gern1 Kommentar.

 

Ich freue mich darauf

Susanne alias Nana Mara

 

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Es folgt das A

Am Anfang unseres Alphabetes steht das A ...
'Aaaaah', sagen wir, wenn uns etwas ausnehmend gut gefällt oder auch, wenn es schmerzt und uns etwas weh tut. am ANFANG unseres ErdenLebens steht die GEBURT

Der AHA-Effekt zeigt auf, dass uns 'ein Licht aufgegangen' ist.  --- und immer wieder sind wir auf der SUCHE nach antWORTEN auf unsere Lebensfragen.

Im ADVENT nun, beginnt die lichtvolle,
die erhellende Zeit. - 
Der ADVENT ist der ANFANG, der Beginn, der HINWEIS auf die ANKUNFT, dem ANKOMMEN von Gottes Sohn. Er ist GOTTES ANTWORT auf die FINSTERNIS. Sein LICHT wird die WELT erhellen.  JESUS steht für AUSSÖHNEN.

 

Dieses Ankommen kennst DU, denn jede Geburt ist ein ANKOMMEN auf der WELT, in einem menschlichen ZUHAUSE. Es ist gut möglich, dass auch für Dich dieses ANKOMMEN auf der WELT zeitgleich mit Deiner ersten entTÄUSCHUNG im Leben - in der WELT der MAYA, der TÄUSCHUNG - einhergeht. Über sanfte Geburt sprechen wir noch nicht so lange und dass wir über sie sprechen, legt die Vermutung nahe, dass es das Gegenteil gibt und dass eine sanfte Geburt nicht der Normalität entspricht, ansonsten wäre die sanfte Geburt kein Thema.

 

Als ich in den 60er Jahren geboren wurde, war es noch üblich, dass Mütter während der gesamten Geburtszeit, auf dem Rücken liegend, die Geburt durchlebten, natürlich ohne zu jammern bitte!! Es war üblich, das Neugeborene unmittelbar nach der Geburt an den Füßen zu schnappen und mit dem Kopf nach unten hängend, freudig der Mutter zu zeigen und dabei zu schreien, welches Geschlecht das Kind hatte. Wenn es nicht gleich schrie, gab es einen Klaps auf den Po bis es schrie. Dann wurde es weinend gewaschen, gewickelt, bekam an der Ferse erstes Blut abgenommen, wurde fest verschnürt, dass es die Ärmchen nicht bewegen konnte und wurde der Mutter kurz zur Begrüßung auf den Oberkörper gelegt, der vom Nachthemd schicklich bekleidet war. Dann nahm man es ihr wieder weg für 24 Stunden, damit das Kind ordentlich Hunger bekäme, die Mutter sich gut von den Strapazen der Geburt ausruhen konnte. Fertig. Geburt beendet. AUS! - AUS? 


Dass Neugeborene schrieen, davon ging man aus. Das war halt so. Dem Schreien wurde keine Beachtung geschenkt und Babies wurden vom Beginn an erzogen. Alle vier Stunden gab es im Wechsel die eine und beim nächsten Mal dann die andere Brust. Preußisch und Nazideutsch war gang und gäbe in den Geburtskliniken, auch in der DDR. Als ich gut zwanzig Jahre später mein erstes Kind entband, hatte sich an dieser Praxis - außer dem an die Füße fassen, hängen lassen und dem Klaps auf den Po - nichts geändert im damals medizinisch gut ausgerüsteten katholischen Krankenhaus in der DDR. Ach ja: die Babys ließ man nun nicht mehr ganze
24 Stunden schreien, höchstens 4 Stunden, wenn gerade eine der getakteten Mahlzeiten vorüber war, nachdem das Kind geboren war.
Selbst traumatisiert durch die eigene Geburt und erzogen zu Disziplin und Gehorsam der Autorität gegenüber, bemerkte ich meine intuitiven Bedürfnisse, mein Kind unmittelbar nach der Geburt zu mir zu nehmen, es nicht wegsperren zu lassen, getrennt von mir, am liebsten jetzt nach Hause gehen zu wollen mit meinem Kind, doch ich fühlte mich auch unsicher, ausgeliefert, hilflos und wagte nicht aufzubegehren. Der Ton von Hebamme, Kinderkrankenschwestern und Ärztinnen war barsch, befehlend und obendrüber ein heiter freundlicher Ton - wie Erwachsene mit Kindern halt so sprachen. Dies alles wies in die entgegengesetzte Richtung von dem, was ich fühlte. Für Fühlen und echte Gefühle war hier kein Platz,  Wer war ich, frisch gebackenen Mutter ohne Erfahrungen???!!! Fachliche Kompetenz stand weit über intuitiver, natürlicher Kompetenz.  

 

Dieses immer wieder gegen uns und unser Fühlen handeln, das war nicht so neu. Über Generationen war dies praktiziert und vortrefflich weiter gegeben worden. Du sollst nicht nur unter Schmerzen gebären, Du sollst den Schmerz auch weiter geben, deshalb muss dieses erste zärtliche, von Mutterliebe durchströmte Zusammenkommen auf der Welt - unmittelbar nach der Entbindung - unterbunden werden, damit keine vertrauensvolle Verbindung entstehen kann. So wird die Saat des Misstrauens erfolgreich ein erstes mal ausgesät, obwohl die menschliche Natur, Gott, dies anders vorgesehen hat, denn der Körper der Mutter wird im letzten Akt der Geburt vollkommen von Glückshormonen befeuert. Ein Feuerwerk an Oxytocin wird in der Mutter ausgeschüttet und überflutet sie geradewegs und sollte nun das Neugeborenen überschütten und einhüllen und ihm den Schutzmantel des Vertrauens überwerfen.
In welchem Lichte könnten wir alle stehen, eingehüllt in die Liebe unserer irdischen Mutter!!!! - die uns als Erstes den Mantel des urVertrauens schenkt. Man mag Maria und Jesus fast beneiden um den Umstand, fern von Zivilisation dieses Ereignis zelebriert zu haben und gleichzeitig berichtet uns die Geschichte, dass ER nicht willkommen war, dass das LICHT, was die Finsternis erhellen sollte, bei den Menschen nicht gern gesehen war. Sie waren bereits in ihrem Willen Gebrochene, von sich selbst Entfremdete, abgetrennte vom Göttlichen Licht und so Gott nicht mehr Vertrauende, die schlicht und ergreifend, ihr eigenes Licht ausgeknipst hatten. Darum war da kein Zuhause, keine Herberge für sie. Wir erinnern uns, dass die Stadthalter damals ihre Menschen-Schafe zählen wollten, ihre Untertanen registrierten und verlangten, dass jeder Mann sich schätzen ließe in seiner Stadt! 
Nur bei den Ärmsten der Armen, war die Not , die Finsternis so groß und es so dunkel in ihnen und um sie herum, dass sie bereit waren, das Licht zu empfangen. Ihr Licht wieder zu entzünden. Das Licht der Freude, des Friedens und der Sättigung - doch davon später mehr - beim Buchstaben "E".   

So viele Menschen, ich eingeschlossen, die sich hier auf der ERDE wünschen, endlich anzukommen, die spüren: ich will nach Hause, die sich nie wirklich in der WELT und in ihrer Familie zu Hause gefühlt haben. -
Die einen werden Suchende, die Gott finden wollen. Die anderen resignieren, weil sie nie finden konnten, wonach ihr Herz sich sehnte und die die Hoffnung aufgegeben haben, DAS zu finden.

Jedem Schmerz geht aber eine Angst voraus, die Dich von Dir selber trennt und die verhindert, dass Du Deine (wilde) Natur der Freude leben kannst. Denn dass Du Angst hast, macht möglich, dass Du manipuliert werden kannst und Dein eigener Wille nichts mehr zählt und Du Gott in Dir vergisst oder ihn am Ende dafür verantwortlich machst. Doch Gottes Wille ist das nicht. Dagegen spricht die Geburt von  JESUS - der Mensch gewordene GOTT. Der Heiland, der von der AUSSÖHNUNG, dem FRIEDEN mit sich selbst und mit Gott sprach. 

Wo stehst Du gerade? Was macht Dein Licht? Hast Du Dich aussöhnen können mit Deinem Schicksal?

Ich freue mich auf Deine ANTWORT und
ebenso auf Deine ANKUNFT bei meiner Freude.Mal.Zeit mit GLÜCKsDUSCHE.

ANMELDEN ist unten möglich!

 

Deine Susanne
alias NanaMara

 

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Die Mutter am Beginn

Das M Dir zum Beginn.
Je weniger Licht wir im Außen erfahren, umso mehr brauchst Du Licht in Deinem HERZEN.
Das ist in diesem Advent mein Sinnen und Streben, Dein Herz mit dem Licht meines Erkennens zu füllen ...

M wie Mutter/Mama. Das erste Wort und bevor Du es sprichst, ist sie der erste Mensch, die erste PERSON, der Du so nah kommst, wie niemandem jemals danach wieder. Der erste Mensch, die erste Person, von der Du vollkommen abhängig bist und auf diese Weise wirst Du es niemals mehr sein.
Sie ist am Beginn Deines Lebens Dein EIN & ALLES.
Du und Deine Mutter ihr seid EINS. Dein Leben hängt von ihrem ab und von dem, was wir Schicksal nennen, das göttliche Prinzip, das sowohl über Dir als auch über Deiner Mutter wacht und regiert. Stirbt sie, stirbst auch Du. Dieses tiefe Wissen tragen wir bereits in uns und das mag der Grund sein, weshalb uns der Tod der Mutter - wenn wir im Frieden mit uns selbst und dadurch mit ihr sind - stärker als der Tod anderer Menschen berührt. In ihrem Leib entwickelt sich Dein Leib. In ihm und durch den Körper Deiner Mutter machst Du Deine ersten irdischen Erfahrungen. Du lebst und erlebst durch sie. Wenn Du neun Monate nach der Zeugung auf die Erde kommst, bist Du bereits ein "beschriebenes" Blatt. Ein, von Deiner Mutter und durch ihr Erleben, geprägtes Wesen.


In allen Kulturen war es - in den indigenen Kulturen ist es noch heute so! - daher ein Tabu, eine schwangere Mutter mit was auch immer zu belästigen oder zu belasten. Die Obhut und Fürsorge, das Wohlergehen einer schwangeren Mutter waren unantastbar. Es gab ein Bewusstsein für diese Abhängigkeit und der sich daraus ergebenden, grundlegenden Lebensbedingungen für das neue Lebewesen.  Der sich in der Mutter entwickelnde Mensch brauchte eine freudige, von den Kümmernissen des Lebens freie Mutter. Seine ersten Prägungen sollte emotional so "faltenfrei" wie möglich verlaufen. Das kommende Kind sollte sich geliebt, gesegnet und willkommen fühlen. Je mehr es an Freude und Frohmut, an Herzlichkeit und Liebe erfährt im Leib der Mutter und durch ihr emotionales Erleben in dieser Zeit, desto unkomplizierter würde sein Leben verlaufen. Wie fundamental wichtig diese Basis für sein Leben und für das zukünftige Zusammenleben mit ihm sein würde, dessen war man sich bewusst.

In unserer sehr materiell ausgeprägten Kultur ist dieses Bewusstsein immer weiter zurück gedrängt worden.


Das Materielle wurde über das Geistige gestellt,
das Erschaffene wurde wichtiger und bekam zunehmend mehr Bedeutung als der Erschaffende - der Mensch -  selbst. Aber auch die Ehrfurcht vor dem Göttlichen wich zunehmend mit der Ehrfurcht vor dem Produkt. So entwerte der Mensch sich zusehends selbst und setzte seine Wertigkeit in Beziehung des von ihm Erschaffenen, dem Produkt seines Geistes und/oder seiner Hände Werk. Dies sollte ausschlaggebend werden für eine Kultur des Größenwahns, die sich mit Gott gleich setzte und ihm zeitgleich hofierte, indem er Gott zum König seiner Dienstboten machte. Ich wünsche und Du lieferst. Und damit das nicht so auffiel, benannte man Gott kurzerhand um in Universum. Dann erforschte man die universellen Gesetze und sagte: Wenn Du die umsetzt, dann liefert Dir das Universum (ehemals Gott) alles, was Du Dir wünschst. Daraus entwickelte sich eine Art spiritueller Kapitalismus oder kapitalistische Spiritualität? - Wer weiß?! 

 

Die mütterlichen Seiten: Hingabe, Demut und Ehrfurcht, Mitgefühl, Herzlichkeit und Fürsorglichkeit wurden in dieser Zeit immer bedeutungsloser, bzw. waren nichts wert. Wer diese Seiten lebte, wurde nun bestraft, indem man ihn und sie kurzerhand vom natürlichen Zufluss materieller Fülle ausschloss.

MAMA - bei ihr lernen wir zu vertrauen. Sie ist unsere Anbindung für das Vertrauen ins Leben. Diese empfindsame Bindung zwischen Mutter und Kind bedarf genau aus diesem Grunde des besonderen Schutzes der Gemeinschaft. Erfährt die Mutter diese, so kann der Keim für ein starkes Vertrauen in ihr Kind gelegt werden und es erstarkt ins Leben erwachsen lassen. So ist es vorgesehen. Du weißt, dass es anders passiert, tagtäglich.

Jetzt bist du erwachsen und kannst die Zeit nicht zurückdrehen und 'den Keimling von damals' stärken.
Jetzt bist du erwachsen und verantwortlich für das was du fühlst, tust, denkst und erlebst und hast zwei Möglichkeiten von Deiner Quelle aus, von Deinem Herzen -


1. MÖGLICHKEIT.
Du nimmst Deine Erfahrungen und lässt aus dem Schlimmen, was Du erfährst, Dir einen Panzer wachsen, der Dich einerseits erst einmal schützen wird, andererseits jedoch auch vereinsamen lässt und zusätzlich - und das lässt Leiden entstehen - das Gute von Dir abhalten wird. 

 

2. MÖGLICHKEIT.
Du erlaubst Dir weiter, zu vertrauen und aus Deinen Erfahrungen, das Gute (den Rahm!) abzuschöpfen und zu verinnerlichen und kannst so weiter in Deinem Herzen erstarken. 

Für welchen Weg Du Dich entscheidest, das beginnt mit einem Entschluss Deines Herzens
und endet genau da, in Deinem Herzen.
1. entweder: mit einem Krieg gegen Dich selbst (Weg 1)
oder

2. mit Frieden in Dir selbst (Weg 2), der darin einkehrt.

 

Die meisten von uns erleben eine Mischung aus beidem. 

An den zweiten Weg erinnert uns jedes Jahr die Weihnacht.

Du findest das magisch, Frieden im Herzen zu spüren? 

- - - dann schreibe das gern in den Kommentar. 

Du willst mehr Freude in Deinem Herzen wachsen lassen, dann komm doch und sein bei meinen Freude:Mal.Zeiten mit dabei - dort gibt es jedes Mal nach dem Malen eine GLÜCKsDUSCHE.
Anmeldung - siehe unten!

 

Für heute wünsche ich Dir einen freudvollen und lichten TAG.

Susanne von Nana Mara

 

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Mütter, Advent und das fühlende HERZ

IMMER ÖFTER staune ich über das Räderwerk des Universums -  mit welcher Präzision es spielt und zusammenfügt.

HEUTE ist da der IMPULS,
wieder einmal in meinem BLOG zu schreiben - da stolpere ich über einen angefangenen und nie veröffentlichten ARTIKEL - DIESEN HIER: Mütter, ADVENT und das fühlende HERZ - geschrieben 2017 / 2018!
Alles passt zusammen zu dem, was mich seit Tagen bewegt.

1. Das Thema Mutter- und Kind-Beziehungen
2. Geburt und Geburtstrauma
3. der Frieden/ADVENT im Innen wie im Außen erleben können

Alles dies ist wieder einmal in mir in BEWEGUNG - ausgelöst durch 1 CoachingSitzung. 

 

Nun wollte ich zum Advent und zum Frieden etwas schreiben und finde - der gefundene Artikel passt hier haarscharf. ABER: Lies Selbst! -
Ach ja, und die ANTWORT auf meine innere FRAGE: schreibe ich dieses Jahr wieder einen ADVENTSKALENDER oder lieber doch nicht? - die hatte sich dann auch mal rasch erledigt!!!

Mütterlichkeit ist ein Kapitel für sich. An und für sich. Nichts erfährt heute so wenig Anerkennung, Respekt und wahre Würdigung, nichts wird so sehr verhindert, wie ein Muttersein in seiner natürlichen Art und Weise? 
Wir wollen, dass Kinder leben und Kinder geboren werden. Doch zu welchem Preis und zu welchen Bedingungen? Wir wollen Mütter, aber wir lehnen das Mütterlichsein ab.
Wer sollte darüber schreiben, wenn nicht ich?


Was könnte der Grund sein, dass der Mütterlichkeit so wenig Beachtung, Respekt, Würdigung und Anerkennung aus dem Herzen heraus entgegengebracht wird oder vielmehr: weshalb wird ihr mit so viel Misstrauen begegnet? Damit meine ich nicht nur die von außen gezollte, sondern auch die, die wir Mütter, uns selbst gegenüber im Muttersein entgegenbringen?

Weshalb wird Muttersein oft so klein und mies gemacht?
Mir stellt sich dabei zuerst die Frage nach der Macht.

Was ist mächtig am Muttersein? -
und warum stelle ich mir diese Frage?

Es wurde noch nie etwas bekämpft, was jemandem nicht (allzu) mächtig erschienen wäre. Nur das, was scheinbar die eigene Macht bedroht, bekämpft man. Etwas muss also Angst auslösen am Muttersein.
Durch die innerlich erlebte Angst, erhält das was mich ängstigt, naturgemäß eine bedrohliche Machtposition. Durch die Angstbrille des Betrachters gesehen muss dann diese Macht unbedingt entmachtet werden, weil sie bedrohlich ist in ihrer VorMachtStellung! Sehr bedrohlich.

Doch was ist mächtig an einer Mutter?
Als erstes fiel mir auf, dass unter der Geburt Urgewalten wirken. Ja, es ist ein Ereignis von großer Urgewalt bei der Kräfte walten, die nicht zu beherrschen, nicht "in den Griff zu bekommen sind", denen man nur mit HINGABE begegnen kann. Das einzige was einer werdenden Mutter hilft durch diese Urgewalt Geburt zu gehen, das ist ausgerechnet Hingabe. Ein sich Lösen vom eigenen Wollen und ein sich hingeben an die KRAFT, die KRÄFTE, die wirken. Das meint HINGABE. Statt Kampf also Hingabe! Würde eine Mutter die Kräfte, die unter der Geburt wirken bekämpfen, so würde sie gegen sich selbst und die sich aus ihr heraus gebärende Zukunft kämpfen, gegen den Fortbestand des Lebens. Das Leben selbst kann nicht besiegt werden. Leben ist ewige, sich stets wandelnde Energie. Leben wird in der Hingabe an die Urgewalt des Lebens errungen. Wer dieses Ereignis erlebt und durchlebt hat oder im Staunen Zeuge des Ereignisses war, der weiß wovon ich spreche.
Eine Geburt ermächtigt eine Frau, sich der Gesamtheit ihrer Kräfte prägend gewahr zu werden. so dass sie sich dessen immer gewahr bleibt. Im Ergreifen des Kindes unmittelbar nach der Geburt, begreift & ergreift die Frau ihre Materie gewordenen Kräfte und führt - wenn es ihr nicht verwehrt wird - diese Materie gewordenen Kräfte (ihr Kind) als erstes ihrem Herzen zu. Denn da weilt der Kopf mit noch geöffnetem Schädelknochen, die zart pulsierende Fontanelle des Kindes, am mütterlichen Herzen, wenn es trinkt und die erste Fürsorge und Nahrung zu sich nimmt durch seine Mutter.

Doch leider ist es mittlerweile zu einer weltweiten Praxis geworden, das Neugeborene der Mutter unmittelbar nach dem Gebären zu entreißen und diesen sanften Zugang zum Wesentlichen unseres Menschseins, dem fühlenden Herzen, zu verhindern. Nach der erfahrenen körperlichen Entbindung von seiner Mutter ist die spürbare Wiederanbindung des Kindes an seine Mutter das Erste, Wesentlichste und Wichtigste in seinem Leben. Die Geburt ist das prägendste Ereignis in unserem Leben. Wird hier unbegründet eingegriffen, so ist dies ein Akt der Gewalt, weil er das UrVertrauen im Neugeborenen empfindlich und zutiefst verletzt. Die gelungene Bindung zwischen Mutter und Kind ist eine wichtige Voraussetzung für gelingende Bindungen und Beziehungen in unserem Leben.
Bei dieser Anbindung wird der Mensch unmittelbar an seine irdische Quelle, die des fühlenden Herzens, angebunden. Auch für Mütter ist dies ein hoch sensibler Akt, der ihre Liebe und Beziehung zum Kind auf einfache Weise entzündet.

Nur eine Gesellschaft, die das Bestreben hat die machtvollste menschliche Stärke - das fühlende Herz - verantwortlich für Mitgefühl, Empathie und Respekt, aus dem unsere Fähigkeiten konstruktiv denken und handeln zu können, resultiert - auszuschalten, wird dafür sorgen, dass dieser erste Liebesakt außerhalb des Mutterleibes zwischen Mutter und Kind empfindlich unterbrochen und gestört wird.
Argumente wie die gesundheitliche Sorge um Mutter und Kind oder Hygiene usw. müssen seit Jahrhunderten dafür herhalten, dass dieser Akt der Anbindung unterbrochen wird.

Je fremder und technisierter das Umfeld von Geburten gestaltet wird, umso mehr Herzerkrankungen finden wir auch in einer solchen Gesellschaft. Die Kraft und Macht des Herzens, des Fühlens, der Empfindsamkeit und des Mitgefühls - das was wir gemeinhin mit Mütterlichkeit in Verbindung bringen - ist in Wahrheit eine der stärksten und mächtigsten Kräfte, mit denen wir Menschen ausgestattet sind und sie ist ebenso die empfindsamste, sensibelste und somit am leichtesten aus der Balance zu bringende urgewaltige Kraft.

Die liebende Kraft des Herzens ist die, die in unserer Zeit gerade wieder entdeckt wird. Was noch vor 20 Jahren als hoch esoterisch eingestuft und mitleidig belächelt wurde, wird heute beispielsweise flächendeckend zum Marketing von Produkten, insbesondere bei Schokolade und Postkarten oder gut design_ten Unikatprodukten, aber auch auf Kleidungsstücken für Säuglinge, eingesetzt. Ein: "Made with love" ersetzt heute locker einmal
ein "made in Germany" und niemand findet das mehr ungewöhnlich oder lächerlich.

Made with Love" ist auch mein diesjähriger ADVENTSKALENDER.

Ich lade Dich ein - 24 Tage lang - meinen Adventskalender zu besuchen in Vorfreude auf Dein großes HERZ.

Darin geht es - wer hätte das nun schon wieder gedacht: Deine Mütterlichkeit - und nein, dieser KALENDER ist nicht nur für FRAUEN gedacht - - - Er ist für DICH, KIND des HERZENs!

 

Hier gibst Du BESCHEID mit einem eigenen TEXT oder:
ADVENTSKALENDER bitte!

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

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Mit einem Ei 21 Tage unterwegs - Tag und Nacht

Der Frosch steht für Wandlung, die Engel als Helfershelfer für alle Notlagen und das Ei für Fruchtbarkeit ...
Der Frosch steht für Wandlung, die Engel als Helfershelfer für alle Notlagen und das Ei für Fruchtbarkeit ...

Nein, es ist noch nicht OSTERN! - 

Seit gestern liegt ein Ei in meiner linken Hand. Ja, auch in der Nacht! Und als ich einmal erwachte und bemerkte, dass es nicht mehr in meiner Hand war, tastete ich auf der Matratze im Dunkeln danach und fand es, nahm es wieder in meine Hand und schlief weiter. Das kannte ich ja schon aus der Zeit als meine Kinder noch Babys waren und mit mir in meinem Bett schliefen. Dann tastete ich manchmal nachts nach ihnen – sie waren ein wenig zur Seite gerollt, aber noch da, bei mir, in Sicherheit! …
Später dann träumte ich von dem Ei. Es wechselte auf einmal seine Form. Durch meiner Hände Druck schien es sich verformt zu haben und dann war es auf einmal weiß und nicht mehr braun und dann – zu meinem Schrecken!! Entstand da ein Loch im Ei und wurde größer und größer!!! Es sollte doch ganz bleiben die 21 Tage lang! Ich schaute es an und wünschte sehnlichst, es möge sich wieder schließen, das Loch. Irgendwann konzentrierte ich mich so sehr darauf, dass es sich schließen möge. Und dann schloss sich tatsächlich ganz langsam. Aufatmen!!!
Am Morgen lag es unversehrt und von gleicher Form und Farbe wie gestern, in meiner linken Hand. Und nun, während ich hier schreibe, ist es in meiner Linken. Ich darf mich nun erinnern, was so alles einhändig möglich ist und dass beim Schreiben und Halten eines Eies, mir immer noch einige Finger der linken Hand tippbereit zur Verfügung stehen. Genauer gesagt: 2 Finger. Zeige- und Mittelfinger. Sehr genial!!!

Und doch schleicht sich zwischendurch der Impuls ein, das Ei endlich einmal abzulegen. Doch das Ei abzulegen, ist so nur vorgesehen, wenn es einmal unumgänglich ist, weil ich sonst mir oder anderen Schaden zufügen würde, wenn ich etwas einhändig täte, zum Beispiel Fahrrad – oder Autofahren. Heilung scheint nicht immer bequem zu sein, resümiere ich, ABER: es ist heilsam und lehrreich. Wie werde ich auf mich schauen und mich wahrnehmen, wenn ich das Ei endgültig aus der Hand lege und der Erde zurück gebe? … Ich bin gespannt auf diesen Prozess. Heute bin ich glücklich, weil sich mir durch das Ei eine Lösung für meine innere  Zerrissenheit mit MEINEM THEMA der Positionierung als Coach ergeben hat. Da war ich lange uneins und sehr unzufrieden mit mir. Es schien und schien nie wirklich zu passen - egal, was ich auch umsetzte. nie blieb ich lange dabei. Kaum schien so etwas wie ein Erfolg am Himmel, änderte ich die Richtung - scheinbar. Das Ei hat mir gezeigt, was vor allem anderen, mich wirklich auszeichnet und womit ich mich thematisch voll umfänglich wieder finde, womit ich mich voll und ganz identifizieren kann: Ich bin eine Wandlerin - das war das Zeichen, was mir der Traum schenkte, DAS zu erkennen! Und das fühlt sich einmal sehr, sehr gut an und stimmig!Denn als ich alles aufgelistet hatte, was ich einmal gemacht hatte, da sah ich den Roten Faden darin: in allem ging es immer um Wandlung und Transformation. 

Nicht, dass ich DAS nicht gewusst hätte, doch nun habe ich es klar aufsteigen lassen können. Dem Ei sei DANK! Der Wandelkraft ist zu vertrauen. Sie ist das Beständige, das einzig Beständige, sagt man. 

 

 

Vielleicht hast Du ja auch so Dein Thema mit dem VERTRAUEN. Mit dem Vertrauen in Dich selbst vielleicht oder in Gott und dass alles gut ausgeht oder mit Deinem Vertrauen in Männer oder Frauen, in das Leben, oder wenn etwas Fremdes auf Dich zukommt usw.
Schreib mir gern einmal, wie es Dir mit dem VERTRAUEN-können so geht. Vielleicht taucht eine Frage bei Dir auf. What ever: ab in den Kommentar damit!
Ich freue mich.

APROPOS WANDEL ... Malen hat eine extrem hohe WandelKraft. Vielleicht magst Du einmal dazu kommen. ONLINE, versteht sich - vorerst noch jedenfalls!

 


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Heute verlasse ich meine KomfortZone

ACHTUNG ACHTUNG: Ich verlasse soeben meine KOMFORT-ZONE!!! - wobei das Wort 'Komfortzone' echt irreführend ist ... Denn in der Zone gibt es definitiv keinen Komfort - dafür jede Menge ANGST!!! Ich gehe mal eben Heilfasten, so mein KurzerhandEntschluss heute Vormittag beim Doktor. Ich hätte es auch ohne ihn tun können. NATÜRLICH!! Aber – diese komfortable AngstZone - Du verstehst, die hätte auf den Komfort von gewohnter Angst vorm Verhungern und Drückebergerei nicht gerne auf das göttliche Essen verzichtet. Okay, das Bauchweh heute Morgen war jetzt echt nicht so schick und komfortabel, doch es hat geholfen. Ich bin da mal hin in die Praxis. Und wie, um mich zu besänftigen, haben sie mir vier hübsche kleine Kinder ins Wartezimmer gepackt. Da war ich ja schon wieder halb gesund!! Als die weg waren und ich am Ende mutterseelenallein im Wartezimmer saß, schaut mich aus dem Bücherregal ein Bildband an von Andy Goldsworthy an. HAMMER. Ich blättere ihn durch und berausche mit an seiner NaturKunst. 3/4 meiner Gesundheit sind bereits wieder hergestellt, als ich dann schließlich als Letzte aufgerufen werde! Doch weit gefehlt, ich komme noch lange nicht dran! ... Der Herr Doktor lässt auf sich warten. Nebenan - im zweiten Behandlungszimmer - die vierköpfige Familie braucht Ewigkeiten zur Behandlung.
‚Was könnte ich jetzt alles mit der Zeit anfangen!!!‘ – schießt es mir durch meinen Kopf. ‚Hätte ich nicht lieber doch - trotz Schmerzen - zum Unternehmerinnentreffen fahren sollen??? Jetzt sind sie ja weg, die Schmerzen. Mein Spezialtee hat wohl Wunder bewirkt. Ich bin drauf und dran, jetzt eine weitere meiner angstbesetzten KomfortZonen zu verlassen, die, wo die brave Susanne wohnt und regiert!

Ich fordere sie heraus: ‚Los, lass uns mal was machen, was wir sonst nicht tun.‘ - Was denn?‘ – ‚Gehen!‘ – Sie zuckt regelrecht zusammen! –‚Die Schmerzen sind doch weg!‘ schmeichle ich. Doch sie zickt nur rum. ‚Was, wenn es was ist, worum wir uns mal kümmern sollten?‘ – Mir ist DAS peinlich! - ‚Wir haben doch nüscht mehr, was wir dem Doktor sagen können. Alle Schmerzen in Luft aufgelöst!‘ – ‚Aber es kommt bestimmt wieder. Und dann, dann ist es vielleicht zu spät!!! – ‚Gleich heult sie los. Wenn ich jetzt nicht aufpasse, schießt es mir durch den Kopf, heult sie hier noch rum!!!!‘ – Doch sie macht weiter: ‚Der Arzt wird dann Feierabend haben. Es ist mitten in der Nacht und der Enrico ist auch nicht da, die Lea arbeitet und dann, dann sterben wir einsam und verlassen, weil es doch was Schlimmes war und wir keine Hilfe mehr holen können.‘ vollendet sie das Dramaspektakel. Ich bleibe bei ihr. Was soll ich machen??!!! – Da kommt er auch schon und fragt, was wir haben, also ich. Er bemerkt ja nur die Eine von uns. Wir erzählen es ihm, also ich erkläre sachlich was war heute Morgen und wie es sich bis eben entwickelt hat. Da grätscht die brave Susanne doch dazwischen und verdrückt tatsächlich ein paar Tränchen. „Vielleicht war ja doch alles zu viel in der letzten Zeit.“ - meint sie … und ich finde plötzlich: SIE HAT RECHT. Und nicht erst in der letzten Zeit, Du weißt schon, die Zeit mit Tante Corinna …

 

Was soll ich Dir sagen: das mit der Heilfastenkur zur Reinigung und Entgiftung ist schon eine wundervolle Idee. Wir gehen das an. Ohne mich, mal so im Vertrauen, schafft es das Sensibelchen ja nicht, die Kleene, die brave Susanne, verstehste? Klar, dass ich sie unterstütze.

Ja, und nun stehe ich hier und will Dir was nochmal verklickern?
Es geschieht immer das RICHTIGE! Hinterfrage es nicht. Wenn Du auf der Rutsche sitzt und rutscht, dann rutsche weiter. Die Erdanziehung macht dabei ihren guten JOB und bringt Dich wieder runter auf die ERDE! Alles gut! Falsche Entscheidung?
– NEVER!!!

Ich habe mir dann mal erlaubt, ganz nüchtern zu schauen, was so los war ‚in letzter ZEIT‘. Seit Januar 2017 bin ich bis letzten Montag – nonstop - in 3 großen Coachings unterwegs gewesen und habe an meinem Unternehmen gebastelt und mehr noch an mir selber. Oder besser gesagt: habe FRIEDEN in mein Leben gebracht. Nebenher mit meinen 3 Geschwistern den Umzug unserer Mutter in 550 km Entfernung über die Bühne gebracht, den Umzug meines behinderten Sohnes ins Betreute Wohnen organisiert und gemanagt. Meine Tochter vorzeitig aus der Schule genommen, „verarztet“ und sie dabei unterstützt, dass sie wieder in ihre Lebensfreude findet. Dann die letzten 3 ½ Monate meinen Sohn wieder bei uns aufgenommen. Gut, dass ich damit nicht allein war, denn ‚nebenher‘ musste nun mein Einkommen das meines Mannes mit ersetzen, denn in seiner Branche ist seit 4 Monaten Totenstille!  

Ich fand, dafür waren die paar Tränchen doch gerechtfertigt! Der Entschluss, zur Heilfastenkur ist nun ein wirklich guter. Und was soll ich Dir sagen??? - Ich kann wieder und endlich FB-TEXTE schreiben, an denen ich FREUDE habe!

Danke, lieber Körper für die geniale Schmerzunterstützung. Wir verlassen dann mal die KOMFORT-ZONE mit zu wenig Komfort. JETZT ist ENTSPANNUNG angesagt!!! Netterweise haben gestern meine Donnerstag-Klienten komplett und allesamt ihre Termine mal eben verschoben. Universum funktioniert!

 

UND DU jetzte, wo Du hier das alles liest???? -  Schreib mir mal ein Kommentärchen und verlasse mal Deine Komfortzone und melde Dich mal bei mir! – Ich freue mich glatt, DEINE GESCHICHTE zu hören. <3 

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5. TAG im ADVENT - ORDNUNG

ORDNUNG IST.

Ich kann sie weder erhalten, noch haben, noch erlangen.

ORDNUNG ist in jedem AUGENBLICK meines SEINS.

Der PLATZ, den ich einnehme im LEBEN ist in der ORDNUNG und ich auch.

Ich bin 1 wesentlicher Teil
der Ordnung, die ALLES verändert.  
#sagtNanaMara


TIPP:
Lass das BILD einmal
auf Dich wirken.

Nimm Dir dafür gern 2-5 Minuten ZEIT.

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2. ADVENT - STILLE

STILLE ist weder die Abwesenheit
noch das Gegenteil von LÄRM.
Sie ist Dein natürlicher SEINSZUSTAND.
STILLE ist immer und überall.
Sie ist überall, wo auch Du bist.
Sie ist DU und Du bist sie.
Dein WESEN ist STILLE und deshalb ist sie überall.
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Mein Herz ruft - Bilder, die Leben retten

Malend öffnet sich mein Herz

 

Seit ewigen Zeiten male ich. Und ich male gern - mit Freude und mit Hingabe.
Ich träumte einst davon, eine berühmte Künstlerin zu sein. Doch irgendwie verschloss sich mir dieses Feld. Ich malte und Allen, denen ich meine Bilder zeigte, waren begeistert. Doch in Galerien war das nicht so ... Von Kopfschütteln bis: "Das hatten wir schon." - "So malen Viele." - "Das ist nicht unser Stil." war alles dabei und am Ende überzeugten mich diese Absagen der Galeristen, dass meine Kunst, mein Malen da wirklich nicht hinein passten.  Doch ich wollte und konnte weder aufhören mit dem Malen noch verdrossen mich diese Absagen wirklich. Ich musste einfach weiter malen. Ich konnte nicht anders. Schon immer verschenkte ich auch meine wundervollen Bilder.  Irgendwann begann ich sogar einige zu verkaufen. Doch so abrupt wie der Verkauf begann, so abrupt endete er auch wieder. Da half auch eine Ausstellung nicht. Es schien wie verhext - ?! ...


Was sollte dieses Bildermalen, dass mir so am Herzen lag, dass mich so beseelte, wenn niemand die Bilder kaufen wollte? - Ich verstand das nicht. Doch was ich im Laufe meines Lebens kapierte war: Wenn das Malen nicht gewesen wäre, lebte ich vielleicht nicht mehr. Immer wieder hatte ich depressive Verstimmungen und fühlte in mir eine tiefe Sinnlosigkeit und so abgrundtiefe Leere, dass ich oft nicht mehr leben wollte. Und da waren aber noch meine Kinder, die mich brauchten und um die ich mich kümmern musste und wollte. Nichts erschien mir schlimmer, als dass Kinder, meine Kinder !!! ohne Mutter aufwuchsen. Dieser Gedanke war für mich viel schlimmer als meine innere Leere und Perspektivlosigkeit, schlimmer als dieses immer wiederkehrende Niedergedrücktsein. Doch wenn ich dann anfing zu malen, holte es mich da immer wieder raus.

 

Durch das Malen tankte ich immer wieder neue Kraft und spürte neue Perspektiven in mein Leben wachsen. Die Bilder, an denen ich oft ewig saß und malte, waren im Grunde gezeichnete Aquarelle, die sich aus mich faszinierenden Mustern zusammensetzten. Muster durchdrangen alle meine Bilder und eine ungeahnt breite Palette an Farbigkeit ergoss sich auf ihnen. Ich wusste beim Malen nie, was entstehen würde unter meinen Händen. Ich ließ  mich von meinen Händen beim Malen führen. Sie drückten aus, wie mein Herz fühlte, was meine  Seele wusste. So kehrte das Leben über diese entäußerten inneren SeelenBilder zu mir zurück. Jedesmal schien mit einem neuen Bild eine in mir wohnende Kraft meiner Seele ins Leben hervorzukommen, ein von mir nicht gesehenes,  nicht gelebtes Potenzial. So entdeckte ich es eines Tages für mich. Diese Explosionen aus Farben und Mustern kamen  - fast wie von Zauberhand - aus mir hervor  und wurden bildhaft und dieses Bildhafte, wenn ich es an meiner Wand aufhängte, nährte mich von da aus.

Dieses sich bildhaft Entäußerte in mir wohnende, nicht gelebte Potenzial mit seiner nährenden, lebendigen Schwingung, die war es in meinen Bildern, die die Menschen, die sich davon berühren ließen, erlebten und sahen. Da entstand keine Kunst wie wir sie heute verstehen, da entstand etwas viel Größeres unter meinen Händen, etwas, was direkt aus meinem Herzen floss. Jedesmal faszinierten mich meine eigenen Bilder. Es war nichts, was ich mir hätte ausdenken können. Etwas viel Größeres als ich selbst schien diese Bilder durch mich entstehen zu lassen. Es ist, als kämen alle diese Bilder aus der einer Quelle, die uns miteinander verbindet. Sie kommen durch mich, wie meine Kinder durch mich gekommen sind: sie sind nicht von mir, wie auch meine Kinder nicht von mir sind.  Als ich das verstand, war ich ausgesöhnt mit meiner "unKunst". 

Jetzt weiß ich: meine Bilder berühren das Herz. Sie sprechen mit Deiner Seele, mit dem Kern in Dir, der leben will. Und jedesmal, wenn jemand von meinen Bildern berührt ist, berührt es mein Herz, meine Seele ganz tief. Dann weiß ich: ich habe nie umsonst gemalt. Ich habe nie umsonst diese Schwere und Bedrängnis erlebt und durchlebt und überleben dürfen ...
Meine  Gabe zu malen war in Wahrheit meine Gabe, mich selbst zu heilen und mich auszusöhnen mit all dem, was das Leben so mit sich bringen kann.

Heute ist Malen  etwas Erquickendes und Vitalisierendes für mich.
Diese Herz beseelende Begeisterung zu malen, die mag ich weiter geben an all jene Menschen, die mit ihrem Schicksal und in ihren Beziehungen hadern. Und ich mag sie weitergeben an all jene Menschen, die schlicht & ergreifend die pure Freude am Malen erleben wollen. 

 

nächster Wörkshop: Samstag, 9. November in 68782 Brühl, 10 - 19 Uhr

Malend öffnet sich mein HERZ
#sagtNanaMara

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Im Herzen Sein - Leben jenseits aller Mauern

aus dem Zyklus: Ankommen im Selbst - 101 Inspirationen zum Fühlen
aus dem Zyklus: Ankommen im Selbst - 101 Inspirationen zum Fühlen

Manche Menschen bauen sich Häuser aus den Steinen ihrer Lebensgeschichte, andere bauen sich Gefängnismauern daraus.
Ich weiß nicht, welche Wahl Du getroffen hast? - Manchmal merkt man auch nicht, dass es ein Gefängnis ist, einfach, weil keine Gitter vor den Fenstern sind ...  . Doch das Leben wird eng darin, unangenehm eng darin. Obwohl scheinbar alles da ist, ist da Mangel. Ein Loch hat sich ins Herz gefressen und Du bist wie ausgeblutet. Leere. Da, wo früher Freude war ... nichts oder Verzweifelung, Zorn auf Jeden, Alle oder auch Nichts ... Unzufriedenheit macht sich breit und füllt die Enge unangenehm aus.

Eine Mauer aus Misstrauen, Resignation und Unglauben hat sich ums Herz gelegt ... Trauer, Sinnlosigkeit gemischt mit Sehnsucht nach etwas, was sich niemals zu erfüllen scheint.
MidlifeCrisis und Wechseljahre sind in Wahrheit ein Dreh- und Angelpunkt, an dem Du Dein Leben neu orientieren kannst. Die alten Begrenzungen aus Kindheit, Jugend und frühester Zeit
des Ankommens und Landens auf der Erde, all die unerlösten Befindlichkeiten, die Dir noch
in Blut und Knochen stecken, die melden sich nun.   

 

Doch wie das erkennen? Oder gar: Wie dem entkommen? - - - Immer wieder habe ich solche Momente erlebt, immer wieder wollte ich da weg. Doch es gab nie ein Ziel, dass magisch, anziehend genug gewesen wäre ... und die innere Mauer durchdrungen oder übersprungen hätte. Die Mauer selbst schien das Magische, das Anziehende zu sein. Sie wirkte wegsperrend, ausgrenzend ... mich vom Leben weg haltend ... mich zurückziehend. Die Macht, einer solchen Mauer auszuspielen, ist groß und dabei die Verantwortung für ihre Existenz abzugeben und
dafür lieber die innerlich empfundene Ohnmacht in den Vordergrund zu rücken und
ES auf andere zu projizieren und sie für schuldig zu befinden. Ein vertracktes Spiel, das Du selbst spielst und spiegelverkehrt wahrnimmst. Ein wenig geht es Dir wie Alice im Wunderland im Spiegelsaal. Du kommst Dir überall entgegen und siehst aber die böse Königin. Das Dilemma erlebter Gewalt in der Kindheit erzeugt in denen, die diese erlebt haben, eine verdrehte Welt. Diese verdrehte Welt macht sich im Leben wie ein Sprung in einer Schallplatte bemerkbar, die immer an der gleichen Stelle "hängen" bleibt. Ein Teil Deiner Lebensmelodie gerät an der immer gleichen Stelle in Disharmonie. Du wunderst Dich, dass die Schallplatte bei anderen an dieser Stelle harmonisch weiter läuft, doch Du kommst einfach nicht auf die Idee, diese alte Schallplatte wegzuschmeißen. Du hängst an ihr, wegen all der Melodien, die noch harmonisch sind auf ihr.
Es ist an der Zeit, Dir eine neue Lebensmelodie zu kreieren, eine neue Schallplatte zu kaufen und Dich an dieser zu erfreuen. Und so in den Spiegel zu schauen und wahrhaft DICH zu sehen, die die unversehrt geblieben ist von alledem, die ihr Herz durch die Augen strahlen lässt und die Schönheit der Welt zu sich hinein lässt, statt sie abzuwehren. Die alten Mauern, die zerkratzen Schallplatten. Es ist Mai. Lass ihn zu Deinem Wonnemonat werden. Lass ihn zum kreativen Urgrund Deines frischen, neuen , lebendigen Lebens werden. Wann, wenn nicht JETZT?
Sei einmal ganz da, denn Du bist bereits ganz da. - Sei magisch Du selbst.

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erWARTUNGen

Sicherlich ist es dir schon einmal aufgefallen, dass im Wort ERWARTUNGEN das 'Warten' steckt ... und da soll nix gewartet werden - Anlagen oder so -  da wird gewartet.
Vorrangig Frauen  warten und auf wen warten sie? Zunächst auf DEN Mann und dann infolge, wenn er erschienen ist, auf IHREN Mann. 
Du kennst sicherlich auch das Bild von FRAUEN, dass sie zu hohe Erwartungen an ihren Ehepartner hätten und vielleicht gilt das ja auch umgekehrt. Ich mag dir nun erzählen, was ich heraus gefunden habe zum Warten und zu den Erwartungen und ein wenig lasse ich dich Anteil haben an meiner eigenen Geschichte des ewigen Wartens und meiner immer viel (zu) hohen Erwartungen an Andere und wie ich dieses Thema schließlich für mich "geknackt" und schlicht und ergreifend einmal "umgedeutet" habe.
Für dich und für mich!

Mit dem Warten habe ich es schon sehr lange.
Das erste Mal als ich mit knapp 6 Jahren für 3 Wochen (eine gefühlte Ewigkeit!!!) in einem Kinderwochenheim von meiner Familie getrennt war. Doch bald sollte ich wieder zu Hause sein dürfen, versprach man mir. Woraufhin ich wartete, dass es 'bald' sein würde und ich wieder nach Hause könnte. Einmal kam mein Vater, um mich zu besuchen. Ich dachte, jetzt wäre das 'bald' vorüber und er nähme mich mit, aber er nahm mich nicht mit. Enttäuscht blieb ich zurück. Das Feuer der Freude, dass er da war und die unglaubliche Hoffnung, dass ES jetzt zu Ende wäre, der ewige Zustand meines mich fremd und einsam Fühlens ... währten nur kurz und erloschen so schnell wie sie aufgeflammt war. Dieser Gefühlszustand sollte lange Zeit meine Beziehungen bestimmen. Ich wartete, hatte hohe Erwartungen und immer wurden sie ent-täuscht. Ich wartete so fast ein halbes Leben lang, dass sich erfüllte, wonach ich mich sehnte und ich wartete, dass ER kommen würde und ES, was ich in mir spürte, sich damit erfüllen würde. Gemeinsam. Denn ich allein würde es nicht schaffen und wenn ich es alleine schaffen würde, dann käme wieder ein Umstand, der das Ergebnis vereiteln würde. Auch das hatte ich erlebt, als es mir in dieser Zeit einmal gelang, allein nach Hause zu flüchten. Ich willigte ein - gegen eine angemessene Belohnung - mich der Feuertaufe für 2 Tage noch einmal zu stellen mit dem Versprechen, danach wieder nach Hause kommen zu dürfen. Die nächste große Enttäuschung ließ nicht lange auf sich warten: Meine Belohnung wurde unter allen Kindern in meiner Gruppe aufgeteilt. Was lernte ich daraus? Es lohnte der Lohn nicht, den es für große Anstrengungen gibt. Das als Vorgeschichte für dich, um zu verstehen.

Seit einigen Jahren "hake" ich an dieser Geschichte
und befreie mich mit Hilfe von Coaches, meiner Kreativität und meinem Einfallsreichtum, dieser Geschichte Stück für Stück zu entkommen, um mich morgens nicht mehr vom ewig grüßenden Murmeltier wecken zu lassen.
Jede Enttäuschung bringt dich ein Stück weiter zu dir selbst und weg vom ewigen Warten. Denn was haben wir Frauen zusätzlich gelernt? Richtig: Warte auf den richtigen Mann. Frau! Vergiss die Emanzipation.Nichts hat uns Frauen weiter von uns weg gebracht und uns noch fleißiger und braver gemacht und angepasster und noch verstrickter an den Herd gefesselt und an Familie UND Beruf als die Emanzipation. Die letzte Rache des Teufels, die uns glauben machen sollte, dass wir uns durch sie befreien könnten. Wir warten immer noch auf gerechten Lohn, gerechte Arbeitszeiten ... gerechtes Gerechtsein durch den Staat, irgendeinen Mann, der sich unserer erbarmt ... Was ist mit Selbstgerechtigkeit? Können wir uns mit diesem, uns selbst auferlegten, emanzipierten Wahnsinns-Perfektions-Konzept wirklich  selbst gerecht werden? - Ich mache die Erfahrung, dass das nicht mein Weg ist. Zu viele Jahre habe ich persönlich mit Warten verbracht und damit, hohe Erwartungen zu haben an mich selbst, an mein Leben UND an meinen Mann.

Doch woher kam es, dass meine Erwartungen scheinbar immer wieder viel zu hoch waren und ich über die eigenen Messlatte den Sprung nicht schaffte, geschweige denn die Menschen um mich herum? - Ganz einfach, ich wartete, dass jemand an meiner Seite mit mir ginge. In wahrheit gab ich mir nie die Erlaubnis, aus dem Bannkreis meiner Kindergartenzeit auszubrechen. Ich wartete im Grunde, dass mein Papa kommt und mich ins "Gelobte Land" mitnimmt. Ich wartete, dass man mir meinen wohlverdienten Lohn gab, doch das alles tat niemand. Niemand hatte mir beigebracht, dass ich das selbst bestimmen und tun dürfte. Ich wartete all die Jahre und sah, was ich sehen wollte. Eines Tages würde der gerechte Lohn kommen und der Zeitpunkt, wo ich im rechten Licht erstrahlen würde, wenn ...

... und täglich grüßte mein Murmeltier mit "Scheiße!"
Ich hatte im Grunde genommen nicht Erwartungen wie mir alle Welt weis machen wollte,  ich stellte unerfüllbare Bedingungen an mich selbst und fantasierte weiter WIE mein Leben danach sein würde, wenn sich all diese Bedingungen erfüllt hätten. Diesen Köder hatte ich in meiner Kindheit geschluckt und nie wieder ausgespuckt! Doch die Zukunft kam nicht und jeden Morgen begrüßte mich mein Murmeltier mit einem: "Scheiße!" Das war über einen langen Zeitraum mein erster Gedanke am Morgen und ich fand, dass das kein guter Gedanke war, um morgens aufzuwachen und den Tag zu beginnen. Ich hätte am Morgen gern etwas Erfreulicheres als Erstes gedacht, doch der erste Gedanke war schneller als mein Bewusstsein sich einschalten konnte. Die Wende läutete ich in dem Moment ein, als ich beschloss, mich um mehr Klienten, ein stabiles Business und damit um stabile Einnahmen zu kümmern. So konnte es nicht weiter gehen! Ich kaufte mich in ein für mich horrend teures Jahrescoaching ein und damit begann, dass sich alles das änderte, was ich verändern wollte. Zuerst - das dauerte fast 1/2 Jahr - dass dieser erste morgendliche Gedanke verschwand und an seine Stelle eine unbändige Freude auf den Tag eintrat! WOW! 


Doch auch meine Beziehungen blieben von diesen Prozessen nicht unberührt.
Ich hatte etwas Wesentliches in meinem Leben los getreten und je mehr ich mich dem näherte, was ich haben wollte und mich durch nichts und niemanden mehr - auch nicht durch wohlmeinende Ratschläge von Freundinnen - aufhalten ließ, geschahen Dinge, die ich nicht mit ins Kalkül gezogen hatte. Doch allesamt waren sie sehr heilsam für mich. Ich wachte aus meinem persönlichen Dornröschenschlaf auf. Was ich immer schon irgendwie bemerkte, war nun unübersehbar geworden: ich wartete wie verrückt auf ein "gemeinsames Ding" mit meinem Mann. Doch er hatte anderes vor. ... Irgendwann hatten wir unsere Vision mit einer Riesenenttäuschung hinter uns gelassen und ihn nie wieder wirklich gemeinsam ins Visier genommen, den Traum vom Leben inmitten der Natur und dem dort gemeinsamen Arbeiten ... Seite an Seite ... Das heißt, ich hatte diese Vision nie aufgegeben, doch ich wartete, dass mein Mann mit mir gemeinsam wieder an dieser Vision anknüpfen würde, weil sie ihm ja so viel bedeutet hatte und ich durch ihn erst einmal bemerkt hatte, WIE wichtig mir das Leben inmitten der Natur war!  ... Es blieb über Jahre bei einem starken und doch vagen "irgendwann" von seiner Seite ...

Hohe Erwartungen und was sie in Wahrheit für dein Leben bedeuten
Zwischendurch gab es den Satz einer Therapeutin, dass ich zu hohe Erwartungen hätte an meinem Mann und das traf mich tief und in mir regte sich Widerstand. Ich fand meine Erwartungen angemessen. - Heute, nach  über 10 Jahren, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Meine Erwartungen waren das Warten auf die Erlaubnis von außen, mich auf die Suche nach dem 'Heiligen Gral'  begeben zu dürfen, meinen inneren Schatz zu entdecken und in die Welt zu geben. Ich hatte eine große Vision und hoffte immer, diese mit meinem Mann umsetzen zu können. Doch nun erkannte ich, dass ich all die Jahre an einer Illusion fest gehalten hatte. Meine Erwartungen, die viel zu hohen, hatten ihre Ursache in der großen Vision, die ich in meinem Herzen trug und der Fehlannahme, diese MIT jemandem, vorzugsweise mit meinem Mann,  umzusetzen. Ich saß auf einem großen Schatz, einer großen Vision, wurde mir bewusst und wartete auf DEN Augenblick, da mein Mann JA zum Start dieser Vision sagen würde. Es war nichts falsch an meinen Erwartungen, doch sie zielten in die falsche Richtung - zu meinem Mann. - Das war, was ich zu hoch angesetzt hatte. Ich musste MIR erlauben, JA zu meiner Vision und ihrem Start zu sagen. Ich musste allein losziehen, den Heiligen Gral zu erringen. Ich war der Ritter von König Artus Tafelrunde und ich musste die Sicherheit, die mir die Beziehung zu meinem Mann schenkte, verlassen. ALLEIN.

Die Lösung (m)eines Paradoxes
Der 'Horrortrip' aus meiner Kindheit - allein unter Fremden zu sein - der entpuppte sich nun als 'Horrortrip', wenn ich weiterhin wartete, dass jemand mit mir mitkäme, ich nicht allein unterwegs in der Fremde sein müsste. Das Paradox lässt sich nun nur lösen, indem ich es ALLEIN wage, denn nichts und niemand kann mir meine innere Vision abnehmen und sie für mich erfüllen. Niemand. Nur ICH. Nun der Täuschung nicht mehr zu unterliegen, ist ein Geschenk, ist DER ultimative Befreiungsschlag für mich selbst. 

 

Wenn du auch hohe Erwartungen an Andere hast - inklusive an dich selbst -
Dann sind hier ein paar FRAGEN für DICH:

1. Ertappst du dich auch immer wieder  dabei, dass du auf jemanden wartest? 
Wisse:  du wartest auf dich!

2. Wartest du immer wieder, dass irgendwer dir die Erlaubnis für was auch immer erteilt,
Wisse: du musst sie dir selbst geben. - Nur du kannst das. 

 

3. Erinnert dich auch hin und wieder jemand daran, dass deine Erwartungen zu hoch seien,
Frage dich: Trage ich vielleicht eine Vision in meinem Herzen? Spürt sie sich groß an, so groß, dass sie mir beinahe Angst macht?  -
Wisse: Erwartungen haben ihre Ursache in dir selbst. Du trägst in dir einen Schatz, der geborgen werden möchte und geboren werden will in diese Welt.
Wisse ebenso: Wenn du wartest, dann kann dieser Schatz niemals ans Licht der Welt kommen und er wird dich mit seiner Schwere nach unten ziehen in die Depression, in den Schmerz, in die Krankheit ... 

Erlaube dir
deshalb: das Wagnis einzugehen, dich zu irren, den falschen Weg einzuschlagen, dich zu verirren, mit Drachen zu kämpfen.
Wisse: All das ist besser als mit deinen inneren Dämonen schlafen zu gehen und dich von ihnen auffressen zu lassen. Die inneren Dämonen kommen nur, wenn du es dir nicht erlaubst, deinen Schatz ans Licht zu tragen, aus Angst, er könnte dir genommen werden.
Wisse: In Wahrheit ist dieser innere Schatz so gewaltig und so groß, dass er nicht weg genommen werden kann. Egal wie viel du davon in die Welt gibst, er ist so unermesslich groß, dass er nie zu Ende geht. Das ist das Geheimnis und die Magie des Heiligen Grals, das ist die wahre Kostbarkeit dieses Schatzes: er kann nicht verloren gehen, es sei denn, du lässt ihn in der Tiefe deines Seins, unentdeckt und verschüttet im Dunkel des unbewussten Daseins.  
Wisse: nur du kannst ihn ent-decken, bergen und in die Welt bringen. 
Im Dunkel bleibt er für immer wertlos. 

Erlaube dir, dir selbst gerecht zu werden. 

Deine
Susanne von 'Nana Mara'

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