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Kreativ sein

Es geht los.
Wenn der befruchtende Gedanke unser Wesen explodieren lässt und wir "wie unter Strom" stehen und aus uns selbst heraus wachsen und wachsen, dann ist es sinnvoll dem einen Raum zu geben, in dem der Keim gedeihen kann bis er so weit ist, dass wir ihn der Welt zeigen können. An diesen Punkt hat mich der November mit einem körperlichen "knocking out" gebracht. Schmerzvoll- wie es so meine ART ist - habe ich Einblicke erhalten dürfen in mich selbst, da wo ich stehe und nicht weiter komme, mir selbst im Weg stehe und immer nur "will". Doch WOLLEN allein scheint nicht zu helfen seit Jahren. Also beobachte ich die eingeschlagene Wegrichtung, die mir soooo vertraute Richtung und frage mich plötzlich, WARUM ich diesen Weg immer wieder und wieder einschlage, nur um an derselben Wegkreuzung herauszukommen, an der mein Kreuz nicht mehr mitmacht, wo ich meine persönliche Kreuzigung erleide und den Aufbruch vom Kriechtier (Säugling?) zum aufrecht gehenden Menschen übe. Nein, ich sterbe nicht daran. Ich scheine daran zu er-wachsen und etwas Neues aus mir selbst heraus zu gebären. Eine neue Entscheidung, die nach jahrelanger innerer und äußerer Flucht, ein ICH BLEIBE initiiert in mir. Ich bleibe und arbeite nicht mehr gegen den Schmerz. Ich entlasse das Familienpaket "hart im Nehmen" und meinen persönlichen Heroismus des Tapferseins. Ich weine endlich meine Kindertränen, die ich herunter geschluckt habe, die ich tapfer bekämpft habe, um ein gutes Mädchen zu sein, eine große Schwester, die das schon alleine managt und die ihre Angst mit angehaltenem Atem unterdrückt und schnell läuft durch die Dunkelheit der Straßen und die die Gespenster besiegt, die mit ihr gehen auf dem Weg allein nach Hause. Was war ich tapfer! Was habe ich gestemmt, um bleiben zu dürfen, in Beziehung zu sein mit denen, die mir lieb waren. ...

 ... und siehe im Ablegen der Ritterrüstung, die mir ach so vertraut ist, den Morgenstern der Satire zur Seite legend, da beugt sich die Liebe über mich und küsst mich in mein neues leichtes Leben, das immer an meiner Seite war, das Alle sehen konnten und von dem ich mir nicht traute, REICHlich Gebrauch zu machen ... meine Kreativität bekommt nun Raum, viel Raum und es ist ein Freudeglucksen und Lachen in mir, eine Zärtlichkeit für mich selbst und alle um mich her. Ich muss nicht mehr die Menschheit retten! Ich darf mir selbst hilfreich zur Seite stehen und all meine Ideen umsetzen, meine Hände nutzen und werkeln lassen, mein Hirn spinnt sich eins zusammen und in mir ist Freude. Da bin ich auf meiner Goldmarien Spielwiese gelandet ... die kreative Strategin auf der Suche nach Mitspielern.
Darfs ein bißchen mehr sein? ... Ja, gerne. Viel mehr bitte!
Gaaaaaaaaaaaaaaaanz viiiiiiiiiieeeel Me(h)er!

 

 

 

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